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 Shining (Schweden) "V - Halmstad" CD

Shining - V - Halmstad - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Osmose Productions  (36 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.4.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:35
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Depressive Black Metal
Homepage: http://www.shiningangst.se
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Shining:
REVIEWS:
Shining V - Halmstad
Shining Vii: Född Förlorare
Shining Redefining Darkness
Shining 8 1/2 - Feberdrömmar I Vaket Tillstand
Mehr über Shining in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Vorreiter, Begründer und Meister des Suicidal Black Metal sind zurück. Leider sorgten gezielt gestreute Gerüchte um den anbeglichen Tod des Sängers und Frontleidenden Kvaforth oder skandalöse Livegigs in letzter Zeit für reichlich Publicity, was diese Band jedoch überhaupt nicht nötig hat, dennoch seinen Zweck erfüllt haben dürfte. „V – Halmstad (Niklas Angående Niklas“) nämlich ist ein schwer zu fassendes, ungemein intensives und gedankenvolles Album geworden, welches das mittlerweile gut gefüllte Genre des Suicidal Black Metal eigentlich längst hinter sich gelassen hat. Während sich andere Bands nach wie vor infantilen Lyrics und dem Versuch, möglichst selbstmörderisch zu klingen, hingeben, hat die Musik der Schweden einen gänzlich anderen Charakter. Auf „V – Halmstad“ klingen Shining, als hätten sie die selbstmörderischen Gedanken längst hinter sich gelassen, als weilten sie längst in einer anderen Welt. Über weite Strecken gänzlich unmetallisch, geben sich Shining melancholischen Akustikgitarrenspielen hin, verweilen in Drawn-artigen, jazz-mäßigen Eskapaden, kreieren mitsamt geisterhafter Keyboards hypnotische Ruhefelder, in welchen die eruptiv erfolgenden Black Metal-Aufschreie umso intensiver wirken. Am intensivsten und packendsten sind Shining jedoch, wenn sie Kontraste setzen: Klirrende, nordische Black Metal-Akkorde, die unvermittelt in wohlig-warmen Pinaotönen gipfeln. So geschehen in „Låt Oss Ta Allt Från Varandra“, wo sich zu den dunklen Tasten noch Moll-Streicher, eine schluchzende Frauenstimme, zurückhaltende Drums und Kvaforths leidend-geplagter Klargesang hinzugesellen. Ungemein emotional und zutiefst traurig! Überhaupt weiß Skandalsänger Kvaforth mit seinem Organ immer wieder morbide Akzente zu setzen: Wimmernd, kraftvoll kreischend, heiser krächzend, klar kontemplierend – hier wird das vokalische Spektrum voll ausgenutzt. Ein durch und durch bemerkenswertes Album, welches von einer tieftraurigen Stimmung durchweht wird und zu den klaren Highlights der depressiven Black Metal-Schule zählt. Sollte man gehört haben.
 
Tracklist: Lineup:
1. Yttligare Ett Steg Närmare Total Jävla Utfrysning
2. Längtar Bort Från Mitt Hjärta
3. Låt Oss Ta Allt Från Varandra
4. Besvikelsens Dystra Monotoni
5. Åttiosextusenfyrahundra
6. Neka Morgondagen
 

 
9.0 Punkte von Björn Springorum (am 05.06.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 05.06.07 wurde der Artikel 5545 mal gelesen ]
 
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