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 Dio (USA) "Master of the moon" CD

Dio - Master of the moon CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Steamhammer  (53 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:11
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Classic Metal Rock
Homepage: http://www.ronniejamesdio.com
Weitere Links: http://www.spv.de


Weitere Infos zu Dio:
REVIEWS:
Dio Angry Machines
Dio Dios Inferno: The Last In Live
Dio Holy Diver - Live
Dio Evil Or Divine -live In New York City
Dio Master Of The Moon
Mehr über Dio in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Unzählige Sagen und Legenden sprechen dem Gesang magische Kräfte zu. Laut Tolkien erschufen gottgleiche Wesen eine ganze Welt mit ihrer Musik. Orpheus konnte mit seiner Stimme wilde Tiere und die Unterwelt in seinen Bann ziehen, und die Loreley lockte mit ihrem Lied die Helden in den Tod. In den Legenden schweigen selbst die anmutigsten Singvögel, um den Minnesängern zu lauschen. Bei den Kelten schließlich war es Bran der Gesegnete, der den Barden als Beschützer zur Seite stand. Bran ist heute Metaller, darauf gehe ich jede Wette ein. Und er lächelt ganz besonders auf einen kleinen Amerikaner aus New Hampshire, der seit über dreißig Jahren Musik für die Ewigkeit schreibt.
Natürlich heißen die Dio Klassiker „Holy Diver“ und „The last in line“. Selbstverständlich wollen alle Fans auf den Konzerten „Heaven and hell“ und „Man on a silver mountain“ hören. Und dennoch. In diesem Mann steckt noch so unglaublich viel Energie und Kreativität, dass es schier unglaublich ist. Dios neuzeitliche Werke haben eine eigene Seele, unterscheiden sich deutlich voneinander und von den historischen Meilensteinen, und klingen doch immer wieder einwandfrei nach Dio. Nach den etwas zwiespältig betrachteten Alben „Strange Highways“ (1994) und „Angry Machines“ (1996) stellte das epische Meisterwerk „Magica“ im neuen Jahrtausend so etwas wie ein Comebackalbum dar, was nicht zuletzt an der Rückkehr von Craig Goldy an der Gitarre gelegen haben dürfte. Auf dem famosen „Killing the dragon“ war Goldy zwar schon wieder nicht mehr dabei, das Album ist für mich jedoch extrem gelungen und kann sich wenigstens mit „Dream Evil“ oder „Sacred heart“ messen.
Ronnie James Dio scheint nicht im Traum daran zu denken, sich so langsam zur Ruhe zu setzen. Ganz im Gegenteil. Anno 2004 bläst er so richtig zum Angriff. Für uns bedeutet das eine World Tour und ein neues Hammeralbum „Master of the moon“, das bei Steamhammer/SPV erscheint.
Craig Goldy ist erneut zurückgekehrt. Das ist schon einmal die erste gute Nachricht. Nichts gegen die Arbeit von Doug Aldritch, der im Solo Bereich sicher seine Vorzüge hat. Craigs Spiel ist jedoch einzigartig charakteristisch und sein Riffing beeindruckend vielseitig und enorm interessant. Zu Standard Drummer Simon Wright gesellt sich nun mit Rudy Sarzo ein Ausnahmekönner am Bass, der dem Rhythmusbereich neue Impulse gibt. Keyboarder Scott Warren ist auch mal wieder da, fand bereits auf „Killing the dragon“ Erwähnung und scheint sich nun erneut als festes Bandmitglied etabliert zu haben.
Ich finde es immer wieder interessant, dass sich Dio als Band präsentiert. Und das ist auch gut so. Doch auf „Master of the moon“ degradiert die herausragendste Stimme der harten Rockmusik seine Mitstreiter beinahe zu Statisten. Ronnie James Dio ist derzeit in absoluter Bestform. Seine Leistung auf dem aktuellen Album ist überirdisch gut. Mal wieder. Mächtige Gesangslinien und eine recht spärliche Instrumentierung bilden hierfür das ideale Spielfeld. Die Songs sind hauptsächlich im Midtempo Bereich angesetzt. Stimmungsschwankungen sorgen für die nötige Abwechslung. „The eyes“ beispielsweise ist sehr düster gehalten, während „I am“ frech und stolz daherstampft. Beim Opener „One more for the road“ und bei „Living the lie“ wird auch mal etwas schneller gerockt. Der Titelsong ist ein besonders gelungenes Stück Musik. Eine akzentuierte Arbeit an den Instrumenten konkurriert scheinbar gegen eine typische epische Monumentalgesangslinie des Meisters, um sich in einem grandiosen Refrain mit ihr zu vereinen. Meine Favoriten sind jedoch das tragische „The end of the world“ und das Meisterwerk „The man who would be king“.
„Master of the moon“ wirkt kühler und schwermütiger als sein Vorgänger. Aufgrund der ausgezeichneten Arbeit von Craig Goldy, den vielen Ideeen im Songwriting und einer alles überragenden gesanglichen Darbietung ist es ein Pflichtkauf für alle Rock und Metal Fans.
Während Tony Iommi und Co. ihre Zeit vertrödeln und Herr Blackmore in anderen Sphären schwebt, ist Dio voll dabei. Auf dem diesjährigen Wacken Open Air wurde er für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Den Preis überreichte kein geringerer als Mr. Joey DeMaio. Ich möchte mich der Laudatio dieses einzigartigen Momentes anschließen und einfach „Danke“ sagen. Danke, Ronnie. Für alles.




 
Tracklist: Lineup:
1. One more from the Road
2. Master of the Moon
3. The End of the World
4. Shivers
5. The Man who would be King
6. The Eyes
7. Living the Lie
8. I am
9. Death by Love
10. In Dreams

 

 
9.0 Punkte von Christian (am 28.08.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 28.08.04 wurde der Artikel 8499 mal gelesen ]
 
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