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 Prymary (USA) "The Tragedy of Innocence" CD

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So bewertet Metalglory
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einfach Genial!!
 
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Label: Prog Rock Records  (43 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.12.2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 72:46
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progmetal / Art Rock
Homepage: http://www.prymary.com/
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Weitere Infos zu Prymary:
REVIEWS:
Prymary The Tragedy Of Innocence
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Die südkalifornische Band Prymary existiert seit 2000 und hat 2003 auf ihrem Debut ordentlichen Progmetal abgeliefert, der sehr deutlich von Dream Theater beeinflusst war. Mit ihrem zweiten Werk lösen sie sich von den Vorbildern, wenn sie auch dem Genre treu bleiben. Beim ersten flüchtigen Hören wirkt the Tragedy of Innocence noch etwas belanglos, doch beim nächsten Durchgang entfaltet die Scheibe ihre komplette Raffinesse, dann lässt sie einen nicht mehr los.

Ein düsterer Anfang mit heulenden, klagenden Gitarren und einer Frauenstimme führt in die Geschichte ein: Das Konzeptalbum handelt davon, wie ein missbrauchtes Mädchen versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Danach folgt haufenweise aufwendig produzierter Prog-Metal verschiedener Spielart, der zahlreiche Einflüsse kombiniert, aber nur ganz selten wie eine Kopie wirkt. Sänger Mike Di Sarro singt in höherer Tonlage, druckvoll und variabel, sehr melodiös. In den düsteren Stücken (Dirty Room, Ocean of Insolence) erinnert er auch von den Gesangsmelodien an Devon Graves von Dead Soul Tribe/Psychotic Waltz – einige Songs wie Running away gehen auch musikalisch in die Richtung –, in den ruhigeren an die melodiösen Westcoastler wie Enchant. Lange nicht alle Songs klingen so düster, das ruhigere Born again hätte sogar Marillions Misplaced Childhood gut gestanden, Miracle ist eine schöne, unpeinliche Ballade, bei Ask the Angels rettet gar ein langes Bass-Solo den Song vor dem Kitsch.

Gerade in den langen Songs wie Only Love, What little Girls are for, Choices oder Sould Deceiver pflegen sie einen Sound, der abwechslungsreich und harmonievoll zwischen ruhig und hart wechselt, der trotz der Integration einiger Ideen von Bands wie Tool oder Pain of Salvation sehr eigenständig klingt. Manchmal denkt man sich, dass Queensryche so klingen könnte, wenn sie ihre alten Qualitäten weiter entwickelt hätten. Das grundsolide Schlagzeug, Gitarre, Keyboard und Gesang (weniger der Bass) stehen nahezu gleichberechtigt nebeneinander, was einen sehr vollen und dichten Sound erzeugt. Dadurch stehen sie atmosphärisch in der Nähe von Art-Rock-Bands wie Riverside oder die neueren Porcupine Tree.

Diese Fülle ist allerdings einer der deutlichsten Nachteile: Viel Echo, viel Effekte, ein bedeutungsschweres Konzeptalbum – das wirkt manchmal überambitioniert. Etwas Entschlackung könnte der Musik gut tun, doch andererseits haben die Jungs ein gigantisches Talent dafür, diese Fülle so gerade noch gut und melodiös in den Griff zu bekommen. Musikalisch könnte man sich manchmal bei der Gitarre und seltener den Keyboards etwas mehr Virtuosität wünschen. Wer mit den genannten Bands was anfangen kann, sollte dringend reinhören: Die (angenehm lange) Scheibe wirkt anfangs unaufdringlich, aber lässt dann eine beeindruckend fesselnde Atmoshpäre entstehen.

 
Tracklist: Lineup:
01. Dirty Room Part I
02. In My Shell
03. Soul Deceiver
04. Oceans of Insolence
05. Miracle
06. Born Again
07. Only Love
08. What Little Girls Are For
09. Running Away
10. Dirty Room Part II
11. Ask The Angels
12. Choices

 
Gesang: Mike Di Sarro
Gitarre: Sean Entrikin
Schlagzeug: Chris Quirarte
Bass: James Sherwood
Keyboards: Smiley Sean

 
9.0 Punkte von Jockel (am 26.12.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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[ Seit dem 26.12.06 wurde der Artikel 5263 mal gelesen ]
 
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