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 Poisonblack (Finnland) "Lust stained despair" CD

Poisonblack - Lust stained despair - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.8.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 48:17
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Rock
Homepage: http://www.poisonblack.com
 Leserwertung
7.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Poisonblack:
REVIEWS:
Poisonblack Escapexstacy
Poisonblack Lust Stained Despair
Poisonblack A Dead Heavy Day
Poisonblack Of Rust And Bones
INTERVIEWS:
Poisonblack - Groove And Black Humour
Mehr über Poisonblack in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Trauer um das Ende von Sentenced erschien endlos. Ich selbst bin mir immer noch nicht ganz im Klaren, was ich von der Entscheidung der Finnen halten soll. Auf der einen Seite finde ich es besser, wenn eine Band mit dem besten Album ihrer Karriere und ein paar schönen Abschiedskonzerten ins Nirwana eingeht, anstatt sich nach und nach selbst zu demontieren. Andererseits deutet es doch noch auf einiges Potential hin, wenn man ein derart starkes Langeisen wie „The funeral album“ aus dem Feuer holt. Sei es wie es ist: Sentenced sind Geschichte. Doch bereits während seine Hauptband noch voll aktiv war, gründete Frontmann Ville Laihiala die Formation Poisonblack. Seine ursprüngliche Intention war es damals, seine Leidenschaften am Spiel der Gitarre ausleben zu können, wozu er bei Sentenced keine Gelegenheit hatte. So entstand mit Charon Sänger J.P. Leppäluoto am Mikro eine weitere treibende Kraft in Sachen melancholischer Finnenrock, deren Musik man irgendwo zwischen Sentenced und Charon ansiedeln konnte. Melodischer als die Begründer dieses Stils und dennoch metallischer als die etwas mehr vom Gothic inspirierten Charon lieferte das Debüt „Escapexstacy“ eine gute Ergänzung zu den erstklassigen Veröffentlichungen der eigentlich Hauptbands beider Protagonisten. In eine ähnliche Richtung geht selbstverständlich auch der Nachfolger. Nur dass dieses Mal das Zünglein die Waage eindeutig in Richtung Sentenced neigt. Das hat vor allem den Grund, dass Leppäluoto nicht mehr dabei ist. Und da Ville Laihiala viele Jahre seine Brötchen mit Gesang verdient hat, lag es nahe, dass er diesen Part auch bei Poisonblack übernimmt. Dies im Hinterkopf ist es ziemlich logisch, dass „Lust stained despair“ mächtig nach Sentenced klingt. Außer vielleicht der Opener „Nothing else remains“, bei dem mich mancher Part verflucht an „Sweating bullets“ von Megadeth erinnert. Egal: Man kann jetzt lange hin und her analysieren und diskutieren, was Poisonblack von Sentenced unterscheidet. Sicher fehlt das charismatische Spiel der übrigen Musiker aus dieser Band. Aber wenn man „Lust stained despair“ im Auto oder auf dem iPod in der Bahn hört, zerfließen die Grenzen zwischen beiden Bands. Die Songs sind melodischer, Ville lässt sich am Mikro zu sehr viel sanfteren Tönen hinreißen als bisher und teils sehr melodische, manchmal schon fast an H.I.M. erinnernde Keyboards sorgen für einen im Vergleich zu Sentenced sehr viel softeren Gesamteindruck. Nicht ganz unbekannte Songstrukturen und eine eindeutig Metal kompatible Produktion geben dem Album allerdings den nötigen Schmiss, und so sind Parallelen zu den im letzten Jahr verschiedenen Düsterrockern ganz klar vorhanden. „Soul in flames“ hätte beispielsweise problemlos auf dem Funeral Album stehen können. Insgesamt klingt „Lust stained despair“ schon ein wenig wie eine Sentenced Version, die zu viel am Weichspüler geschnüffelt hat. Das ändert nichts daran, dass es ein wirklich starkes Album geworden ist, das enorm viel Drive hat und mit dem gewohnten Gegensatz zwischen Melancholie und Energie glänzen und verflucht gut unterhalten kann. Dem Vorgänger mindestens ebenbürtig. Endlich wieder Futter für die hungernde Fangemeinde des düsteren Melancholic Rock.
 
Tracklist: Lineup:
01 Nothing Else Remains
02 Hollow Be My Name
03 The Darkest Lie
04 Rush
05 Nail
06 Raivotar
07 Soul In Flames
08 Pain Becomes Me
09 Never Enough
10 Love Controlled Despair
11 The Living Dead
 

 
9.0 Punkte von Christian (am 21.08.2006)
 
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