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 The Dogma (Italien) "A good day to die" CD

The Dogma - A good day to die - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Drakkar  (37 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 27.4.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:12
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Metal
Homepage: http://www.thedogma.net
 Leserwertung
6.5 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu The Dogma:
REVIEWS:
The Dogma Black Roses
The Dogma A Good Day To Die
Mehr über The Dogma in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

The Dogma starten durch. Das Debüt „Black roses“ aus dem letzen Jahr war ein echter Paukenschlag. Endlich mal Metal mit Klasse aus Italien. Mit so einem Pfund im Gepäck konnte man auf der Tour mit den Labelgenossen Lordi auf der Bühne ein breites Kreuz zeigen. Ich habe die Truppe live bisher leider nur in Wacken gesehen, fand den Auftritt auf der kleinen W.E.T. Stage dafür auch sehr geil. Irgendwie ist der Fünfer in der Presse sowieso everybody’s darling. Bei den Fans setzt er sich hierzulande dennoch nur langsam durch. Kein Wunder bei der ewigen Produktschwemme. Dessen ungeachtet werden inzwishen immer mehr Melodic Metal Fans auf The Dogma aufmerksam. Denn die Energie und die mitreißenden Melodien dieser Formation können wirklich begeistern.

Das hat sich auch auf „A goof day to die“ nicht geändert. Doch um es gleich vorweg zu nehmen: Die Hitdichte des Debüts wird nicht ganz erreicht. Das Qualitätsgefüge des zweiten The Dogma Werkes erinnert mich ein wenig an die neue Megadeth. Gleich zu Anfang zwei Hammersongs, danach sehr gute Qualitätsware, die hier und da wieder echte Klasse gewinnt, ab und zu aber auch in den „ganz nett“ Bereich pegelt. Der dem Intro folgende, herrlich melancholisch treibende Titelsong ist jedenfalls Melodic Metal der himmlischsten Sorte. Bei der Hymne „In the name of Rock“ geben sich The Dogma auf musikalisch absolut eloquente Weise straßennah. So muss das sein. Zwei zehn Punkte Nummern. Auch das schön böse „Bitches street“ macht noch mächtig Laune, auch wenn ich inzwischen der Meinung bin, dass die Produktion nicht druckvoll genug ist. Bei „She falls on the grave“ geht es dann erstmalig mit den Therion-mäßigen Opernchören los. Fand ich erst noch ganz witzig. Die kommen jedoch später noch einmal, und das wird spätestens beim dritten Durchlauf etwas nervig. Auch wenn diese hier sich prima mit dem Metal Chorus ergänzen und sich zwingend ins Hirn fräsen. Bei „I hate your love“ mutieren die Therion Chöre dann zu Nightwish Chören. Das kommt nicht mehr so gut. Die deplazierten Loops auch nicht. Überhaupt wirkt die ganze Nummer zerfahren und konstruiert. Bei „Autumn tears“ kommt es noch schlimmer. Dieser Song wäre total belanglos, wenn er nicht eindrucksvoll unter Beweis stellen würde, dass Frontmann Andrea „Masso“ Massetti kein Balladensänger ist. „Ridin’ in the dark“ gibt endlich wieder Gas. Es folgt „Angel in cage“, bei dem Xandria’s Lisa Middelhauve *wie [brigens auch schon beim Opener) als Gastsängerin agiert. Schon allein deswegen ist dieser Song hörenswert. „Back from hell“ bollert gut, aber da waren sie wieder, diese aufdringlichen Opernchöre. Ok, die gab es auch auf „Black roses“. Da waren sie aber irgendwie besser zu verknusen. Das Stück selbst erinnert in den Harmonien etwas an „Queen of the damned“ und wird allen Fans deswegen vielleicht trotzdem auf der Zunge zergehen. „Feel my pain“ schäkert mit Edguy, und „Bullet in my soul“ knüpft endlich wieder an die beiden Eröffnungshammer an. Ein Stück mit Seele, Energie und Fluss – wirklich erstklassig. Damit hätten wir meine Anspieltips zusammen: Song zwei, drei und zwölf. „Christine closed her eyes“ betrauert einen verstorbenen weiblichen Fan der Band. Textlich zeigt die Formation hier noch einmal Größe. Vom musikalischen Aspekt haben wir das Thema „The Dogma und Balladen“ schon weiter oben abgehakt.

Nach einem Hammerdebüt ist es immer schwierig, noch einen draufzusetzen. Auch diese Italiener schaffen das nicht. Dennoch ist es ihnen gelungen, ein anspruchsvolles, vielschichtiges Album abzuliefern, das besonders am Anfang viel von der Frische des Erstlings hat und durch zeitweise erdig-rockige Tendenzen eine neue Seite der Band zeigt. Für The Dogma gilt wie für viele: Album Nummer drei wird entscheiden, ob wir es hier mit einer ewigen Underground Hoffnung oder mit neuen Rockstars zu tun haben. „A good day to die“ verkürzt die Wartezeit bis dahin ganz prima.
 
Tracklist: Lineup:
1. Beginning Of The End
2. A Good Day To Die
3. In The Name Of Rock
4. Bitches Street
5. She Falls On The Grave
6. I Hate Your Love
7. Autumn Tears
8. Ridin' The Dark
9. Angel In The Cage
10. Back From Hell
11. Feel My Pain
12. Bullet In My Soul
13. Christine Closed Her Eyes
 

 
7.5 Punkte von Christian (am 18.05.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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