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 Jose L. Del Rio (Chile) "Journey into the Fourth Dimension" CD

Jose L. Del Rio - Journey into the Fourth Dimension - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Einfach nur Schlecht!
 
Kaufwertung für Euch:
keine Kaufempfehlung für Keinen


Label: Lion Music  (148 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.7.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 58:45
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Shred-Neoklassik-Chaos
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Weitere Infos zu Jose L. Del Rio:
REVIEWS:
Jose L. Del Rio Journey Into The Fourth Dimension
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im Forum

Progressive Shred. Konnte ich mir bislang nichts drunter vorstellen. Der chilenische Gitarrist (au, das Label nennt in "axemaster") Jose L. Del Rio kombiniert das mit Neoklassik und Fusion. Macht ansich neugierig, aber das legt sich beim Hören schnell. Rummst nämlich nur, sonst nix. Und draußen beginnen die Hunde zu kläffen.

Phantom Shadows spült dann mal alle Gehörgänge durch. Der Song besteht hauptsächlich aus einer extrem schnell gespielten Gitarre, die eher eine Metamelodie erzeugt als eine direkte, und ständigen Bass-Drums und Snare mit der Melodieführung eines Bohrhammers. Dazu eine leichte Keyboard-Begleitung. Battlefields Of Glory beginnt als ruhiger Klassiksong, doch das heftige Shredding und die Drum-Attacken setzen in der Mitte wieder ein.

Bei Oriental Fantasy geht es zeitweise vergleichsweise ruhig zu. Die ruhigen Parts sind sogar spannend, weil doch etwas proggy. Through The Darkness ist ein Gitarrensolo mit Keyboardbegleitung. Andere Bands bauen sowas in einen Song ein und machen keinen eigenen draus. In Dreams... spielt Del Rio eine akustische Gitarre.

Epic, tja, Keyboard-Intro, dann Shred. Als einzige Abwechslung zu den bisherigen Shred-Attacken scheint der Drummer mehr auf der Snare zu hämmern als den Bass zu malträtieren. Zwischendurch unmotivierte Breaks, die vielleicht die Plattenfirma dazu bewegt haben, Fusion draufzuschreiben. Psychophony geht als brauchbarer Neoklassik/Jazz-Song mit viel guter Gitarre durch. Journey... beginnt ganz interessant und hat viele nette Ideen, aber zwischen Shred, Langeweile und Ideenfetzen zerfällt der Song. Für Nel Mezzo... haben sie eine Opernsängerin engagiert, der Schlagzeuger gibt sich mal etwas abwechslungsreicher, huch, aber da ist der Song auch schon zu Ende. Beyond... spielt mit lustigen eher klassischen Instrumenten, aber später überwiegt dann doch die Langeweile und die nutzlos aufgebaute Spannung. Und zu Flight of the Bumblebee erwähnt die Plattenfirma, es sei "top intense shreddig" mit 300 bpm. Ist so intensiv wie ein Flugzeugabsturz.

Der Schlagzeuger kann hauptsächlich schnell, während der ruhigen Stellen klingt er variationsarm. Der Keyboarder kann richtig was, das Gitarrenspiel ist natürlich zumindest aus technischer Sicht gigantisch. Doch die Produktion bleibt unglaublich langweilig und plättet die handwerklichen Qualitäten und das bisschen vorhandene Abwechslung. Eine so unplastisch abgemischte Gitarre habe ich selten gehört, sie scheint sich meistens auf einen winzigen Punkt an der Wand zu konzentrieren – lediglich die akustischen Parts klingen gut.

Der ständige Wechsel zwischen rasendem Shred, klassisch gespielten Passagen oder sowas wie Prog/Fusion kommt bei mir als unhörbar strukturlos zusammengesetzt an. Es entsteht weder echte Spannung, noch wirkliche Abwechslung, sondern die Musik pendelt hauptsächlich zwischen Langeweile bei den ruhigen und Ohrenbluten bei den schnellen Parts. Del Rio liefert ein Skizzenblock ab, musikalische Notizen, aber keine Songs. Lichtblicke sind Oriental Fantasy, vielleicht Psychophony, aber die anderen Elemente dieser vierten Dimension liegen außerhalb meines Begreifens.

Fans von Experimentalmusik, die schon alles gehört haben und die von herkömmlicher Melodieführung gelangweilt sind, mögen ihren Spaß an dieser Platte haben. Wem das Konzept eines eingängigen Songs spießig vorkommt, sodass er nur noch an Tönen und kleinen Harmonien interessiert ist, der kommt wohl auch auf seine Kosten. Nützlich mag die Platte zudem sein, um sie nervigen Langeweilern oder Dates mit den Worten "Sowas höre ich ständig" vorzuspielen – die sieht man garantiert nie wieder. Ein paar Punkte gibts für die zwei guten Songs, die handwerklichen Fähigkeiten und die konsequente Umsetzung des von den Musikern vermutlich durchdachten Chaos.

 
Tracklist: Lineup:
01. Introduction 1:04
02. Phantom Shadows 4:40
03. Battlefields Of Glory 6:48
04. Oriental Fantasy 4:03
05. Through The Darkness 3:40
06. Dreams of Wisdom & Prophecy 3:16
07. Epic Dramatic 9:21
08. Psychophony 4:07
09. Journey Into The Fourth Dimension 12:10
10. Nel Mezzo Del Cammir 2:51
11. Beyond The Pillars Of Hercules 6:24
12. Flight Of The Bumblebee 0:53

 
Gitarre: Jose L. Del Rio
Keyboards: Vitali Kuprij
Schlagzeug: Marco Cerda

 
2.5 Punkte von Jockel (am 30.08.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Progressive Metal, Heavy Metal, Melodic Metal, bisschen Gothic/Dark, aber auch ProgRock, Emo
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