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 Plexus (Brasilien) "Plexus" CD

Plexus - Plexus CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Metal Axe Records  (12 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:18
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal meets Speed meets Modern Metal
Homepage: http://www.plexusband.com
Weitere Links: http://www.metalaxerecords.com


Weitere Infos zu Plexus:
REVIEWS:
Plexus Plexus
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Diskussion zum Review
im Forum

Mit Metal Axe Records ist ein neues Label am Start, das im nahegelegenen Bochum beheimatet ist. Mutig tischt es und sogleich einen brasilianischen Newcomer auf. Die Band Plexus versucht sich als Trio an traditionellem Speed Metal mit modernen Ambitionen. Das ist ja bei weitem keine Schande. Und meist haben Bands, die es via Label aus der Lunge der Welt über den großen Teich in unsere Breiten schaffen, einiges auf dem Kasten.
Das gilt auch für Marcelo Martins (v und g), Ruicardo Spbrinho (b) und Iassa (d) aus Salvador im Nordosten des Dschungellandes. Dort werden sie laut Infoblatt als einer DER Newcomer des Jahres 2003 gehandelt. Solche Anpreisungen überraschen wenig. Doch so ganz haltlos ist die Trommelei mit Streichhölzern diesmal nicht. Die drei Amazonas Rocker beherrschen ihre Instrumente ansehnlich und haben durchaus ihre eigene Nische im Metal gefunden. Sie klingen ein wenig wie frühe Megadeth, Overkill oder Anthrax. Das ist insbesondere beim Opener „Natural born leaders“ der Fall. Diesen Stil vermischen sie gekonnt mit warmen Harmonien aus dem Heavy und True Metal. Das Ergebnis wird mit Rhythmisierungen aus Modern Rock und aktuellem Metalcore angereichert. So erinnern mich die Brasilianer manchmal an die aktuellen Anthrax („Epic chaos“) oder an aktuelle-Anthrax-meets-neoclassical Power Metal („Arrival“). Ein großes Plus ist ihre Eingängigkeit, die beispielsweise der Rocker „Not a chance“ unter Beweis stellt. Das holprige „Once in a heart“ weist jedoch auch darauf hin, dass sie nicht immer ein sicheres Händchen beim Songwriting haben.
Tonumgang haben die Jungs in jedem Fall gelernt. Zweistimmige Gitarren erwärmen ein ums andere Mal das Herz des kritischen Zuhörers. Der fette Beat, mit dem Plexus meist zu Werke gehen, sorgt für den nötigen Drive. Der Gesang ist etwas dünn und über die gesamte Länge des Albums könnte das Songwritting dann doch etwas spannender sein. Dafür bewahrt sich die Band eine Frische und Spielfreude, wie sie vielen professionellen Acts längst abhanden gekommen ist.
Plexus verbinden Elemente traditionellen amerikanischen Speed Metals mit modernen Einflüssen und der Spontanität einer unbekümmerten jungen Band aus dem Underground. Insgesamt ein gutes Album, das sich Freunde der benannten Stilrichtungen durchaus antun können. Vorsicht bei der Spiellänge: Der Schlusstrack hat noch ein Hidden Rumgealber. Ist wohl bis nach Brasilien nicht vorgedrungen, dass solch ein Kram längst ausgelutscht ist, niemanden mehr vom Hocker reißt und eigentlich nur noch nervt. Wahrscheinlich wollte man sich über die 40 Minuten Marke retten.



 
6.5 Punkte von Christian (am 28.06.2004)
 
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[ Seit dem 28.06.04 wurde der Artikel 6385 mal gelesen ]
 
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