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 The Heavils (USA) "Heavilution" CD

The Heavils - Heavilution CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:40
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Metal
Homepage: http://www.theheavils.com
Weitere Links: http://www.metalblade.de
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Weitere Infos zu The Heavils:
REVIEWS:
The Heavils Heavilution
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Die Jungs aus Amiland, welche auf den schönen Namen THE HEAVILS hören und ihr Album sinnigerweise „Heavilution“ getauft haben, lassen in mehrerlei Hinsicht wirklich aufhorchen. Zum einen verfertigen sie ihre fünfsaitigen Gitarren (sog. „Meanies“) selbst, um diesen dann neue und nie gehörte Klänge zu entlocken. Und das Ergebnis ist dann das zweite Aufhorchen. Aus der Biographie kann man zudem entnehmen, daß Teile der Gitarren aus Kloschüsseln gebaut wurden (!); hmmmm ...
Spielen tun die schweren Teufel einen wüsten Mix aus sehr baßlastigem CROWBAR-Gebollere (‚Set Behind Me’), so was Ähnlichem wie Metalcore und völlig abgefahrenem verfrickeltem PRIMUS-Zeugs (Titelstück). Es sind aber auch viele Passagen auf der CD, welche man auf Anhieb überhaupt keinem Stil zuordnen kann, aber das muß ja auch nicht immer sein ...
Beispielsweise bei dem Stück ‚Space Heater’ reibt man sich doch recht verwundert die vermeintlich nicht mehr richtig funktionierenden Ohrmuscheln – haben sie plötzlich einen anderen Sänger und ist das nun Punk oder abgefahrener Neo-Pop oder ? ... einfach nur völlig strange aber irgendwie faszinierende Musik.
Stück 8, ‚Just Got Back’ ist von den Pop-Rock-Veteranen CHEAP TRICK gecovert.
Diese Ansammmlung höchst unterschiedlicher Einflüsse und Musikstile ist zwar auf der einen Seite abwechslungsreich und irgendwie auch unterhaltsam, andererseits aber auch extrem gewöhnungsbedürftig, um nicht zu sagen manchmal auch ziemlich nervig. Hier ist das Eis äußerst dünn und ich kann mir lebhaft vorstellen, daß der eine oder andere von euch irgendwann entnervt die Eject-Taste drückt und das Teil in die Ecke pfeffert, zumal der sehr polarisierende Schreigesang auch nicht unbedingt jedermanns Sache sein dürfte (‚Chicken Soup Can’, ‚Floaters’ – hier: Gitarre wie bei METALLICAs ‚Frantic’ !).
Schafft man es aber „Heavilution“ einmal ganz durchzuhören, was nicht ganz einfach ist, da es von einem 18-minütigen vertonten Alptraum abgeschlossen wird, in welchen allerlei Soundcollagen bis hin zu elektronischen Walgesängen, dissonante Geigen und derlei Schmankerl mehr hineingewoben wurden, geschieht etwas ganz komisches: Einige der härteren Stücke (und davon gibt es eine ganze Menge auf der CD !) haben sich nämlich irgendwie in den Gehörgängen festgefressen und nachdem man einmal von allerlei obskuren Träumen geplagt schweißgebadet darüber geschlafen hat, legt man wie ferngesteuert die CD am darauffolgenden Tag wieder ein und siehe da – irgendwann funktioniert dieser schwerverdauliche Brei und man beginnt doch ziemlich coole Arrangements und sehr geniale Strukturen in dem vermeintlichen Chaos zu entdecken. Die Jungs wissen nämlich durchaus , was sie tun, sind souverän im Zusammenspiel, nehmen sich selbst nicht allzu ernst und hatten/haben offensichtlich einen tierischen Spaß an der Sache.
Die überaus fette sehr baßbetonte Produktion, für welche Tausendsassa Devin Townsend verantwortlich zeichnet, ist überaus gelungen und zeigt meinen Auto-Boxen deutlich ihre Grenzen auf.
Nichts für Schnellkonsumenten. Die CD braucht ihre Zeit und fordert alles; dann hat man aber ziemlich lange Spaß dran. Leuten, welche dennoch nur ‚mal reinhören’ wollen, sei geraten nicht mit dem letzten 18-minütigen Monster zu beginnen. Dies könnte nämlich bleibende Schäden bis hin zur Einweisung in eine geschlossene Anstalt hervorrufen. 8 doch reichlich verwunderte Punkte.

Tracklist:
1. Outside The Circle
2. Set Behind Me
3. Heavilution
4. Reflection
5. Sinking Time
6. Space Heater
7. Touch
8. Just Got Back
9. Chicken Soup Can
10. Floaters
11. Laundry Day
12. The Other Side
13. Passed Away
14. Kadigimonk

Line-Up:
Brian – Vocals & Gitarre
Mossy – Gitarre
Toast – Schlagzeug
Corey – Bass

 
8.0 Punkte von WARMASTER (am 23.08.2004)
 
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