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 Motörhead (Großbritannien) "Kiss of death" CD

Motörhead - Kiss of death - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Steamhammer  (53 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.8.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:54
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal mit Rock’n’Roll-Einflüssen
Homepage: http://www.imotorhead.com
 Leserwertung
5.67 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Motörhead:
REVIEWS:
Motörhead Inferno - 30th Anniversary Edition
Motörhead Stage Fright
Motörhead Classic Albums - Ace Of Spades
Motörhead Kiss Of Death
Motörhead Better Motörhead Than Dead - Live At Hammersmith
INTERVIEWS:
Motörhead - Talkin´´bout A Kiss Of Death
Mehr über Motörhead in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was ist das für eine Freude für mich einen solchen Release besprechen zu dürfen… Eine Band, die mich mit anderen wie NEW MODEL ARMY, BAD RELIGION und SICK OF IT ALL durch meine Jugendzeit begleitete und meinen Musikgeschmack erheblich geprägt hat. Lemmy lebt und MOTÖRHEAD ist mit ihrem neuesten Output zurück! Es ist wohl so, das der August der Wonnemonat für alle Freunde der härteren, metallischen Musik ist, denn was in dieser Zeit released worden ist, ist alles das, was man sich dann wünschen kann. Erst SLAYER, dann IRON MAIDEN, dann BLIND GUARDIAN, und die haben fast alle hier bei Metalglory die Höchstpunktzahl abgegriffen. Und jetzt kommt dazu auch noch MOTÖRHEAD…

KISS OF DEATH heißt es und reiht sich damit als das 18. Studioalbum von Lemmy und seinen Jungs ein. Damit behält man es bei der alten bekannten Schiene, alle zwei Jahre ein Album, dazwischen, ergo auch alle 2 Jahre, ein Live oder Best of Album. KISS OF DEATH fügt sich nahtlos in die Alben der letzten 15 Jahre ein, ein Klassiker für alle Motörheadbanger, ein gutes Album für den objektiven Fan… Wie Lemmy Kilmister es selber zum Release sagte, besticht das neue Album durch „stärkere Songs, besseres Arrangement und eine der überragendsten Gitarren-Performances von Phil Campbell“. Zu dieser wertvollen Selbsteinschätzung gesellt sich natürlich noch Mikkey Dees Drumkünste, die der Metalwelt nicht nur aus vergangen Tagen bei KING DIAMOND und DOKKEN bekannt ist.

Für KISS OF DEATH, das wie das letzte Album von Cameron Webb in Los Angeles produziert worden ist, hat man sich mal wieder Gäste in das Studio eingeladen. Gerne erinnert man sich dabei insbesondere an selige MARCH OR DIE-Zeiten zurück, bei dem Ozzy Osbourne und Slash zugegen waren oder auch an Steve Vai, der als letzter Gast auf INFERNO seinen Beitrag geleistet hat. Nun dürfen C.C. DeVille (POISON), Mike Inez (PEARL JAM) und Zoli Teglas (IGNITE) bei zwei Songs den Gitarren- bzw. Basssound sowie Backing Vocals beisteuern…

KISS OF DEATH beginnt wie schon so oft… Der Opener „Sucker“ walzt einen wie BASTARDS’s „Burner“ und WE ARE MOTÖRHEAD’s „See me burning“ einfach nur nieder, brutal und rücksichtslos. Weiter geht es ein wenig ruhiger, mit meinem ersten Favoriten: „One night stand“, ein klassischer Rocker mit einem melodischen Refrain und einer Songthematik im Sinne des Tourlebens… Mit „Trigger“ kommt für mich der Höhepunkt von KISS OF DEATH. Straight und mit dem typischen MOTÖRHEAD-Sound bestückt, erklimmt „Trigger“ einen Platz neben den etwas „kleineren“ Hits wie „Built for speed“, „All for you“ oder „Too good to be true“. Was folgt, ist die obligatorische, aber durchaus gelungene „Ballade“… „God was never on your side“, verfeinert durch das Gitarrenspiel von C.C. DeVille und den Vocals des IGNITE’s Frontmannes Zoli Teglas, beginnt ruhig, um sodann dem „Herrn“ seine Meinung zu sagen. “I ain’t no nice guy“ lässt grüßen… Wieder etwas, was fast zu jedem MOTÖRHEAD Album gehört, ist Lemmy Interesse für andere Spielarten der Musik auszuleben. Auf KISS OF DEATH wird die Lücke mit „Christine“ ausgefüllt, einem netten „Boogie Woogie“. Nach dem mehr als guten „Sword of glory“ kommt mit „Kingdom of the worm“ noch ein leicht krankes Stück, was mich leider an andere schwächere Songs der letzten Alben von MOTÖRHEAD erinnert.

Was ist zum Abschluss zu sagen? KISS OF DEATH ist wieder ein typisches MOTÖRHEAD Album geworden, leider wurden die meisten Klischees erfüllt, aber das ist es auch, was man erwartet und grundsätzlich hören möchte. Die Highlights des Albums haben fast alle die Qualität ein Klassiker der Neuzeit zu werden und macht es damit einen Tick besser als z.B. das letzte Release INFERNO. Leider ist es mir vergönnt, etwas über das gesamte Artwork zu sagen, da ich nur über die Vorabversion verfüge. Neben dem traditionellen Warpig auf dem bereits bekannten Cover aber, wird sicherlich wieder eine Special Edition von KISS OF DEATH den Weg auf den Markt finden.


Diskographie:
Motörhead CD (1977)
Overkill CD (1979)
Bomber CD (1979)
Ace of spades CD (1980)
No sleep 'til Hammersmith (live) CD (1981)
Iron fist CD (1982)
Another perfect day CD (1983)
No remorse (Best of) CD (1984)
Orgasmatron CD (1986)
Rock'n'Roll CD (1987)
Nö sleep at all (live) CD (1988)
1916 CD (1991)
March or die CD (1992)
Bastards CD (1993)
Sacrifice CD (1995)
Overnight sensation CD (1996)
Snake bite love CD (1998)
Everything louder than everyone else (live) DCD (1999)
We are Motörhead CD (2000)
The best of DCD (2000)
Hammered CD (2002)
Live at Brixton Academy – The complete concert (live) DCD (2003)
Inferno CD (2004) s. Review
 
Tracklist: Lineup:
01. Sucker
02. One night stand
03. Devil I know
04. Trigger
05. Under the gun (feat. Mike Inez (Pearl Jam))
06. God was never on your side (feat. C.C. DeVille (Poison) & Zoli Teglas (Ignite))
07. Living in the past
08. Christine
09. Sword of glory
10. Be my baby
11. Kingdom of the worm
12. Going down

 
Vocals, Bass: Lemmy Kilmister
Guitar: Phillip Campbell
Drums: Mikkey Dee

 
8.0 Punkte von The Chosen One (am 08.09.2006)
 
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2. Stick To Your Guns "Diamond"
3. Strength Approach "With or without you"
4. Forever Young "The guarantee"
5. Heartbreak Stereo "Carried thorugh this waltz"
6. Lagwagon "Duh"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Bad Religion "Stranger than fiction"
2. Gorilla Biscuits "Start today"
3. NOFX "White trash, two heebs and a bean"
4. Samiam "Clumsy"
5. Slapshot "Sudden death overtime"
6. CIV "Set your goals"

[ Seit dem 08.09.06 wurde der Artikel 8455 mal gelesen ]
 
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