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Eigenproduktion Black Destiny (Deutschland) "In Neo Noir" CD

Black Destiny - In Neo Noir CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:00
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: brettharter melodischer Metal
Homepage: http://www.black-destiny.de
 Leserwertung
8.75 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Black Destiny:
REVIEWS:
Black Destiny In Neo Noir
Black Destiny Carpe Noctem
Mehr über Black Destiny in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Manchmal passieren seltsame Dinge im Leben. Da las ich doch im letzten Monat auf meinem geliebten Schacht wie immer das Rock Hard. Es war die Ausgabe 207, und dort fand ich ein Review über das „Carpe Noctem“ Promo Scheibchen der norddeutschen Stahlschmiede Black Destiny. Unsereins hatte bereits im Dezember 2002 die Gelegenheit, dieses erlesene Teil mit einer edlen Note zu versehen. Schade, dachte ich. Wird es wohl nicht so bald etwas neues geben aus dem Hause Funke, Seifert und Co. Nur eine Woche später drückt mir Chefredakteur Borge mit strahlenden Augen das neue Demo der Osnabrücker in die gierigen Hände. Und da sage noch einer, die Metal Welt halte keine Überraschungen mehr bereit.
Warum es jetzt erst ein Review zu der veralteten Promo bei den Kollegen der auf Papier schreibenden Zunft gegeben hat, wollen wir nicht weiter hinterfragen. Auf jeden Fall gehe ich mit dem Kollegen Stefan Glas völlig konform: Diese Band muss endlich einen neuen Deal bekommen. Das superbe Debüt „Black is where your heart belongs“ mit so geilen Hymnen wie “Wolf” oder “In battle for Metal” erschien 2001 über Iron Glory Records. Das Label dropte die Band jedoch. Inzwischen munkelt man übrigens, dass es Iron Glory nicht mehr lange geben wird. Wundert mich bei derartigen Entscheidungen ehrlich gesagt nicht. Naja, wollen wir das mal nicht weiter ausführen, denn von uns war keiner dabei, als Iron Glory und Black Destiny getrennte Wege gingen. Und Geschmack hatte das Label mit der Verpflichtung der Band und anderen hochkarätigen Acts wie beispielsweise Dark At Dawn sicher bewiesen. Egal, kommen wir endlich zum neuen Demo „In Neo Noir“ und hören uns an, was Black Destiny im Jahre 2004 so zu bieten haben.
Und das ist, um es mal gleich auf den Punkt zu bringen, absolute Metal Oberliga. Mit diesem Silberling sind die wilden Onsbrücker Banger entgültig erwachsen geworden. Das nimmt den Songs zwar ein wenig das Spontane und den Charme der Naivität, versorgt sie aber dafür mit Klasse und wahrer Größe. Vielleicht verlieren sie dadurch ein ganz klein wenig Spritzigkeit. Als Geschenk erhalten sie zum Austausch jedoch ein rundes, nachvollziehbares und gereiftes Demo. Wenn man dieses denn überhaupt noch so nennen sollte. Das einzige, was „In neo noir“ zu einem offiziellen Release fehlt, ist der Aufdruck einer Plattenfirma. Und die Band vermisst sicher den finanziellen Rückhalt und die Möglichkeiten, die ein solcher Deal beschert. Sei es drum. Hier haben wir es mit einem absolut hochwertigen Produkt zu tun.
Die Trademarks von Black Destiny bleiben erhalten: heftige und enorm dynamische Rhythmusarbeit, fette Riffs, ein markanter und zu jeder Zeit sicherer Gesang sowie Ohrwurmrefrains, die weltweit ihresgleichen suchen. Einfach geil. Auf „In neo noir“ gibt es weniger Ausbrüche in Form von Blast Attacken oder Screams als bisher gewohnt. Ein weiteres Plus, in meinen Augen. Die richtige Mischung diesbezüglich ist gefunden. Und die Songs sind aller erste Sahne. Lediglich das epische Experiment „Red angel“ geht ein ganz klein wenig in die Hose. Bei allen anderen Stücken sind die Osnabrücker hellwach und liefern uns beste teutonische Stahlschmiedekunst.
Dabei bewahren sie sich ihre Eigenständigkeit durch eine perfekte Kombination aus selten zu findender Härte und treffsicheren Melodieführungen. Einfach nur geil. Speedster wie der Opener „Carnival of fate“ oder „Renegade (Fallen angel)“ passen da genau so ins Bild wie das treibende „The crimson element“ oder das gewaltig hymnenhafte „In nomine chaos“.
Anspieltipp Nummer Eins von mir ist „Somewhere in the darkness“. Mir ist es einfach unbegreiflich, wie man einen an sich getragenen Song derart monströs gestalten kann. Meine Nummer Zwei ist das bereits von der 2002er Promo bekannte „Carpe noctem“. Lobeshymnen an diesen Song bitte in der zugehörigen Kritik nachlesen. Einfach den Link oben nutzen. Neben diesem Track hat es auch „Who I am“ von der Promo auf diese CD geschafft. Zu recht, denn auch dieser Song ist ein Hammer.
Die Höchstnote möchte ich hier noch nicht zücken. Schließlich wird die Truppe bald wieder bei einem Label sein und garantiert eine noch viel bessere CD veröffentlichen. Obwohl das sicher ein hartes Stück Arbeit sein wird. Ich hoffe nur, dass dem Herrn Seifert neben seinem Job bei Rebellion genug Zeit bleibt, diese geile Band weiter zu verfolgen.
So, jetzt ist es aber genug.

 
9.0 Punkte von Christian (am 07.09.2004)
 
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