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Live Flotsam & Jetsam (USA) "Live In Japan" DVD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Crash Music Inc.  (13 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 18.8.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:00
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Thrash Metal
Homepage: http://www.flotsam-and-jetsam.com
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Weitere Infos zu Flotsam & Jetsam:
REVIEWS:
Flotsam & Jetsam Live In Phoenix
Flotsam & Jetsam Dreams Of Death
Flotsam & Jetsam Live In Japan
Flotsam & Jetsam Once In A Deathtime
Flotsam & Jetsam The Cold
Mehr über Flotsam & Jetsam in der Metalopedia
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Nach der äußerst halbgaren "Live In Phönix"-CD vom letzten Herbst, folgt hier nun ein weiterer Livemitschnitt einer der dienstältesten Thrash Metal Bands der USA. Der mit gerade einmal acht Songs etwas kurz bemessene Gig wurde während der Tournee mit OVERKILL, TESTAMENT und DEATH ANGEL im Club Citta in Kawasaki vor den Toren Tokyos aufgenommen. An der Setlist gibt es schon einmal nichts zu mäkeln, fünf Tracks stammen vom Besten, was die Jungs aus Arizona jemals herausgebracht haben, nämlich von den ersten beiden Alben "Doomsday For The Deceiver" und "No Place For Disgrace". Verhalten sich die Zuschauer beim Opener "Me" (vom 95er Album "Drift") noch ein bißchen abwartend, so kommt spätestens dann Bewegung in die Menge, als das einleitende Riff von "No Place For Disgrace" ertönt. In der Folgezeit sieht man eine motivierte Band, die sich auf der Bühne den Arsch aufreißt...

Vorausgesetzt, die Kamera geht nahe genug heran. Auf die Voll-Totale aus der Mitte des Saales heraus hätte man getrost verzichten können, sie bringt zwar die Dimensionen der Lichttraversen zur Geltung, die Musiker hingegen sind nur noch als verschwommene Schemen zu erahnen. Wesentlich authentischer wirkt das Ganze, wenn der Kameramann seitlich am Bühnengraben, bzw. auf der Bühne steht. Jetzt kann man Edward und Mark auf die Finger schauen, wenn sie ein Solo vom Stapel lassen. Wird ab und zu in Richtung Bühnenaufgang geschwenkt, sieht man nicht nur Kaugummikauende Roadies mit den fertig gestimmten Ersatzinstrumenten, sondern auch einige Groupies, die auf das Ende des Konzertes warten. Über die Live-Vorzüge solcher Nummern wie "Hard On You" oder dem sich von leise nach laut steigernden "Escape From Within" muß ich hier sicherlich keine Worte verlieren. Leider ist der Sound dumpf und alles andere als druckvoll, so daß allen Songs die entscheidende Durchschlagskraft auf der Konserve genommen wird. Davon weiß die Band im konkreten Augenblick natürlich noch nichts. Der um die Hüften etwas fülliger gewordene Eric A.K. rennt die Bühne rauf und runter, selbst die hohen Töne trifft er meistens. Craig verdrischt sein Drumkit mit Inbrunst, Jason malträtiert die Viersaitige, also an der Band liegt es nicht. Zwei Klassiker, nämlich "Hammerhead" und "Doomsday For The Deceiver", beenden einen knapp 45 minütigen Gig, der in der Realität geil gewesen sein muß, aber ähnlich wie auf der "Live In Phönix"-CD nicht gerade optimal eingefangen wurde.

Im Anschluß an die Live-Aufnahme folgen noch ein Video zu "Straight To Hell" (vom 05er Album "Dreams Of Death"), sowie ein kurzer TV-Werbe-Clip zu eben diesem Album. Dann ist nach gerade 52 Minuten der Bildschirm schwarz. Bonus-Material, Backstage-Shots, Interviews, Specials sucht man vergebens. Das kann ich jetzt überhaupt nicht mehr nachvollziehen! Wenn man offensichtlich schon an der Aufnahmetechnik spart, dann hätte man den Fans wenigstens noch weitere Anreize zum Kauf geben können. Mit Eric A.K. und Edward Carlson sind immerhin noch zwei verbliebene Gründungsmitglieder dabei, die hätten sicher einiges zu erzählen gehabt. Mir würden da ein Dutzend Fragen einfallen. "Live In Japan" ist somit eigentlich nur für die absoluten Fans der Band geeignet. Auf der DVD hat man aber im Vergleich zur "Live In Phönix"-CD wenigstens noch Bilder vor Augen, zudem wurde ein Konzert am Stück aufgenommen und nicht aus mehreren Gigs zusammengebastelt, deswegen sind das ganz knappe 5 Punkte.

 
Tracklist: Lineup:
01. Me
02. No Place For Disgrace
03. The Master Sleeps
04. Nothing To Say
05. Hard On You
06. Escape From Within
07. Hammerhead
08. Doomsday For The Deceiver
09. Straight To Hell (Musik Video)
10. TV-Clip zum "Dreams Of Death"-Album
 
Gesang: Eric A. Knutson
Gitarre: Edward Carlson
Gitarre: Mark Simpson
Bass: Jason Ward
Drums: Craig T. Neilson

 
5.0 Punkte von Armin (am 15.08.2006)
 
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[ Seit dem 15.08.06 wurde der Artikel 5405 mal gelesen ]
 
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