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 Type O Negative (USA) "Dead Again" CD

Type O Negative - Dead Again - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: SPV  (178 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.3.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 77:35
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Doom Gothic Metal
Homepage: http://www.typeonegative.net
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Type O Negative:
REVIEWS:
Type O Negative Dead Again
Type O Negative Dead Again - Red Version
INTERVIEWS:
Type O Negative - Nicht Ganz Bored To Death, Eher Laughing To Death!
LIVE-BERICHTE:
Type O Negative vom 06.06.2007
Type O Negative vom 13.07.2007
Mehr über Type O Negative in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Man wird es nun ab sofort täglich um die Ohren gehauen bekommen: „Endlich ist es soweit, die alten Säcke haben es geschafft ein neues Album zu vollenden“.
Wie oft wurde dieses Album nun schon verschoben?! Doch egal wie man es anfassen mag und egal was man über diese Band nun schreibt, es bleibt dabei immer bloß ein Ergebnis: Type O sind qualitativ wertvoll, einzigartig und werden es wohl für immer bleiben! Das beweisen sie mal wieder aufs Neue, indem sie erneut „ihr Ding“ durchziehen und dabei nicht irgendwelchen Trends hinterherlaufen.
Das (erst :-)) siebte Werk in der 18jährigen Karriere der Brooklynboys überrascht auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ist es trotzdem typisch und 100% Type O. Was sonst?
„Dead Again“ überrascht deswegen, da es hier deutlich weniger Gothicelemente zu entdecken gibt, keine „kirchenähnlichen“ Samples, kein Wimmern und kein Mitleidsgedudel – doch keine Angst, ihr Gothicgirls, das Album bietet trotzdem genügend Depriphasen! Diese Album bietet deutlich mehr harten Rock und sogar (Hard) Core Elemente. Beim ersten Durchgang denkt man da an eine Gradwanderung zwischen „Slow, Deep and Hard“ und „Bloody Kisses“. Power und düster Metal in seiner besten Form. Hier treffen die coolsten Sabbath Riffs (u.a. „Tripping a Blind Man“) auf brachiale Ausbrüche, die Tiefe eines Laibach Songs (u.a. „She Burned me Down“) und eben die unverwechselbare –weichere aber auch mal schreiende und tiefe- Stimme von Peter.
Bereits der Opener sorgt für die typische Type O Negative Stimmung - in den ersten Sekunden. Doch nach einer Minute und zwanzig Sekunden wird klar, das ist nicht nur düster oder dunkel, das „Rock-Punk-Core“ pur! Das klingt ganz bestimmt nicht nach der neuen Zeit, das sind die guten alten Neunziger, wenn es nicht sogar die Achtziger sind. Der Titeltrack strotzt nur so vor rockiger Gewalt für vier Minuten. Danach geht es mit „Tripping a Blind Man“ los, wobei die ersten Töne ganz deutlich an Black Sabbath erinnern. Chaotisch-Düster-Doom-Core oder wie will man das bloß nun bezeichnen? Vergesst es einfach, dieser Track rockt wie Sau. „The Profits of Doom“ bringt endlich den typischen und eben gewohnt schwerwuchtige Düsterrock der Combo mit etlichen Wechseln zwischen Gothic und deftigem Rock.
Ich könnte nun mit jedem einzelnen Track weiter fortfahren, aber wäre es dann für den Zuhörer spannend genug? Daher belasse ich es bloß noch bei einigen letzten Tracks, die ich hier nicht unerwähnt lassen kann. Da wäre zum einen das fast 15 Minuten lange Stück „These Three Things“ welches den Facettenreichtum einer solchen Band, wie eben Type O Negative, in vollen Zügen präsentiert. Zum anderen wäre da ein neuer Megahit (DJs aufgepasst!): „Halloween in Heaven“. Dieser wirkt nicht nur durch den Einsatz der weiblichen Vocals kraft- und gefühlvoll. Mitsing- und Ohrwurmcharakter der feinsten Sorte. Dies ist ein Hit wie es eben „I don´t wonna be“, „My Girlfriend´s Girlfriend“ oder „Summer Breeze“ sind.
Man merkt deutlich, dass die Band sehr ehrgeizig an diese Werk herangegangen ist. Vielleicht wäre das einer der Gründe, warum diese etlichen Verschiebungen eingetreten sind. Sie müssen wohl ziemlich lange an den Tracks gefeilt haben, bis es endlich so rüberkommt, wie es eben auch wirken soll. Type O sind nun mal Type O, Ende im Gelände!

Fazit: Ein gelungenes Werk. Das Warten hat sich wirklich gelohnt! Eine der unterhaltsamsten und anspruchvollsten Veröffentlichung des ach so jungen Jahres 2007.
Zwar wird es den Nörglern, die immer noch in 1993 stecken, weiterhin etwas die Laune verderben, aber darin sind Type O nun sehr gut und irgendwie sind sie auch dafür da.
 
Tracklist: Lineup:
1. Dead Again
2. Tripping a Blind Man
3. The Profits of Doom
4. September Sun
5. Halloween in Heaven
6. These Three Things
7. She Burned Me Down
8. Some Stupid Tomorrow
9. An Ode to Locksmiths
10. Hail and Farewell to Britain
 

 
9.0 Punkte von Arturek (am 07.03.2007)
 
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