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Live Dream Theater (USA) "Score (live)" DVD

Dream Theater - Score (live) - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Rhino  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.8.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 164:3
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Metal
Homepage: http://www.dreamtheater.net
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Weitere Infos zu Dream Theater:
REVIEWS:
Dream Theater Live At Budokan
Dream Theater Metropolis 2000: Scenes From New York
Dream Theater Score (live)
Dream Theater Score (live)
Dream Theater Systematic Chaos
Mehr über Dream Theater in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Das New Yorker Abschlusskonzert ihrer Jubiläums-Tour zum 20-jährigen Bestehen bringen Dream Theater gleichzeitig als DVD und als Pack aus drei CDs heraus. Über die Musik habe ich mich schon ausgelassen, im Folgenden soll es um die bildliche Umsetzung gehen. Auf der ersten DVD ist das komplette Konzert enthalten, es ist mit 2:44 Stunden etwas länger als die CD-Fassung, weil ein paar Ansagen mehr drin sind und weil der Abspann ein paar Minuten frisst. Das Bild ist durchgängig mit 853 × 480 Punkten im Breitbild-Format 16:9 codiert – ideal für entsprechende Projektoren (wie meinen) und Flach-TVs; kann aber sein, dass die Scheiben für den deutschen Markt anders codiert sind, die Promo ist noch NTSC ohne Ländercode. Der Ton liegt in Dolby Digital 5.1 oder als Stereo-Mix vor (also auf der Promo jedenfalls).

Der Digitalsound kommt sehr plastisch rüber, weil er auch die hinteren Kanäle für Instrumente nutzt, nicht nur fürs Publikum. Auch der Stereomix kommt gut, deutlich farbiger als auf den CDs, die dagegen steril klingen. Wie er über Fernseher-Lautsprecher klingt, kann ich nicht testen, hab ich nicht mehr. Wer die Möglichkeit hat, DVDs über eine gute Anlage abzuspielen, der sollte statt zu den drei CDs zur DVD greifen. Die Bildqualität ist auf der Höhe der Zeit: Irre scharf, meist hinreichend hell, passend stark herangezoomt. Bei zwei oder drei Songs kommt ein Split-Screen zum Einsatz. Meist sieht man die Musiker in schnellem Schnitt, wenig Publikum – aber Dream Theater sind ja sowieso eher eine Zuhör- als eine Mittanz-Band, bei der sich vergleichsweise wenig im Publikum tut.

Die Drums am Anfang des Starters The Root... eignet sich hervorragend als Konzertbeginn, da bleibt kein Auge trocken – von den hellen Blitzen. Die Bühnenshow beschränkt sich dann auf drei riesige Displays über der Band, auf denen Fotos der jeweiligen Zeit, Ausschnitte aus Videos, Albumcover und auch mal das Live-Bild der Kameras zu sehen ist.

Spannend ist es allemal, den fünf Genies zuzusehen. Was man am Anfang des zweiten Songs auch für gezupfte Geigen halten kann, spielt Rudess auf dem Keyboards. Wenn man glaubt zwei E-Gitarren zu hören, spielt er wiederum eine davon, entweder auf dem Keyboard, auf seiner kleinen Lap-Steel-Guitar oder auf dem Fingerboard – darauf bestreitet er den ganzen Anfang von Octavarium. Seine Mimik dabei, na ja, man muss ja nicht hinsehen. Myung spielt seinen Bass wie gewohnt konzentriert und – wenn er mal in Großaufnahme zu sehen ist – schwindelerregend. Auch Petrucci ist bekanntlich kein großer Entertainer, auf der DVD sieht man ihn nie anders als per Gitarrenspiel das Publikum unterhalten – na manchmal noch beim gemeinsamen Spiel mit Myung.

LaBrie bleibt für einen Sänger ungewohnt oft im Hintergrund, aber so arbeiten Dream Theater schon immer: Die Musik steht im Vordergrund, die live besonders beeindruckende Beherrschung ihrer Instrumente, nicht so sehr die Sperenzchen eines Sängers. Das geht zwar auf, aber trotzdem bleibt bei LaBrie der Eindruck, dass er nicht gerade vor Engagement und Charisma strotzt.

Am unterhaltsamsten kommt Portnoy rüber, der mit großem Drive und sichtbarer, spürbarer Freude seine Kübel bearbeitet. Der von ihm durchgeführte DVD-Schnitt schießt sogar übers Ziel hinaus, denn er setzt sich etwas penetrant häufig in Szene. Aber so funktioniert Unterhaltung halt.

Mit Six Degrees... taucht hinter den Musikern das Orchester auf und die Großbildschirme werde weggeklappt. Optisch macht das nicht viel her, ein Orchester halt. Der Song selbst eröffnet sich mir weiterhin nicht.

Am Ende bleibt ein seltsamer Nachgeschmack. Portnoy sagt, dass das einer der schönsten und wichtigsten Abende seiner Karriere gewesen sei, aber da sind die vier anderen schon weg. Zusammen mit der Farblosigkeit LaBries bleibt ein wenig der Eindruck, als würde sich bei den Jungs irgendwas ändern müssen, bevor es weiter geht.

Auf der zweiten DVD findet man eine fast einstündige Dokumentation (englisch mit deutschen Untertiteln) mit vielen Interviews der Mitglieder, das vollständige Octavarium-Zeichentrickvideo, das während des Live-Videos stückchenweise im Split-Screen eingeblendet wurde, sowie drei ältere Live-Aufnahmen. Die Dokumentation ist im Rahmen dessen, was man von einem offiziellen Produkt erwarten kann, sehr unterhaltsam und interessant. Sie bringen Ausschnitte aus grässlichen Aufnahmen der allerersten Auftritte, erzählen ausführlich über die Personalwechsel, lassen einige Ex-Mitglieder wie Dominici auftreten und lassen die Stimmung der verschiedenen Phasen der Band aufleben. Sehr interessant.

Trotz aller Kritik überwiegt bei mir deutlich die Begeisterung. Die Jungs haben mich rumgekriegt, live rocken sie einfach besser als im Studio, alleine die letzte Dreiviertelstunde lohnt den Kauf, die erste Stunde auch. Die DVD kommt mit genialer Stereomischung und einem 5.1-Kanal, der einen mitten auf die Bühne setzt. Das bisschen zu viel Portnoy ist halt dem Entertainment geschuldet und ansich kann man so einem mitreißenden Drummer auch stundenlang zusehen, lieber als dem müden LaBrie.

 
Tracklist: Lineup:
01 The Root Of All Evil
02 I Walk Beside You
03 Another Won
04 Afterlife
05 Under A Glass Moon
06 Innocence Faded
07 Raise The Knife
08 The Spirit Carries On
09 Six Degrees Of Inner Turbulence
10 Vacant
11 The Answer Lies Within
12 Sacrified Sons
13 Octavarium
14 Metropolis

 
Gesang: James LaBrie
Bass: John Myung
Gitarre: John Petrucci
Schlagzeug: Mike Portnoy
Keyboards: Jordan Rudess

 
9.0 Punkte von Jockel (am 26.08.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Progressive Metal, Heavy Metal, Melodic Metal, bisschen Gothic/Dark, aber auch ProgRock, Emo
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[ Seit dem 26.08.06 wurde der Artikel 6930 mal gelesen ]
 
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