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 The Order (Schweiz) "Son Of Armageddon" CD

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So bewertet Metalglory
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Label: Dockyard 1  (36 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.6.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:05
Musikstil: Hard Rock   (1445 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: 80er Jahre Heavy Rock
Homepage: http://www.theorder.ch/
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu The Order:
REVIEWS:
The Order Son Of Armageddon
The Order 1986
INTERVIEWS:
The Order - Zurück Ins Jahr 1986!
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Mit "Son Of Armageddon" sucht die taufrische Schweizer Formation The Order das Heavy Rock Genre zu beleben. Nicht ganz so taufrisch, sondern altbekannt sind die beteiligten Musiker. Bandinitiator Bruno Spring holte mit Andrej Abplanalp und Mauro Casciero zwei seiner Weggefährten ins Boot, mit denen er schon seit 15 Jahren bei GurD, Jerk und den Swamp Terrorists gemeinsame Sache machte. Den Sängerposten übernahm Gianni Pontillo, der einigen vielleicht als Frontmann von Pure Inc. bekannt sein dürfte. Zusammen nahmen sie im letzten Herbst neun Songs mit Hilfe von GurD Bandkopf V.O. Pulver auf, welche nun von Dockyard veröffentlicht werden.

Son Of Armageddon verbreitet mächtig viel 80er Jahre Flair, wozu die ausgeprägte Reibeisenstimme von Gianni perfekt passt. Dieser Mann besitzt eine klassische Rockröhre, er ist ein wahres Rock-Monster und singt locker auf Augenhöhe mit diversen Ami-Größen, wie z. B. Quiet Riots Kevin Dubrow, wobei sein tiefes Timbre zuweilen aber auch an Molly Hatchet erinnert. Das musikalische Gerüst darunter spielt Gianni gut in die Karten. Einzig der Opener "Madmen With Loaded Guns" kommt anfangs etwas verwirrend daher, nämlich sehr simpel groove-orientiert, wodurch ich kurz versucht war die Band zu den Stoner Rockern zu packen. Doch nix da, The Order haben einfach zu viel Metal im Sound. Mehrfach blitzen Erinnerungen an die rockigeren Elemente von Accept ("Not Satisfied") auf, und der straighte und schnellere Titelsong wird sogar von einem treibenden Ministry-Riff geprägt. Genreübliche ausufernde Gitarrensoli fehlen natürlich auch nicht. Spätestens das völlig relaxte "Sweet Stranger", bei dem die Gitarre in den Strophen auch mal schweigt, und die dicke, fast epische, Rockballade "Love Died" zeigen deutlich die Ami-Rock Schlagseite der Band. Insgesamt wird hauptsächlich im Midtempo agiert, wobei die Abwechslung durch Ausbrüche ins Balladeske und Schnellere stimmt, zumal mit "One Man" ein außergewöhnlich atmosphärischer Rausschmeißer gelungen ist. Der große Wurf ist Son Of Armageddon für mich leider dennoch nicht geworden, was an einigen "Kleinigkeiten" liegt: Trotz des an sich ausgereiften Songwritings hat keiner der Titel Hitpotential, was bei solchem Partyrock ein wichtiges Kriterium ist. Mir fehlt etwas anarchistische Zügellosigkeit, die einen zum ausrasten bringen kann. Der Sound des Albums kann ebenfalls nicht ganz überzeugen. Er ist eine Spur zu steril, was v. a. auf Kosten der Atmosphäre bei den Soli und den Akustikparts geht. In diesem Genre gibt es gewaltige Referenzwerke, deren Höhe eben nicht erreicht wird. Dass die Lyrics von "On The Radio" einfach viel zu kitschig sind, ist eigentlich nur Nebensache.

Unterm Strich lassen The Order hier durchaus aufhorchen. Das Heavy Rock Rad haben sie nicht neu erfinden können, aber "Son Of Armageddon" besticht durch Atmosphäre, abwechslungsreichen Songwriting, einen Ausnahmesänger und macht eine ganze Menge Spaß. Zumindest Freunde des gepflegten 80er Heavy Rocks werden garantiert Freude an diesem Album finden. Sollte das zur Zeit anscheinend anschwellende Hard Rock Revival tatsächlich noch größere Kreise ziehen, dann dürfte mit The Order zu rechnen sein.


 
Tracklist: Lineup:
1. Madmen With Loaded Guns (4:29)
2. Son Of Armageddon (3:59)
3. On The Radio (4:30)
4. Sweet Stranger (4:15)
5. Love Died (6:02)
6. Not Satisfied (3:29)
7. As One Tonight (4:03)
8. Looser (4:54)
9. One Man (6:24)

 
Gesang: Gianni Pontillo
Gitarre: Bruno Spring
Bass: Andrej Abplanalp
Schlagzeug: Mauro "Tschibu" Casciero

 
6.5 Punkte von chicken (am 23.06.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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[ Seit dem 23.06.06 wurde der Artikel 5172 mal gelesen ]
 
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