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 Macbeth (Deutschland) "Macbeth" CD

Macbeth - Macbeth CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:49
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.macbeth-music.de/
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Macbeth:
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Macbeth Macbeth
Macbeth Wiedergänger
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im Forum

Macbeth wurde 1985 in Erfurt gegründet und war nach eigenem Bekunden eine der ersten Metal-Bands in der DDR. Nach einem Konzert im Erfurter Stadtgarten im Herbst 1986 hatte die Stasi dann genug von Macbeth und „liquidierte“ die Band. Die ganze Geschichte ist übrigens auf der Homepage mit Scans von Stasi-Akten nachzulesen. Eine sehr lesenswerte Dokumentation, die ich gerade den Leuten mal ans Herzen legen möchte, die tatsächlich meinen, dass früher alles besser war. Jedenfalls reformierte sich die Band 1987 unter dem Namen Caiman, als postwendend Sänger Wittenburg für ein Jahr ins Gefängnis befördert wurde und die Experimente mit einem anderen Frontmann scheiterten. Als er 1989 entlassen wurde, verlor die Band in den Wirren der Wende sowohl Bassist und als auch Schlagzeuger. Wittenburg sang ein Konzert bevor er sich erhängte. Das neuerliche Comeback 1993 wurde durch den Selbstmord des Schlagzeugers abrupt beendet. Die Band Macbeth, eine Gruppe von idealistischen Musikern, rief das Projekt vor gut vier Jahren wieder ins Leben und ich wünsche ihnen wirklich, dass sich dieses Mal die Dinge zu Gunsten der Band entwickeln.
Damit haben die Erfurter bei mir im Vorfeld unheimlich viele Sympathiepunkte gesammelt, doch besser wird deren Musik dadurch nicht. Wegen der Vorgeschichte kann man vielleicht verstehen, warum der Metal sehr düster-doomig, schwer walzend und aggressiv ausgefallen ist und die deutschen Texte ziemlich finster sind. Diesen Stil ziehen Macbeth bis auf das mit Cello angereicherte „Der Fährmann“ ziemlich konsequent durch das Album. Mit der Nebenwirkung, dass die Stücke doch recht gleichförmig klingen und es an echter Abwechslung mangelt. Anders gesagt: Es ist nicht die Musik, mit der man sich intensiv auseinandersetzen kann.
Auf der anderen Seite ist dieses Album prädestiniert, wenn man ordentlich Wut im Bauch und nicht gerade Lust auf Death Metal-Baustellenlärm hat. Hier kann man Aggressionen wunderbar ohne Gewalt abbauen, ordentlich Dampf ablassen und wunderbar mitgrölen. Zumal die kräftige Produktion das nachhaltig unterstreichen kann. Da freut man sich über Stücke wie die Bandhymne „Macbeth“, das doch etwas an Rammstein erinnernde „Lauf“ oder das „Abendmahl“. Auf der Bühne müsste das Ganze nochmals einen Tick besser und intensiver klingen.
Da ich je nach Stimmung zwischen 5 und 7 Punkten schwanke, entscheide ich mich für die goldene Mitte.
Das Album gibt es für 10 Euro über die Bandhomepage zu beziehen.

Tracklist:
Abendmahl
Komm mit mir
Lauf
Der Fährmann
April
Der Sturm
Bomber
Der Wanderer
Macbeth


 
6.0 Punkte von nameless (am 01.06.2006)
 
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