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 Nocte Obducta (Deutschland) "Nektar - Teil 1: Zwölf Monde, eine Handvoll Träume" CD

Nocte Obducta - Nektar - Teil 1: Zwölf Monde, eine Handvoll Träume CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Supreme Chaos Records  (35 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:05
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Avantgarde Black Metal
Homepage: http://www.nocte-obducta.de
Weitere Links: http://www.s-c-r.de
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Nocte Obducta:
REVIEWS:
Nocte Obducta Nektar Teil 2: Seen, Flüsse, Tagebücher
Nocte Obducta Nektar - Teil 1: Zwölf Monde, Eine Handvoll Träume
Nocte Obducta Stille (das Nagende Schweigen)
Nocte Obducta Sequenzen Einer Wanderung
Nocte Obducta Umbriel(das Schweigen Zwischen Den Sternen)
Mehr über Nocte Obducta in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die mittlerweile schon seit elf Jahren bestehende Formation NOCTE OBDUCTA, welche es stets geschafft hat abseits der gewohnten Pfade im deutschsprachigen Black Metal neue und eigene Maßstäbe zu setzen, beglückt uns dieser Tage mit ihrem neuesten Album.
Der zweite Becher des auf thematisch zusammengehörige zwei Alben angelegten süßen Göttertranks wird wohl erst im Januar 2005 veröffentlicht werden. Die Musik für beide Alben ist während der Jahre 1994 bis 2000 entstanden und spiegelt die Rückbesinnung auf die Black Metal-Roots der frühen 90er Jahre wieder, welche im Dialog steht mit der steten Weiterentwicklung von NOCTE OBDUCTA hin zu epischen, ja sogar progressiv-melancholischen Klängen.
Ich würde nach zweimaligem Anhören des vorliegenden Epos sogar soweit gehen einem NOCTE OBDUCTA-Neuling als Einstieg ohne Vorbehalte „Nektar 1“ zu empfehlen, weil die fünf auf dem Album befindlichen Stücke einen schönen Einblick in das Schaffen der schwarzen Tonkünstler ermöglichen.
Es beginnt verträumt atmosphärisch mit sehr epischen Klängen, welche an eine weite unverbrauchte Natur gemahnen, die im kalten Morgennebel den Tag heraufdämmern sieht. Dieses Intro mündet ohne Übergang in das zweite Stück, ‚Des schwarzen Flieders Wiegenlied’, ein gänsehauterzeugendes emotionsgeladenes Stück Black Metal, welches gleichzeitig bombastisch-pompös und norwegisch kalt-frostig (Gitarren !) daherkommt.
Folgender rabenschwarz gekrächzte Dreizeiler hat mein Herz im Sturm erobert:
„Der schwarze Flieder –
Auf ewig lockt mein Herz –
Immer und immer wieder ...“
Der Gesang ist mal pathetisch-getragen, mal haßerfüllt-kreischend und läßt nie daran zweifeln, daß wir es mit einer lupenreinen Black Metal-Kapelle zu tun haben, die ... nur ein wenig anders ist.
‚In einem Mittsommernachtsschatten / Nocte Obducta’ ist eine unglaubliche Black Metal-Hymne, welche ihresgleichen sucht. Der Track schwelgt mehr als zehn Minuten lang zwischen misanthropischer Weltuntergangslyrik und purer nackter Raserei. Dieses Stück möge man bitte auf meiner Beerdigung spielen !! – Aaaarrrrrgggghhh !!!!
Mit finsterer haßerfüllter Raserei geht es dann bei ‚Lenkte einsam meinen Schritt’ weiter. Das Stück hat diese fiesen frostigen IMMORTAL-Gitarren, die ich so liebe !
Das (leider !) letzte Stück auf diesem Meilenstein ist ‚Dezembermond’, welches deutlich langsamer, aber nichtsdestoweniger sehr frostig und ‚black’ ist.
Fazit: „Nektar 1 – Teil 1: Zwölf Monde, eine Handvoll Träume“ wird im epischen Black Metal Maßstäbe setzen und beschreitet einen ganz anderen Weg als es beispielsweise DIMMU BORGIR mit ihren Veröffentlichungen tun, da es völlig ohne Orchesterklänge auskommt.
Dieses Album ist eine unglaubliche Reise in den pechschwarzen Maëlstrom der dunklen Seelen und das bei einem gleichzeitig fetten und ausgewogen-transparenten Sound.
Ich bin äußerst gespannt auf den zweiten Teil !!
NOCTE OBDUCTA haben einen eigenen Musikstil er- bzw. gefunden und diesen mit vorliegendem Album bis zur Perfektion ausgereift. Daher – und weil ich restlos begeistert und hingerissen von diesem Meisterwerk bin – kommt etwas anderes als die Höchstnote überhaupt nicht in Frage.

Tracklist:
1. Zwölf Monde (Instrumental) – Musik 2001
2. Des schwarzen Flieders Wiegenlied – Musik 1995/2000, Text 1995/2000
3. In einem Mittsommernachtsschatten / Nocte Obducta – Musik 1994/2000, Text 1995/1999
4. Lenkte einsam meinen Schritt – Musik 1996/2000, Text 1996/2000
5. Dezembermond – Musik 1996/1997, Text 1996

Line-Up:
Marcel Va. Tr. – Gitarren / Vox
Matthias – Schlagzeug
Torsten, der Unhold – Vox
Steffen:Emanon – Keys / Vox
Martin – Bass
Thomas – Gitarre

Diskographie (NOCTE OBDUCTA wurden wohlgemerkt bereits 1993 gegründet !):
1998: Lethe (Gottverreckte Finsternis)
2000: Taverne (In Schatten schäbiger Spelunken)
2001: Schwarzmetall (Ein primitives Zwischenspiel)
2002: Galgendämmerung (Von Nebel, Blut und Totgeburten)
2003: Stille (Das nagende Schweigen) – Mini-Album
2004: Nektar 1 – Teil 1: Zwölf Monde, eine Handvoll Träume





 
10.0 Punkte von WARMASTER (am 31.08.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 31.08.04 wurde der Artikel 8861 mal gelesen ]
 
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