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 Michael Harris (USA) "Orchestrate" CD

Michael Harris - Orchestrate - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen


Label: Lion Music  (148 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.11.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:13
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Sologitarrist mit Synth-Orchester
Homepage: http://www.michaelharrisguitar.com
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Weitere Infos zu Michael Harris:
REVIEWS:
Michael Harris Orchestrate
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im Forum

Am Anfang macht das schnelle Spiel auf akustischer Gitarre begleitet von orchestralem Pomp im Hintergrund noch ein wenig neugierig, doch schon in der zweiten Hälfte des ersten Songs kommt Langeweile auf. Der Gitarrist Michael Harris – hier solo unterwegs, sonst mit ein paar selbst gegründeten Bands – hat kein echtes Orchester verpflichtet, sondern die Instrumente auf einem Synthesizer selbst eingespielt. Manchmal geht das ganz gut, aber oft entsteht so ein sehr künstlicher Klang mit abgehackten Melodien, die anders als ein echtes Orchester kaum fließen. Besonders der Chor klingt extrem synthetisch und erinnert eher an 80er-Songs, die schon kreativer mit einem Kunstchor gespielt haben.

Die Songs bestehen hauptsächlich aus seiner überbetonter Gitarrenarbeit, die allerdings nur selten interessant wirkt. Das begleitende Drumming ist schnell und präzise, aber wenig abwechslungsreich. Vom Bass (den auch Harris spielt) hört man recht wenig. Gesang fehlt. Die klassischen Einflüsse bleiben meist deutlich im Hintergrund oder beschränken sich darauf, die Gitarrenmelodie mit einem Geigenton auf dem Synth nachzuspielen. Wieso macht ein Gitarrist sich die Mühe, ein klassisch beeinflusstes Album zu entwerfen, wenn er dann doch mit seinem Gitarrenspiel alle Einflüsse überspielt und den für Solo-Gitarristen üblichen Einheitsbrei abliefert?

Seine Fähigkeiten als Keyboarder überzeugen zudem nicht besonders, da fehlen Feinheiten, Gefühl, alles wirkt vorhersehbar und mechanisch. Sein Gitarrenspiel hat die bei Solisten übliche Perfektioniertheit auf hohem Niveau mit lehrbuchhafter Akzentuierung, die für einen guten Gitarrenlehrer angemessen erscheint, aber der Musik die Spannung nimmt. Lichtblicke sind das immerhin etwas Neugier erzeugende Opus Conceptus oder die etwas interessanteren String Theory und Battle At Storm's Edge, vielleicht die erste Hälfte des danach langweiligen Mysterioso. Oder das kurze Guiprice mit nur akustischer Gitarre. Doch eine durchgehend hörbare Platte entsteht da nur für Fans von durchkonstruierter Musik, die mit Gitarren und bombastischer, teilweise schmerzhaft synthetischer Orchesterelektronik zugekleistert wird. Harris selbst nennt das ganze "Neo Orchestral Metal".

 
Tracklist: Lineup:
01. Opus Conceptus
02. String Theory
03. The Mad Composer’s Rage
04. Notes from the Kursk
05. Battle at Storm’s Edge
06. Guiprice
07. Mysterioso
08. Octavian II
09. The Anti Shred
10. Schizo Forte

 
Gitarre, Bass, Keyboards: Michael Harris
Schlagzeug: Matt Thompson

 
4.0 Punkte von Jockel (am 25.12.2006)
 
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[ Seit dem 25.12.06 wurde der Artikel 4726 mal gelesen ]
 
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