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 Mor Dagor (Deutschland) "Necropedophilia" CD

Mor Dagor - Necropedophilia CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen


Label: Twilight Vertrieb  (61 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 33:48
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Metal
Homepage: http://www.mor-dagor.de
Weitere Links: http://www.twilight-vertrieb.com
 Leserwertung
5.25 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Mor Dagor:
REVIEWS:
Mor Dagor Necropedophilia
Mor Dagor Mk. Iv
Mehr über Mor Dagor in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Warum? Warum gibt es heute noch immer Bands, die schlicht und ergreifend identitätslos und langweilig vor sich hinscheppern und sogar einen Vertrag in die Finger bekommen? Mir jedenfalls ist es ein Rätsel und auch die dritte Attacke der deutschen Mor Dagor ist vorhersehbarer, abgekupferter Black Metal ohne eigene Identität aber dafür mit einer vollständig abgegrasten Liste aller "wichtigen" Black Metal-Klischees: Allein der abartige Name der Scheibe, "Necropedophilia", sollte Grund genug sein, diese Tiefflieger zu ignorieren, denn wenn Pädophilie auch nur ansatzweise ins Blickfeld rückt, sehe ich rot! Doch damit nicht genug, auch die Texte strahlen jene unverholene Niveaulosigkeit aus, welche mit erhabenen und gehaltvollen Black Metal-Lyrics soviel zu tun hat, wie Mor Dagor mit Originalität, hier gibt es die altbekannten Tod-und-Teufel-Lyrics, mit welchen heutzutage hoffentlich kein vernünftiger Mensch hinter dem Ofen vorzulocken ist. Um dem ganzen Drama die Krone aufzusetzen, finden sich auf der Homepage Mor Dagors haufenweise nordische Runen, was ja wieder einmal prima zum satanischen Textkonzept passt. Mal ehrlich Jungs, wie kommt man denn auf einen solch hirnrissigen Gedanken, nordische Runen mit satanischen Lyrics zu verbinden? Sechs, setzen!

Wollen wir schlußendlich auf die Musik zu sprechen kommen, welche, wie eingangs bereits erwähnt, schamlos bei den Vorbildern Marduk und Belphegor abgekupfert wurde, dabei zwar nicht wirklich schlecht und in amtlichem Sound (abgesehen vom viel zu weit nach vorne gemischten Schlagzeug) aus den Speakern röhrt, aber eben überhaupt nichts Neues bietet. Schnelles Geschrote wechselt mit treibenden Doublebass-Attacken, Black Metal-Parts erhalten Beistand von einigen Death Metal-Einflüssen...das Übliche eben! Streckenweise kann der treibende und druckvolle Sound der Deutschen annähernd überzeugen, Songs wie der Titeltrack oder "Fistfucked In Paradise" (ooh... Songtitel dieser Art gab es ja wirklich noch nie...) gehen auch als überdurchschnittliche Black Metal-Kost durch, das mit etwas über 30 Minuten sehr kurz ausgefallene Gesamtwerk an sich disqualifiziert sich aber aufgrund des abartigen Titels und der fehlenden Originalität vorzeitig. Und ganz im Vertrauen, Pseudonyme wie Torturer, Pestilence oder Beast mögen zwar schön old-school-mäßig klingen, sind im Endeffekt einfach nur grottig. Wie würde man bei Olympia sagen? In der Vorrunde ausgeschieden.

Was bleibt ist ein recht kurzes und unnötiges Black Metal-Werk, welches weder gut noch schlecht klingt, seine Hörer finden wird und einen schlicht und ergreifend abstoßenden Albumtitel vorzuweisen hat... doch was tut man nicht alles, um ins öffentliche Interesse zu geraten?
 
4.0 Punkte von Björn Springorum (am 27.08.2004)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 27.08.04 wurde der Artikel 6982 mal gelesen ]
 
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