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 Phazm (Frankreich) "antebellum death n roll" CD

Phazm - antebellum death n roll - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Osmose Productions  (36 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:28
Musikstil: keine Angabe   (1140 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death Rock
Homepage: http://www.truephazm.com/
 Leserwertung
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Weitere Infos zu Phazm:
REVIEWS:
Phazm Antebellum Death N Roll
Phazm Cornerstone Of The Macabre
Mehr über Phazm in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ich weiß nicht, wie es euch gehen wird, aber meinereiner hört sich ein solches nicht zuletzt aufgrund des Covers (dieses zeigt scherenschnitt-silhouettenhaft sich mit einer Dame vergnügenden Skelette) erstmal seltsam wirkendes Album erstmal in Ruhe an, ist alsdann rechtschaffen verwirrt, schnauft einmal tief durch, stößt ein sonores “Hmmmmm …” aus und gibt dem Stoff eine zweite Chance.
Death’n Roll – jenes vielgescholtene sich aber hartnäckig vermöge einer eingeschworenen Fanschar über Wasser haltende Subgenre – gibt es ja auch schon länger; früher hat man es nur nicht so genannt ... die guten alte ENTOMBED haben sich in einer Zwischenphase mal dazu bekannt, aber mir sagt diese Musikrichtung bis dato so gut wie gar nichts ...

Umso besser – frisch und unvoreingenommen ans Werk:
Der erste Durchlauf ging, wie schon oben erwähnt, irgendwie komplett an mir vorbei.
Also nochmal und diesmal konzentrierter hinhören:
Und schon bleiben erste kleine Aha-Erlebnisse hängen – das dritte Stück, ‚black’n roll’ (die Jungs sind offensichtlich Kleinschreibfetischisten – lassen wir ihnen ihren Willen ...), ist gar nicht mal so schlecht: Ein toller Groove paart sich mit einem ganz annehmbaren Riff, so daß eine einigermaßen flotte Weise entsteht.

Irgendwie kriege ich aber auch nach drei Durchläufen keinen wirklichen Zugang zu den 12 Tracks, welche sich oftmals recht sperrig und mit undurchsichtigen Arrangements und allerlei seltsamen Klangeffekten und Gimmicks präsentieren.
Am besten gefällt mir das Ganze immer dann, wenn ein sich fesselnd und spannungsmäßig aufbauender Instrumentalteil leicht ins Psychedelische abdriftet (beispielsweise bei ‚so white, so blue, so cold’).
Das fünfte Stück (‚my darkest desire’) ist auch ganz nett, denn da packen die Jungs aus Frankreich den großen Motörhead-Hammer aus, was sich im treibenden Grundrhythmus und bei den verraucht und versoffen klingenden Vocals bemerkbar macht.
‚the bright side of death’ rockt auch ganz gut ab, während das bluesige ‚sabbath’ (Schrammelgitarre und Mundharmonika !) in seiner chaotischen Wüstheit nur was für die ganz Abgebrühten sein dürfte.
Das letzte Stück auf dem Album ist gleichzeitig auch das Beste und hat das Teil um einen ganzen Punkt nach oben gezogen:
Ein aus zähflüssiger Lava bestehender mächtig donnernder Doomteppich wälzt sich alles vernichtend aus den Boxen und darüber ist eine an gewisse kehlig-atonale mongolische Sänger erinnernde Vokalakrobatik angesiedelt, welche richtig geil rüberkommt !

Es kann auch sein, daß „antebellum death’n roll” komplett im Drogen- oder zumindest im Wasserpfeifenrausch aufgenommen worden ist – gewisse Songtitel bzw. –texte und das auf der Rückseite der Pappschuber-Promo abgelichtetete Bandphoto, welches die Helden leicht abgehoben wirkend auf einem Diwan herumfläzend zeigt, legen diese Vermutung zumindest nahe.
Spätestens das tranceartige sechste Stück, ‚damballah’, jedoch ist definitiv nicht ohne nachweisbare verbotene Substanzen im Blutkreislauf aufgenommen worden.

Das Album gibt es auch in einer Deluxe-Edition als Dual-Disc zusammen mit einer Bonus-DVD.

Fazit: Die Mucke ist ziemlich strange, dabei ja ganz nett, der Partytauglichkeitsfaktor ist sogar sehr hoch anzusiedeln – nur: mir gibt das Ganze nicht allzuviel – 6 Punkte.

 
Tracklist: Lineup:
01. how to become a god
02. hunger
03. black’n roll
04. so white, so blue, so cold
05. my darkest desire
06. damballah
07. decay
08. the bright side of death
09. sabbath
10. mr. Boodling
11. lorelindorman
12. burarum

 

 
6.0 Punkte von WARMASTER (am 02.11.2006)
 
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