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Classics Blind Guardian (Deutschland) "Battalions Of Fear [Remastered]" CD

Blind Guardian - Battalions Of Fear [Remastered] - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: EMI  (97 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 15.6.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:04
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Epical Fantasy Speed Metal
Homepage: http://www.blind-guardian.com
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Blind Guardian:
REVIEWS:
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Blind Guardian - Von Der Vergangenheit, über Die Auftritte, Bis Zu Den Aufnahmen
Mehr über Blind Guardian in der Metalopedia
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Wir schreiben das Jahr 1988, und das erste Blind Guardian Album "Battalions Of Fear" erblickt das Licht der Welt. Die junge Band aus Krefeld, die vorher unter dem Namen Lucifer's Heritage firmierte, macht gleich klar, in welche Richtung sie gehen will: Sie hat sich epischen Speedmetal auf ihre Fahnen geschrieben, der deutliche NWOBHM-Züge aufweist. Zum größten Klassiker des Debüts soll der Opener "Majesty" avancieren, welcher viele Jahre fester Bestandteil von BGs Live-Setlists sein und wohl noch ewiglich auf dem einen oder anderen Konzert der Krefelder Beachtung finden wird.

Die BG typischen Chorelemente stecken hier noch in den Kinderschuhen, aber ein weiteres unverzichtbares Element, nämlich der Einfluss aus dem Genre der Fantasy/Science Fiction und Horror Literatur wird direkt etabliert. Mit "Majesty", "By The Gates Of Moria" und "Gandalf's Rebirth" wird gleich dreimal aus den Werken des Königs der Fantasy Literatur, J.R.R. Tolkien (R.I.P.), in deutlicher Referenz, Inspiration geschöpft. Und auch die Geschichten von Steven King werden hier erstmals lyrisch verarbeitet ("Guardian Of The Blind").

Die Songs sind für ein Debüt ordentlich ausgereift und abwechslungsreich, auch wenn die spätere Perfektion jedes Details natürlich noch nicht erreicht wird. Die Nummern sind allesamt schnell und aggressiv (aber nicht brutal). Thomen Stauchs Schlagzeugspiel ist unglaublich druckvoll. Er lässt die Doublebass glühen und auch sonst seine Kessel kaum zur Ruhe kommen. Damit erzeugt er einen für so ein Drumgewitter außergewöhnlichen akzentuierten Groove, der eine mächtige treibende Kraft hinter jedem BG Song wird. Genial schon auf dem Debüt sind die melodischen Gitarrenleads und Solos, die nahezu perfekt zwischen den Stimmungen und Spannungen der einzelnen Songbausteine vermitteln. Es gibt wenige Bands, die es auch nur ansatzweise gleichwertig vermögen mit einem gerne auch mal zweistimmigen Gitarrenlauf den Weg zu einer Bridge oder einem Refrain so geil und schwanger vor Vorfreude zu bereiten. Dazu kommt dann noch Hansis Gesang, der in allen Bereichen (auch rhythmische) Akzente setzt und vor allem in den Bridges und Refrains durch Eingängigkeit (und Mitgrölbarkeit ;-) glänzt, selbst wenn hier die spätere Durchschlagskraft noch nicht erreicht wird.

Ausfälle gibt es keine zu verzeichnen. Drei der neun Lieder sind Instrumentalstücke ohne Gesang, aber auch diese sind spannend und ein wichtiger Bestandteil der Band. "Battalions Of Fear" ist ein wirklich starkes und innovatives Debütalbum, welches schon alle stärken andeutet und ausspielt, die BG später zu Weltruhm verhelfen sollten.

Jetzt haben wir das Jahr 2007, und eine Neuauflage von "Battalions Of Fear" erscheint. Diese ist nicht nur remastert sondern auch remixt. Für den neuen Mix drehte Charlie Bauerfeind in der BG Basis "Twilight Hall Studios" die Knöpfe. An manchen Stellen ist der neue Mix deutlich zu hören, aber im Großen und Ganzen hat sich an den Songs natürlich nicht viel geändert. Den Gelegenheitshörern dürften eigentlich kaum Unterschiede auffallen. Durch das Remastering kommt der Sound zwar einiges breiter aus den Boxen, der richtig große Wurf ist das aber nicht, vor allem nicht für alte Hasen, die zum richtig glücklich sein vermutlich weiterhin den rohen Charme der Ursprungsproduktion benötigen.

Doch die Remastered Edition bietet noch mehr. Zum Einen endlich die Lyrics zu jedem Song (wer hat schon die Vinylversion oder die CD Pressung von No Remorse!) und zum Anderen die leckeren Bonustracks in Form des ersten Lucifer's Heritage Demos, "Symphonies Of Doom", welches man nun endlich auf einer offiziellen CD sein Eigen nennen kann. Entstanden im Winter '85/'86 enthält das Demo fünf Stücke. Dabei herausragend sind einmal das kultige "Brian", welches sogar einige nicht ganz sooo alte Fans noch livehaftig auf BG Fanclubtreffen genießen durften und des weiteren der Titelsong, bei dem ein gewisser Markus Dörk den Leadgesang übernimmt. Das Demo liegt ebenfalls in einer remasterten und remixten Fassung vor.

Für beinharte Fans ist die Remastered sicherlich nicht zuletzt auch wegen des Lucifer's Heritage Demos ein klarer Pflichtkauf, und jüngere Fans, die das original Album noch nicht besitzen, bekommen hier für ihr Geld eine liebevoll aufgemachte Neuauflage des Blind Guardian Debüts, die klar besser und edler ist, als die alte Virgin Pressung. Gute Arbeit.

 
Tracklist: Lineup:
01. Majesty (7:31)
02. Guardian Of The Blind (5:11)
03. Trial By The Archon (1:44)
04. Wizard's Crown (3:50)
05. Run For The Night (3:36)
06. The Martyr (6:17)
07. Battalions Of Fear (6:08)
08. By The Gates Of Moria (2:53)
09. Gandalf's Rebirth (2:10)
10. Brian (demo) (2:51)
11. Halloween (The Wizard's Crown) (demo) (3:36)
12. Lucifer's Heritage (demo) (4:48)
13. Symphonies Of Doom (demo) (4:22)
14. Dead Of The Night (demo) (3:45)
 
Gesang, Bass: Hansi Kürsch
Gitarre: Marcus Siepen
Schlagzeug: Thomen (The Omen) Stauch
Gitarre: Andrè Olbrich
Gitarre, Gesang: Markus Dörk

 
7.5 Punkte von chicken (am 07.08.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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