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 Belphegor (Österreich) "Pestapokalypse VI" CD

Belphegor - Pestapokalypse VI - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.10.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 39:00
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Brachialer Black Death Metal
Homepage: http://belphegor.at
 Leserwertung
8.6 von 10 Punkten
bei 10 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Belphegor:
REVIEWS:
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Mehr über Belphegor in der Metalopedia
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100.000-Euro-Frage: Welche zeitgenössische extreme Metal-Band hat ganze ZWEI umgedrehte Kreuze im Bandlogo ? – BELPHEGOR – muß natürlich die korrekte Antwort lauten !!!
Nach diesem Maßstab sind die Ösis wohl die böseste Band nicht nur in der ehemaligen Donaumonarchie, sondern auf dem weiten Erdenrund ...
Auch ansonsten ließen die bösen Buben aus Salzburg nie etwas anbrennen (oder etwa doch ... ?), wenn es darum ging ihren Ruf als eine der extremsten Brachialkapellen zu zementieren. In diesem Zusammenhang sei nur an so manche spektakuläre Publicity-Aktion wie beispielsweise gewisse blasphemisch-nekrophile Videoproduktionen erinnert oder an so manches später zensierte Skandalalbumcover ...
Kann es sein, daß ein großer Teil der österreichischen Extrem-Metal-Bands so etwas wie einen Komplex hat, immer einen Tick kranker und abartiger als vergleichsweise andere Bands sein zu müssen ? – PUNGENT STENCH, DISHARMONIC ORCHESTRA, DISASTROUS MURMUR oder CADAVEROUS CONDITION mögen hier als beredte Beispiele genügen. Oder bilde ich mir das nur ein und es ist einfach nur dieser besondere Schmäh der Alpenrepublik, welcher sich hier entfaltet ... ?
Ich weiß es nicht, aber das ist jetzt eigentlich auch egal – widmen wir uns lieber BELPHEGORs neuer Missetat, welche schlicht „Pestapokalypse VI“ betitelt ist und dieser Tage in der berühmten CD-Schmiede zu Donzdorf erscheint.

BELPHEGORs herausragendstes Merkmal waren bisher immer diese Hyperblastbeatdrums, welche die Stücke ordentlich nach vorne peitschen und auch hier gleich beim ersten Stück ganz besonders heftig die Glocken bimmeln lassen.
Überraschenderweise geht man aber kurze Zeit später ein gutes Stück herunter vom Gaspedal und siehe da: BELPHEGOR entfalten ganz neue bis dato nie oder nur extrem selten gehörte Songwritingqualitäten – der Track ‚Angel Of Retribution’ ist sehr BELPHEGOR-untypisch, kommt aber recht gut rüber, vor allem am Ende, wo etwas (oder jemand) geräuschvoll knisternd verbrannt wird.
‚Chants For The Devil’ hat dann aber wieder alle klassischen BELPHEGOR-Trademarks, wozu neben einer ganz speziellen Melodik der Leadgitarren auch dieser besondere abgehackte fiese Gesang gehört.
In diese Kerbe schlägt auch das nächste Stück, welches den schönen Titel ‚Pest Teufel Apokalypse’ trägt.
Dieser Track – der bislang beste auf dem Album – ist so richtig schön fies !
Und man gibt das unheilige Zepter nicht mehr aus der Hand: ‚The Ancient Enemy’ prügelt auf Teufel komm raus (sic !), während das deutschgesungene* ‚Bluhtsturm Erotika’ deutlich langsamer, aber nichtsdestotrotz ultrabrutal zu Werke geht. Der Refrain und der mehrfach zitierte Begriff „Rosenkranz der Hölle“ bei dieser munteren Weise sind allerliebst !
Wieso ist eigentlich noch niemals vorher jemand auf den genialen Songtitel ‚Sanctus Perversum’ gekommen ? – Dieser Track, übrigens nebenbei bemerkt eine Hymne der schwarzen Tonkunst, sowie das abschließende ‚Das Pesthaus’ machen selbstredend auch keine Gefangenen mehr, so daß man – sich ziemlich außer Atem befindend – sogleich die Repeat-Taste betätigen möchte ...
* Ein Großteil der Tracks haben deutsche meist ganz gut verständliche Texte.

Der Sound ist oberamtlich und drückt direkt aus den tiefsten Kavernen der Hölle !

Fazit: Nicht schlecht, Herr Specht !!!
„Pestapokalypse VI” ist ein grundsolides Brachial-Metal-Album geworden, welches stilistisch irgendwo in der Schnittmenge zwischen Death, Black und 80er-Thrash Metal anzusiedeln ist, aber diese Zutaten zu einem eigenständigen unverwechselbaren Gebräu vermengt, welches wir gemeinhin „Belphegor” nennen.
Die Österreicher ziehen ihr Ding seit etlichen Jahren unbeirrbar durch, haben wieder einmal ein recht gutes Album abgeliefert und sich die 8 Punkte redlich verdient.

 
Tracklist: Lineup:
1. Belphegor – Hell’s Ambassador
2. Seyn Todt in schwarz
3. Angel Of Retribution
4. Chants Of The Devil
5. Pest Teufel Apokalypse
6.The Ancient Enemy
7. Bluhtsturm Erotika
8. Sanctus Perversum
9. Das Pesthaus / Miasma Epilog

 

 
8.0 Punkte von WARMASTER (am 23.10.2006)
 
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