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 Vespers Descent (Australien) "Visions in verse" CD

Vespers Descent - Visions in verse CD  
So bewertet Metalglory
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Überdurchschnitlich
 
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Label: Prime Cuts Records  (21 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:47
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (481 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Death Metal & Scream Vocals
Homepage: http://www.vespersdescent.com.au
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Weitere Infos zu Vespers Descent:
REVIEWS:
Vespers Descent Visions In Verse
Vespers Descent Reality Dysfunction
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Der nächste Melodic Death Metal-Anschlag kommt aus Australien, hört auf den Namen ’Visions in verse’ und stammt von VESPERS DESCENT. Seit vier Jahren tingeln die Jungs nun durch die Metallandschaft, haben 2003 eine EP mit dem Titel ’Three faces of eve’ herausgebracht und kommen nun 2006 mit dem Debutalbum um die Ecke.

Sehr melodieverliebt geht es hier zu Werke und man kommt aus dem Nacheifern gar nicht mehr heraus. Doublebasse - ab und an gibts Black Metal-lastiges Geblaste - sägende Gitarren, die aber immer ihren Fokus auf Eingängigkeit und Harmonie haben, und Vocals, die zu jeder Zeit Death Metal-Shouts sind, wie man sie Anfang der Neunziger in Schweden bei jeder Band gehört hat. Im Fahrwasser von Bands wie Dispatched, alten Dark Tranquillity oder alten Opeth, schippern sie sich also durch 12 durchaus gelungene Death Metal-Stücke.

Obwohl ich mit Solos im Normalfall nicht viel anfangen kann, so gefallen sie mir bei VESPERS DESCENT doch sehr gut, da sie dem Sound der Schwedenanhänger somit doch noch eine eigene Note verpassen und nicht als Abklatsch abgetan werden können.

Tracks wie ’All that remains’, ’The cleansing’oder ’Cardinal road’ (von dem es auch einen Videoclip auf der CD gibt) wissen durchaus zu überzeugen und geben somit VESPERS DESCENT sehr wohl eine Daseinsberechtigung. Somit ist das Album für jeden Melodic Death Metal-Fan eine lohnende Anschaffung.

Wer also von dem kitschgeschwängerten Melodic Death, der in unseren Breitengraden gerne zelebriert wird, die Nase voll hat und sich lieber wieder etwas Bodenständigeres reinziehen will, ist bei VESPERS DESCENT sicherlich gut aufgehoben.
Und das Carcass-Cover ’This mortal coil’ ist ausgesprochen gut gelungen, bei den Vocals könnte man meinen, dass Jeff Walker höchst persönlich das Mikro in der Hand hatte.

Den Meilenstein oder Superbrecher haben sie mit ’Visions in verse’ noch nicht abgeliefert, aber was nicht ist, kann ja noch werden und ein gelungenes Debutalbum wie dieses lässt auf mehr hoffen.

 
6.0 Punkte von Meaningless (am 05.05.2006)
 
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[ Seit dem 05.05.06 wurde der Artikel 6259 mal gelesen ]
 
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