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 Ewigheim (Deutschland) "Heimwege" CD

Ewigheim - Heimwege CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Prophecy Productions  (92 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:44
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: dunkler, melancholischer, harter, metallischer Rock
Homepage: http://www.ewigheim.de
Weitere Links: http://www.prophecy.cd
 Leserwertung
8.83 von 10 Punkten
bei 6 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Ewigheim:
REVIEWS:
Ewigheim Heimwege
Ewigheim Bereue Nichts
Ewigheim Nachruf
INTERVIEWS:
Ewigheim - ...über Loyale Fans Und Den Untergang Der Wertschätzung Von Musik
Mehr über Ewigheim in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mit dem Release ihres Debüts "Mord nicht ohne Grund" erschufen Ewigheim nicht nur glühende Verehrer ihrer Musik: Viele wendeten sich angewidert von den provokanten und mehrdeutigen Lyrics ab, andere wiederum ließen keine Möglichkeit aus, darauf hinzuweisen, dass eine deutschsprachige Düsterrock/Metal-Combo mit verhältnismäßig einfachen Songstrukturen nichts bei einem solch auf Anspruch bedachten Label wie Prophecy Productions verloren hat. Unbeirrt davon bestritten Yantit (auch bei Eisregen) und Allen B. Konstanz (The Vision Bleak) einen erfolgreichen Gig auf der 2002-er Auflage des Summer Breeze sowie eine Herbsttour mit den Labelgenossen Autumnblaze und The 3rd And The Mortal.

Am 27. September erscheint mit "Heimwege" nun das zweite Full-Length-Album Ewigheims, welche sich auf jenem Werk merklich gereift und gesetzt präsentieren, ohne jedoch auf den ewigheim'schen Sinn für morbiden Humor und groteske Textansätze zu verzichten. So werden es Ewigheim zwar auch mit diesem Album nicht bewerkstelligen, alle Ewigheim-Hasser vom Gegenteil zu überzeugen, dennoch sollte es Yantit und Allen gelingen, ihre Fanschar ein gutes Stück zu erweitern, da "Heimwege" in vielerlei Hinsicht das Potential zum Klassiker hat. Schwere, grabene Riffs treffen auf Allens traurige Vocals, gehen mit den schleppenden Drums eine malmende Symboise ein und erhalten Beistand von einem sehr präsenten Piano, welches viel zur sehr nachdenklichen und vor allem melancholischen Lebensende-Stimmung des Werkes beiträgt. Auch aus lyrischer Sicht konnten sich Ewigheim enorm steigern und bieten anspruchsvolle und elegisches Textgut, hier und da ergänzt durch Ewigheim-typische makabere Szenarien mit entsprechender Wortwahl. War "Mord nicht ohne Grund" auch schon ein gutes und vor allem zündendes weil rockendes Album, so haben Ewigheim mit ihrem Zweitwerk einen wahrhaftigen Quantensprung nach vorn getätigt, auch wenn sie sich diesmal bevorzugt in unteren Tempogefilden aufhalten. Letzeten Umstand bezeichne ich allerdings als absoluten Glücksgriff, da die schweren und metallischen Riffs im Kombination mit den Pianotonfolgen und den dahinkriechenden Drums den Hörer einem Mahlstrom gleich mit auf die Reise nehmen, welche erst mit dem Schlußstrich "Heimweg" endet.

Fazit: Ewigheim gelingt mit "Heimwege" eine Steigerung, welche ich ihnen trotz des guten Debüts bei Weitem nicht zugetraut hätte. Schwere Hymnen, rockende Brecher und nachdenklcihe Balladen - auf jenem Werk bieten Ewigheim all das, was an dieser Musik wichtig ist. Welche Musik das eigentlich genau ist? Na, Ewigheim eben!

Anspieltipps sind vor allem das grandiose Opus "Der Prophet" (auch den Endpart mit dem Operngesang beachten!) und die von knackig-harten Riffs begleiteten "Das Rad der Käfer" und "Der Tanz der Motten". Obwohl textlich überaus gelungen betrachte ich "Mondtier" als einzige Schwachstelle des ansonsten erstklassigen Gesamtwerkes.

ACHTUNG: Ewigheim Release-Party zu "Heimwege" im Hotel "Zur Quelle", Tambach - Dietharz! Geboten werden: Live - Musik: Ewigheim (zum ersten Mal in neuer Live-Besetzung), unterstützt von Jack Frost. Dazu gibt es Schwein vom Spieß und Bier vom Fass. Der Eintrittspreis beträgt inklusive Essen und einem Freigetränk 12 Euro. Die Karten gibt es ausschließlich unter www.klangkreisthueringen.de im Vorverkauf!


 
9.0 Punkte von Björn Springorum (am 02.09.2004)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 02.09.04 wurde der Artikel 9112 mal gelesen ]
 
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