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 The Gates Of Slumber (USA) "Suffer no guilt" CD

The Gates Of Slumber - Suffer no guilt - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
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Label: I Hate Records  (58 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 74:38
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Doom Metal
Homepage: http://www.thegatesofslumber.com
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Weitere Infos zu The Gates Of Slumber:
REVIEWS:
The Gates Of Slumber The Awakening
The Gates Of Slumber Suffer No Guilt
The Gates Of Slumber Conqueror
The Gates Of Slumber Hymns Of Blood And Thunder
The Gates Of Slumber The Wretch
INTERVIEWS:
The Gates Of Slumber - Wir Sind Mehr Als Eine Traditional Doom Metal Band….
The Gates Of Slumber - Music For Blood And Guts Metal Fans
Mehr über The Gates Of Slumber in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

The Gates of Slumber zählen sicher zu der Elite der Pentagram Jünger. Der Schmuddeldoom der Amerikaner führt die Musik zurück zu ihren metallischen Wurzeln, die in einer Zeit entstanden, als der ursprüngliche Doom mutierte und sich in den Staaten mit kultigem US Metal kreuzte, der gerne Krieger und Schlachten besang und sich in einem sehr rauen Gewand zeigte. Hier vermischen sich Pentragram oder The Obsessed mit Bands wie Cirith Ungol oder Manila Road. Der schnoddrige Gesang passt herrlich zu den dreckigen Gitarren, deren fast durchgängige Metal Attitüde ganz selten von Ausflügen in den Sludge Sektor durchbrochen wird. Am meisten fasziniert mich am Sound der Band jedoch der Bass, der sphärisch wabbernd dennoch eine enorme Schwere entwickelt. Zwischen doomiger Gewaltigkeit und hammerhartem Metal bewegen sich auch die Songs stilistisch. Zum Beispiel der eröffnende Losgehrocker „Angel of death“ (nein, kein Slayer Cover). Dem setzt der Titelsong weitestgehend geballte Zähflüssigkeit und ein folkiges Solo entgegen. Damit ist in der psychedelsichen Soundcollage „Gemini“ erst einmal Schluss. Es geht zurück in die Siebziger. Spätestens bei „Riders of doom“ werden die Joints und Räucherstäbchen ausgepackt. Krasser Gegensatz zu den Robert E. Howard und H. P. Lovecraft Lyrics, die man weitestgehend auf der Scheibe findet. Auch das kranke Solo erinnert eher an Prog Rock vor fast dreißig Jahren. Zum Glück bringen ein paar satte Metal Akkorde den Song wieder auf Kurs und zerstören jegliches Bild eines in orange und neongrün getauchten Nirvanas. Auf einmal regieren Manowar und Mercyful Fate Klänge. Leider setzt mit dem Gesang die Belanglosigkeit ein. „Slay the weak“ rockt wieder verdammt gut, rumpelt aber auch ein wenig. Hat mitunter einen Hauch von Danzig. „Wyrmwood“ ist eigentlich nur instrumentaler Lärm, der mit „Dweller in the deep“ eine Weile fortgesetzt wird. Dieses teils spacige Stück gefällt mir leider auch nicht, da der Gesang für die ausgedehnte Songlänge viel zu kurz konzipiert ist. Auch das Zwischenspiel „Children of the night“ wirkt deplaziert. So entwickelt die Scheibe in der Mitte einen ziemlichen Durchhänger, bis „God wills it“ endlich wieder eine großartig gelungene Doom Keule auspackt. Mein Anspieltipp.

Die Atmosphäre stimmt bei „Suffer no guilt“. Kult regiert, der vom erstklassigen Artwork gut unterstrichen wird. Zudem holen die Liner Notes im Booklet den Hörer weiter ins Boot. Die Scheibe bietet ein paar erstklassige Old School Doom Nummern. Der langweilige Mittelteil lässt sich jedoch nicht wegdiskutieren.
 
Tracklist: Lineup:
1. Angel Of Death
2. Suffer No Guilt
3. Gemini
4. Riders Of Doom
5. Slay The Weak
6. Wyrmwood
7. Dweller In The Deep
8. Children Of The Night
9. God Wills It
10.The Woe Of Kings
 

 
6.0 Punkte von Christian (am 05.11.2006)
 
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 05.11.06 wurde der Artikel 6091 mal gelesen ]
 
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