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 Heaven Shall Burn (Deutschland) "Deaf to our prayers" CD

Heaven Shall Burn - Deaf to our prayers - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.8.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:51
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death-Metalcore
Homepage: http://www.heavenshallburn.com
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Heaven Shall Burn:
REVIEWS:
Heaven Shall Burn Antigone
Heaven Shall Burn Deaf To Our Prayers
Heaven Shall Burn Iconoclast (part 1: The Final Resistance)
Heaven Shall Burn Invictus
Heaven Shall Burn Veto
INTERVIEWS:
Heaven Shall Burn - We Are The Final Resistance!!
Mehr über Heaven Shall Burn in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Es war ja abzusehen: Die beiden Aushängeschilder der deutschen Metalcore-Szene entwickeln sich endgültig in verschiedene Richtungen. Während die CALIBANen mit ihren letzten Outputs immer mehr auf cleane, pseudo-emotionale Gesangsparts setzen, rudert man bei HEAVEN SHALL BURN zum richtigen Zeitpunkt zurück und legt einen ultraderben Nachfolger zu „Antigone“ (2004) vor. Hatte man auf besagtem Album ebenfalls noch (wenn auch minimal) cleane Gesangsparts eingesetzt, stellt man bei „Deaf to our prayers“ fest, dass diese nun gänzlich verschwunden sind. Und das obwohl der seinerzeit dafür als Gastmusiker verantwortliche Alexander Dietz inzwischen fest zur Band gehört. Er ersetzte im letzten Jahr den aus privaten Gründen ausgestiegenen Patrick Schleitzer. „Deaf to our prayers“ stellt aber in vielerlei Hinsicht ein kompromissloses Album dar. Nicht nur die cleanen Gesangsparts, auch die an sich gut zu „Antigone“ passenden Intros/Outros hat man komplett raus genommen. Mit dem letzen Song „The greatest gift of god“ gibt es lediglich eine Art Semi-Outro, das das Album recht düster und schleppend mit wenn man so will Gang-Shouts abschließt. Des Weiteren muss man Hardcore-Parts inzwischen mit der Lupe suchen. Auch diese Elemente hat man im Vergleich zum Vorgänger nochmals runter gefahren. Im Grunde haben wir es hier mit einem Death-Metal-Album zu tun, das sowohl rasend schnelle als auch gewohnt midtempo-mäßige Parts zu bieten hat. Die Produktion des Ganzen ist wie nicht anders zu erwarten die absolute Bombe geworden. Erneut aufgenommen in den Rape of Harmonies-Studios in Thüringen hat man für den finalen Mix Jacob Hansen (u.a. NEAERA, FEAR MY THOUGHTS, MAROON, RAUNCHY, COMMUNIC) hinzugezogen. Aber zu den Songs: Den Opener „Counterweight“ hat man bereits auf einigen Festivalauftritten vorgestellt: Ein unglaublich schwerer Brocken, der einmal mehr an BOLT THROWER erinnert, angetrieben von einer gewaltigen Doublebass. Sofort fällt das verbesserte Growling von Marcus Bischoff auf. Ein absoluter Hammer und vielleicht der würdige Nachfolger von „The weapon they fear“. „Trespassing the shores of your world“ wächst mit jedem Hördurchgang und geht zum Schluss noch einmal ganz unerwartet nach vorne. Mit dem eingängigen, alles zertrümmernden „Profane Believers“ könnte man live „Voice of the Voiceless“ Konkurrenz machen. Für mich der beste Song der Platte. „Stay the course“ kommt deutlich schwächer und es fällt auf, dass man sich nicht so wirklich vom typischen DARK TRANQUILLITY-Riffing trennen will. „The Final March“ gehört ebenfalls nicht zu den besten Songs des Albums, kommt aber erstmals mit flotten Blastbeats daher. Schön, schön. „Of no avail“ lebt vom Wechsel ganz schneller und ruhiger Parts. Das fast sechsminütige „Armia“ setzt dann ganz auf Midtempo und baut dabei eine tolle Atmosphäre auf. HYPOCRISY oder AMON AMARTH lassen grüßen. „Biogenesis (Undo Creation)“ kommt erneut mit Blastbeats und weckt Erinnerungen an KATAKLYSM, mit deren letztem Album man „Deaf to our prayers“ nicht nur soundtechnisch vergleichen kann. Auch stilistisch gibt es immer mehr Gemeinsamkeiten zwischen beiden Bands. „Dying in silence“ schließt den regulären Teil des Albums (letzter Song siehe oben) dann mit seinem recht melodischen Chorus absolut würdig ab. In dieser Form müssen sich HSB als beste deutsche Metalcore-Band in keinster Weise vor Bands aus Übersee wie UNEARTH, DARKEST HOUR oder meinetwegen auch HATEBREED verstecken. Wenn man sich auf kurz oder lang aber aus der gemeinen Metalcoresuppe verabschieden möchte, sollte man an einem individuelleren Gitarrensound feilen, denn sonst wird man die ewigen Göteborg-Verweise nie los. Im übrigen wird es eine Ltd. Edition mit Bonus-DVD geben, auf der u.a. eine komplette Show der 2005er Hell on earth-Tour zu sehen sein wird.
 
Tracklist: Lineup:
1. Counterweight
2. Trespassing The Shores Of Your World
3. Profane Believers
4. Stay The Course
5. The Final March
6. Of No Avail
7. Armia
8. mybestfriends.com
9. Biogenesis (Undo Creation)
10. Dying in Silence
11. The Greatest Gift Of God

 

 
7.5 Punkte von Schneider (am 05.09.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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