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 Triosphere (Norwegen) "Onwards" CD

Triosphere - Onwards - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Facefront  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.2.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:24
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: anspruchsvoller Power Metal
Homepage: http://www.thetriosphere.com
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Triosphere:
REVIEWS:
Triosphere Onwards
Triosphere The Road Less Travelled
Triosphere The Heart Of The Matter
Mehr über Triosphere in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Es macht zweifelsohne Spaß, für ein Magazin wie Metalglory zu schreiben. Sonst würde ich das ja nicht tun. In manchen Momenten liebe ich diese Hobby sogar – in Momenten, in denen Dich das Debüt Album einer bisher völlig unbekannten Band killt ohne Ende. Zunächst grübelt man über den bekloppten Bandnamen und erwartet eine weitere Belanglosigkeit aus den scheinbar endlosen Beständen zweitklassiger Plattenfirmen. Und dann reißen Dich die ersten ultrafetten Riffs und eine schier unbändige Power aus Deiner Lethargie. Triosphere aus Norwegen spielen enorm kraftvollen Power Metal mit einem sehr hohen Anspruch. Ausgeklügeltes Riffing, die Liebe zum Detail und einer fast unerschöpfliche Energie und Spielfreude sind die Markenzeichen dieses famosen Erstlings, der mich zwar nicht stilistisch, aber von der unbeschwerten Grundstimmung her an das Persuader Debüt erinnernt. Musikalisch legen Triosphere dieser Referenz gegenüber jedoch jeweils zwei Schippen Heavyness, Power und Progressivität drauf, müssen allerdings in Sachen Ohrwurmqualität etwas Abstriche machen. „Onwards“ ist ohne Zweifel ein hammerstarkes Album. Es braucht jedoch ein paar Durchläufe, bis man Songs ausgemacht hat, die wirklich hängen bleiben. An denn Hooklines und Refrains sollte also bis zum nächsten Album noch gefeilt werden. Das ändert indes nichts daran, dass wir hier Power Metal aus der absoluten Oberklasse zu hören bekommen. Und dann dieser Gesang: Das es sich hier um Bassistin Ida Haukand dreht, die auch das Mikro bedient, habe ich es dem Labelinfo entnehmen können. Ich dachte, es handelt sich hier um einen typischen männlichen Power Metal Sänger der hohen Stimmlage, der einen interessanten Eric Martin Einschlag hat. Nein, es ist eine weibliche Stimme. Cool! Und dazu gibt es Gitarrensoli von einer Qualität, wie ich sie bei Newcomern lange nicht mehr gehört habe.

Zu den Songs: Nach einem kurzen Intro pustet mit „Onwards Part 2“ ein erstklassiger und komplexer Power Metal Kracher erst mal schön die Ohren durch. „Trinity“ ist eingängiger und besticht mit einem fein ausgearbeiteten Instrumentalpart. „Lament“ kokettiert fast schon mit dem Melodic Sektor. Das ausgedehnte „Spitfire“ gefällt mir wegen seiner nachvollziehbaren Struktur und eines coolen Refrains. „The silver lining“ ist geschachtelt und reichlich plakativ, wird aber vielleicht gerade deswegen vielen gefallen und sich insbesondere live anbieten. In der aggressiven Uptempo Nummer mit dem coolen Titel „Gunnin' for glory“ kommt der kurze Refrain sehr überraschend – dennoch liebe ich diesen Track, denn er ist so etwas wie die perfekte Symbiose aus skandinavischem Power Metal und Ronnie James Dio. „Sunriser“ bietet klassischen Heavy Metal und ist demzufolge mein absoluter Favorit. Der Midtempo Song „Twilight“ ist ganz ok und das epische „Onwards Part 3 / 4“ in meinen Augen etwas zu lang geraten. Aber manche mögen ja genau solche Songs.

Einzig die zu geringe Dichte an Knallermelodien gibt hier einen Punktabzug. Der Wiedererkennungswert der Band ist eindeutig vorhanden, auf der Ebene der Songs wird er jedoch nicht immer im Songwriting umgesetzt. Klare Gegenbeweise für diese These sind meine Anspieltipps „Gunnin' for glory“ und „Sunriser“. „Onward“ ist ein Album, das von vorn bis hinten Spaß macht und Triosphere schon jetzt ein heißer Anwärter auf den Titel „Newcomer des Jahres 2007“. In der Japan Version gibt es als Bonus noch „"Onwards Part V (Towards A New Horizon)"“ und das W.A.S.P. Cover „Mean man“. Mist, das hätte ich auch gern gehabt.

 
Tracklist: Lineup:
01. Onwards Part 1 (All Is Fair In Love And War?...)
02. Onwards Part 2 (Decadent One)
03. Trinity
04. Lament
05. Spitfire
06. The Silver Lining
07. Gunnin' For Glory
08. Sunriser
09. Twilight
10. Onwards Part 3 (A Sole Twin's Search In Solitude)

.... Onwards Part 4 (Retrospect, Moving Forwards In Reverse)

 

 
9.0 Punkte von Christian (am 03.03.2007)
 
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[ Seit dem 03.03.07 wurde der Artikel 5764 mal gelesen ]
 
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