METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Sampler Sampler (Deutschland) "Might Is Right - Nordic Warchants" CD

Sampler - Might Is Right - Nordic Warchants - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Det Germanske Folket  (19 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 130:0
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Pagan Metal aller Schattierungen
Homepage: http://www.visions-of-metal.com
 Leserwertung
0 von 10 Punkten
bei 0 Stimmen
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Sampler:
REVIEWS:
Sampler Schattenreich Vol. 3
Sampler Might Is Right - Nordic Warchants
Sampler Schattenreich Vol. 5
Sampler Thrash Til Death (doppel Cd)
Sampler German Thrash Metal –the Ultimate Oldschool Tracks
Mehr über Sampler in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Einen packenden Einstieg haben sich die Macher dieses schmucken Doppel-CD-Samplers des Ragnarök-Festivals da ausgesucht: „Heart Of The Woods“ von den Franzosen Nydvind ist ein glanzvolles Exempel heidnischer Metalkunst: Heroischer Klaggesang, wütendes Gekeife, liebliche Flöten, sägende Gitarren – hier wird sogleich für die richtige Einstimmung gesorgt. Die ist auch nötig, immerhin haben Det Germanske Folket auf dieser Kompilation im schmucken EP-Gatefold-Design ganze 30 Songs von 26 Acts versammelt, um dem mittlerweile erfolgreichsten und bekanntesten Pagan/Viking Metal-Festival auch eine bleibende Komponente hinzuzufügen. 130 Minuten Musik gibt es also, und die sind nicht arm an Highlights:
Kampfar bieten die Hymne ihres Comebacks „Kvass“, „Ravenheart“. Bewegend geht es weiter mit Hel, die uns mit „Zwielicht, Nebel, Dunkelheit“ eine kurze Kostprobe von ihrem brillanten Akustikalbum „Tristheim“ geben. Unglaublich, welche Gefühle das Duo auch ohne metallisches Beiwerk erzeugen kann. Sphärisch die Anfänge von Ironwood, die mit „The Tree“ insbesondere durch den klaren Gesang Vergleiche zu Fornosts genialer Akustiknummer „Birkenwald“ heraufbeschwören. Ebenfalls akustisch, schlagen Ironwood dennoch in eine gänzlich andere Kerbe als Hel, können nichtsdestotrotz ebenfalls für helle Momente sorgen. Ungestüm geht es dann wiederum bei Aes Dana zur Sache, die ihrem treibenden, angeschwärzten Metal keltisches Melodiegut mit auf den Weg geben. Nett, wenn auch etwas zu hektisch.
Nachdem Nydvind mit „Eclipse Over The Shadowed Land“ abermals zu überzeugen wissen, geht es in die sagenumwobene Welt des Norwegers hinter Myrkgrav. In den letzten Monaten kontinuierlich bekannter geworden, gibt er auch hier mit „Finnkjerringa“ ein mehr als solides Exempel norwegischer Black/Folk Metal-Schule, hübsch urig und mit heldenhaften Chören versehen. Belenos und Dantalion können im Folgenden zwar nicht für Glanzpunkte sorgen, Irminsul wissen mit dem geigenverzierten und etwas zu dudeligen, verspielten „Häxhammaren“ auch nur bedingt zu gefallen, wohingegen Orlog mit „Schatten“ bewährt stürmische, fegende und gute Kost wütenden Black/Pagan Metals abliefern. Naglfar lassen insbesondere bei der Gitarrenarbeit grüßen.
Mit viel Engagement und Spielfreude laden Yggdrasil in die „Nordmark“, erinnern durch Rhythmik und Gesang hier und da an die unvergessenen Storm, ohne natürlich an sie heranzureichen. Wie immer hochklassig und enttäuschungsfrei läuft Angantyrs Beitrag „Danermordet“ vom neuen Werk „Haevn“ ab. Roher, ursprünglicher, beseelter Black Metal aus Dänemark, wie immer überzeugend und leidenschaftlich intoniert. Gibt es eigentlich auch wirklich schlechte Angantyr-Stücke? Himinbjørg schließlich präsentieren sich gewohnt: Nicht wirklich schlecht, nicht wirklich gut. Mittelmaß eben, und deswegen mehr oder weniger überflüssiger Viking Metal. Schwachpunkt der ersten CD sind dann leider Vrankenvorde, die gesanglich eine dreiste Eisregen-Kopie darstellen, musikalisch stumpfe Riffs neben zukleisternde Keyboards stellen, als wollte man damit alles andere übertünchen. Besser ist da schon der Ausklang mit Slechtvalk ausgefallen, die den „Thunder Of War“ hübsch ballernd und aggressiv über uns hereinbrechen lassen.

Der bis auf wenige Ausnahmen wirklich gelungenen ersten CD folgt eine ähnlich hochwertige zweite Runde nach. Ungewöhnlich und anspruchsvoll eröffnet durch die avantgardistischen Wikinger von Helheim (nach wie vor nicht jedermanns Sache), ist insbesondere der Beitrag „Brennede Stürme“ der Newcomer Helritt eine bezeichnende Bestandsaufnahme der derzeiten deutschen Pagan/Viking Metal-Szene: Eine Vielzahl von Bands, alle durchaus ambitioniert und mit der nötigen Leidenschaft ausgestattet. Was jedoch allen fehlt, ist das Quäntchen Besonderheit, Eigenständigkeit, was sie aus dem Sumpf der Allgemeinheit herausheben würde. So ist auch „Brennende Stürme“ ein guter Ansatz, jedoch nur eine halb vollkommene Interpretation rauer Gitarren, fiesen Gesangs und nordischer Melodik.
Ein krasser Kontrast steht bei den folgenden Astaarth an: Einen wudnerschön-folkloristischen, heimeligen Intro folgt der absolute Bienenschwarmwahnsinn. Blecherne, kraftlose Drums, Gitarren mit dem Klang wütender Stubenfliegen und krudes folkloristisches Hillybilly(!)-Beiwerk verwirren und regen zu Erheiterung an. Das war gar nix!
Nicht nur im Gegensatz zu diesem lauen Lüftchen massiv dröhnen die ersten, trockenen Takte von Minas Morgul aus den Boxen. Etwas schiefer Klargesang zwar, durch jede Menge Hall und gute Riffs entsteht hier jedoch ein solides Pagan Metal-Bild.
Die Beiträge von Angantyr, Hel und Orlog natürlich sind abermals hochwertig, mit Manegarm und Koldbrann hält auch die zweite CD der „Nordic Warchants“ einige echte Highlights parat.

Wer die Vollbedienung in Sachen Black/Pagan/Viking/Folk Metal sucht, sollte dieser tage unbedingt zu „Might Is Right – Nordic Warchants“ greifen: Die Fülle an hochwertigen Bands macht diesen Sampler beinahe unverzichtbar.

 
Tracklist: Lineup:
1. Ravenheart - Kampfar
2. Zwielicht, Nebel, Dunkelheit - Hel
3. The Tree - Ironwood
4. Les griffes des oiseaux - Aes Dana
5. Eclipse over the shadowed land - Nydvind
6. Finnkjerringa - Myrkgrav
7. Sacrifies - Belenos
8. Everything ends - Dantalion
9. Häxhammaren - Irminsul
10. Schatten - Orlog
11. Nordmark - Yggdrasil
12. Danermordet - Angantyr
13. Last day in Alesia - Himinbjorg
14. Zu füh, zu jung - Vrankenvorde
15. Thunder of war - Slechtvalk
16. Heart of the woods - Nydvind

CD2
17. 13 to the perished - Helheim
18. Brennende Stürme - Helritt
19. Gloria Burgundia - Astaarth
20. Wulf - Minas Morgul
21. Sölverpillens Kald - Angantyr
22. Enobolicus - Cyhiriaeth
23. Genom Bärldar Nio - Manegarm
24. Medley - Hel
25. Tomhet, aska och eld - Griftefrid
26. Fatherland - Ancestors Blood
27. People of North - Heiden
28. Moribund - Koldbrann
29. Stille - Orlog
30. Altes Feuer (edit) - Varg
 

 
ohne Wertung von Björn Springorum (am 22.06.2007)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
X   Aktuelle Top6
1. Keep Of Kalessin "Kolossus"
2. Dornenreich "In Luft geritzt"
3. Moonsorrow "Tulimyrsky"
4. Alghazanth "Wreath Of Thevetat"
5. Coldworld "Melancholie2"
6. Häive "Mieli Maasa"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Dornenreich "Her von welken Nächten"
2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 22.06.07 wurde der Artikel 7022 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum