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 Sonorous Din (Deutschland) "Lusus Naturae" CD

Sonorous Din - Lusus Naturae CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:46
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mittelalterlicher Gothic-Rock
Homepage:
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Sonorous Din:
REVIEWS:
Sonorous Din Lusus Naturae
Sonorous Din Die Elfe
INTERVIEWS:
Sonorous Din - Klangvoll-medievales Gothik-getöse
Sonorous Din - Gedanken...
Mehr über Sonorous Din in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Szene rund um den mittelalterlich inspirierten Rock entwickelt hat kommerzialisiert sich zunehmend. Jüngste Chart-Erfolge von Schandmaul und In Extremo lassen befürchten, dass hier eine neue Trendwelle aufkommt und die großen Labels in absehbarer Zeit jede Band unter Vertrag nehmen werden, die ein paar alte Instrumente benutzt und weiß, wie man Dudelsack schreibt. Das ist schlecht für Bands, die sich bemühen auch innerhalb der engen Grenzen noch Originalität einzubringen. Vielleicht ist das Glück aber auch mit Sonorous Din, die formal in den Bereich Mittelalter-Rock gehören, aber eben doch ein wenig anders sind als die anderen. Da sticht schon der Blick auf die Tracklist besonders positiv ins Auge. Denn es gibt nichts Traditionelles (und damit auch nicht das mittlerweile überstrapazierte Palästinalied).
Eher stechen Titel wie „Jahrmarkt der Geister“, „Lusus Naturae“ und „Leben und Tod“ ins Auge und weisen deutlich darauf hin, dass die Musik bisweilen düster (oder auch gothisch) angehaucht ist. Für mich drängt sich als Vergleich „MCMXCV“ von Subway To Sally auf. Denn die Kombination und das Arrangement von Geige und harten Gitarren erinnert stark an die Potsdamer (am Anfang von „Assasini“ sehr schön zu hören). Mit dem einen oder anderen Abstrich würde ich aber auch die Qualität der 10 Stücke dort ansiedeln. Die unverfälschte, ehrliche, direkte Art von Sonrous Din und die sehr organische, ungeschliffene Produktion gefällt mir einfach.
Das besondere Quäntchen an Eigenständigkeit bekommt das Sextett letztendlich durch den Wechsel-Gesang. Die zarte Stimme von Jamina hat ihre Stärken vor allem im rockigen Bereich, während es im hohen Bereich hier und da anstrengend werden kann. Hätte ich einen Hut, würde ich ihn nun ziehen, denn für eine 16jährige ist die Leistung mehr als beachtlich. Der Hammer ist aber der Gesang von Thomas. Modern, extrem ausdrucksstark und sehr theatralisch. Bei einem Stück wie „Gedanken“ muss ich immer wieder an das Musical Jekyll und Hyde denken. Einfach nur geil und so erfreulich eigen.
Und damit ist „Lusus Naturae“ eine besonders positive und frische Eigenproduktion, die ich bedenkenlos weiterempfehlen muß.

Tracklist:
Lusus Naturae
Schatten
Jahrmarkt Der Geister
Zauberlehrling
Rituale
Liebeslied
Gedanken
Assasini
Leben und Tod
Sonorous Din

Line-Up:
Jamina La Rocca – v
Thomas Haferberger – v
Alexander Funke – g
Stefanie La Rocca – b
Katharina Vogt – viol
Mario La Rocca – d


 
8.0 Punkte von nameless (am 24.04.2006)
 
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