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 Powerwolf (Deutschland) "Lupus Dei" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Metal Blade  (302 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 7.5.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 43:31
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mystic Old School Metal
Homepage: http://www.powerwolf.net
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Powerwolf:
REVIEWS:
Powerwolf Return In Bloodred
Powerwolf Lupus Dei
Powerwolf Bible Of The Beast
Powerwolf Blood Of The Saints
Powerwolf Preachers Of The Night
INTERVIEWS:
Powerwolf - Become A Part Of The Wolftribe!
Mehr über Powerwolf in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

True Metal Fans, spitzt die Ohren! Hier kommen Eure neuen Helden. Powerwolf sind Gott! Ihr zweites Album „Lupus Dei“ wird Euch in die Ärsche treten. Eine dermaßen geile Verbindung zwischen großartigen Melodien, geilen Riffs und mystischer Atmosphäre habe ich selten gehört. Es fällt mir absolut leicht, die Musik von Powerwolf zu beschreiben: Mercyful Fate on True Metal. Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wir der King und Hank Sherman klingen würden, wenn sie in einen Topf mit Zaubertrank gefallen wären, dann solltet Ihr Euch ein Powerwolf Album kaufen. Vorzugsweise das Debüt, denn das ist noch ein klein wenig großartiger als „Lupus Dei". Aber letztgenanntes tut es auch. Powerwolf geben mir alles, was ich im Metal heutzutage so oft vermisse. Und dafür liebe ich diese Band. „Lupus Dei" ist nicht ganz so gut wie das Debüt. Es bekommt dieselbe Note, denn „Return in bloodred“ habe ich seinerzeit unterschätzt. Mittlerweile ist das erste Powerwolf Werk ein Klassiker in meinem Regal. Die Herren spielen Metal, wie Metal sein soll. Hier stimmt einfach alles: großartige Musiker mit sehr viel Charisma, geile Songs, die sofort ins Ohr gehen – und eine gesunde Portion geheimnisvoller Trademarks.

Nun haben wir aber genug um den heißen Brei herum getippt. Kommen wir zu den Songs: „Lupus Dei" muss sich auf jeden Fall entwickeln. Das ist der Unterschied zu „Return in bloodred“, was vor allen Dingen daran liegt, dass sich Attila Dorn gesanglich weiter nach vorn wagt. Er singt bei vielen Songs ein wenig höher als auf dem Debüt. Somit klingt er nicht ganz so mystisch und böse wie gewohnt. Überhaupt hat der rumänische Frontmann eine leicht sakrale Schlagseite auf dem Album. Sakral düster, versteht sich von selbst. Natürlich sind Powerwolf immer noch evil. Und mehr: Ich habe leider kein Textblatt vorliegen, aber wenn ich dem Opener „We take it from the living“ genau zuhöre, scheint mit das ein ziemlich direkter Hieb auf aktuelle T-Shirt Preise zu sein. Respekt, Powerwolf, und vielen Dank, dass ihr uns aus der Seele sprecht. Ok, machen wir nach den ersten Tönen einen Check: geile Produktion, coole Riffs, fantastische Soli und ein Gesang, der an Charisma, Einzigartigkeit und Musikalität kaum zu überbieten ist. Hier stehen die Zeichen auf Sturm. Bei „Prayer in the dark“ geben die Wölfe Gas. Und knallen ohne Ende. Bei dem schnippischen „Saturday Satan“ zeigt Attila, dass er gewillt ist, seine Stimme weiter zu entwickeln. Daran muss sich der Old School Fan erst gewöhnen. Aber dieser Mann hat eine so dermaßen große Glaubwürdigkeit, dass wir diesen Schritt wirklich problemlos gehen können. Zwischenstand: Technisch passt alles, die Songs sind gut, aber der Bringer fehlt noch. Bisher sind die Tracks des Debüts einfach besser. Daran ändert auch das gewaltig ballernde „In blood we trust“ nichts. Aber immer mit der Ruhe. Powerwolf legen jetzt erst so richtig los! „Behind the leathermask“ eröffnet den Reigen. Was jetzt noch bis zum Ende der CD kommt, sind Songs für die Ewigkeit. Songs, wie sie in diesem Stil außer Powerwolf niemand, wirklich niemand anderes schreiben kann. „Behind the leathermask“ bläst mich weg. Was für eine Stropfe, was für ein Refrain. Und lyrisch cool! Wer will denn schon sozialkritische Texte? Nee, wir wollen Spaß haben. Powerwolf nehmen uns mit in die Welt des unkomplizierten und dennoch großartig gespielten Heavy Metal. Danke dafür. Aber es geht noch weiter. Mit „Vampires don’t die“ hauen sie uns einen ultrageilen True Speed Metal Hammer um die Ohren, von dem sich alle Italiener und Schweden mal eine Scheibe abschneiden könnten. Großartig!!! Und dann kommen wir endlich zum Herzstück dieses obergeilen Albums: „When the moon shines red“ ist ein so geiles Stück Heavy Metal, wie ich es seit hunderttausend Jahren nicht gehört habe. Diesen Song würde ich auf eine Stufe mit „Gutter ballet“, „Hail and kill“ und „At the gallow’s end“ heben. Was für ein geniales Stück Musik. Danach tritt „Mother Mary is a Bird of Prey“ ordentlich in den Arsch. „Tiger of Sabrod“ ist eine ebenbürtige Fortsetzung von „Montecore", und natürlich kommt einem bei diesem Song der Gedanke, dass „Lupus Dei" viel zu kurz ist. Aber who cares?

Ich sag folgendes: So lange es Bands wie Powerwolf gibt, sind wir True Metaller mit dem Rest des Geschehens mindestens mal auf Augenhöhe. Mindestens!

 
Tracklist: Lineup:
1. Lupus Demonae (Intro)
2. We Take It From The Living
3. Prayer In The Dark
4. Saturday Satan
5. In Blood We Trust
6. Behind The Leathermask
7. Vampires Don´t Die
8. When The Moon Shines Red
9. Mother Mary Is A Bird Of Prey
10. Tiger OF Sabrod
11. Lupus Dei
 

 
9.0 Punkte von Christian (am 23.04.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 23.04.07 wurde der Artikel 10959 mal gelesen ]
 
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