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 Paganize (Norwegen) "Evolution hour" CD

Paganize - Evolution hour - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Candlelight Records  (131 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 20.11.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:58
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Classic Power Metal
Homepage: http://www.paganize.no
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Weitere Infos zu Paganize:
REVIEWS:
Paganize Evolution Hour
Mehr über Paganize in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wie aus dem Nichts traf mich dieses Album mitten ins Herz. Von Paganize hatte ich bisher rein gar nichts gehört und somit auch nichts erwartet, als ich „Evolution hour“ in den Player schob. Was mir danach in den nächsten Minuten entgegen donnerte, gehört mit zu dem besten, was mir eine unbekannte Band in diesem Jahr in Sachen traditioneller Heavy Metal Kost untergejubelt hat. Paganize erschaffen die nahezu perfekte Symbiose aus kultigem US Metal, klassischer New Wave of British Heavy Metal und modernem nordeuropäischen Power Metal. Irgendwo zwischen Queensryche, Judas Priest und Tad Morose findet sich diese Band wieder und erschafft aus diesen Einflüssen einen eigenen Stil, der das beste aus dreißig Jahren Power Metal in sich vereint. Zwar ist es noch nicht an der Zeit, das nächste große Ding auszurufen. Denn ein paar Lückenfüller sind auf diesem Album sicher enthalten. Und auch der Sound könnte druckvoller sein. Doch ich bin einfach happy, dass in einer Zeit, wo alle Deppen eine belanglose Formation wie Trivium in den Heavy Olymp hieven, solche Scheiben entstehen, die traditioneller Musik neues Leben einhauchen und somit wirklich die Brücke für unseren Sound in ein neues Zeitalter schlagen können. Paganize sind das beste Beispiel dafür, dass man als Traditionalist seinen wehmütigen Blick nicht nur über die alten Klassiker schweifen sollte. Auch wir Alteingesessenen sollten mit dem Ohr am Puls des Underground bleiben. Denn dort ist mehr versteckt als ein Haufen zweitklassiger Demo Bands, die ihre alten Helden kopieren. Paganize beweisen, dass klassischer Heavy Metal nicht tot ist und dass die letzte Note noch lange nicht gespielt wurde. Es ist zum einen das unglaubliche Gespür für prägnante Riffs, dass mir an der Musik von „Evolution hour“ so gut gefällt. Zum anderen sind es die erstklassigen Melodieführungen, die Songs zu einzigartigen Hymnen reifen lassen und ihnen vielleicht sogar Klassikerpotential verleihen. Jeder, der seinen Stammplatz vor der Wacken True Metal Stage hat, das Keep It True und das Bang Your Head vergöttert, muss dieses Album haben. Denn es ist gespickt mit hammergeilen Metal Songs, die von den herausragend guten Musikern gekonnt vorgetragen werden. Hervorheben möchte ich die Gitarren, die in den Solo Passagen jedem US Metal Fan Freudentränen in die Augen zaubern. Und Sänger Geir Helge Fredheim sorgt dafür, dass diese in den Strophen und obergeilen Refrains weiter fließen. Das Riffing ist eher Black Sabbath lastig, was ein Grund mehr für eine deftige Kaufempfehlung ist. Und am Schlagzeug sorgt der gute Trym (Emperor, Zyklon) für einen gewaltigen Groove. Für den ganz großen Wurf fehlt den Norwegern noch die nötige Reife als Band. Gegründet als Side Projekt sind Paganize jedoch mittlerweile zu einer echten Einheit gewachsen und werden daher spätestens mit ihrem nächsten Album alles wegblasen. Somit bleibt „Evolution hour“ ein gewaltiger Sturm, der dem Hurrikane voran geht. Ein Sturm, dem sich jeder Metaller stellen sollte. Anspieltipps: „Hollow“ und "Unfolded".

P.S.: Von der Spielzeit dürft ihr übrigens noch weit über zehn Minuten abziehen. Am Ende des Schlusstracks herrscht große Leere. Keine Ahnung, was diese Scherze immer sollen.
 
Tracklist: Lineup:
1. The Hour
2. Conscience
3. Dark
4. Hollow
5. Turn of The Tide
6. The Wraith
7. Divinity in Vain
8. Blind Eyes
9. Mary Kings Close
10. Unfolded
 

 
8.0 Punkte von Christian (am 27.10.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 27.10.06 wurde der Artikel 5588 mal gelesen ]
 
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