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 Paint The Town Red (Deutschland) "Pt. II : Home is where the hate is" CD

Paint The Town Red - Pt. II : Home is where the hate is CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Join The Teamplayer Records  (3 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 30:47
Musikstil: Punk/Oi   (164 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.lastgangintown.com
Weitere Links: http://www.jointheteamplayer.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Paint The Town Red:
REVIEWS:
Paint The Town Red Pt. Ii : Home Is Where The Hate Is
INTERVIEWS:
Paint The Town Red - Hardcore Vom Feinsten!
Mehr über Paint The Town Red in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

So, da bin ich wieder mit was Neuem aus dem Reich des Hardcore!
Was mir diesmal in die Hände gefallen ist, ist ohne Übertreibung ein wirklich geiles Album.
Es geht um den neuen LongPlayer von PAINT THE TOWN RED (ich bin zwar noch immer nicht
dahintergekommen, warum soviele neue HC Kapellen so lange BandNamen haben, aber ok..hehe...)

Bei einem Albumtitel wie ''Pt. II: Home is where the hate is'' sollte man sich durchaus mal eine Minute Zeit nehmen, um die Lyrics ein bißchen zu studieren. In diesem Falle merkt man dann nämlich, dass diese Band durchwegs mit düsteren Texten daherkommt.
Dies jedoch hört man den - stellenweise durchwegs partytauglichen - Songs nicht gerade offensichtlich an - ein Grund mehr, sich genauer mit den Lyrics zu befassen.
Bestens ins Konzept passend ist auch die Aufmachung des Booklets, welches sehr dunkel beziehungsweise stellenweise auch ganz in Schwarz gehalten wurde und mit Fotos einer scheinbar suizidgefährdeten jungen Dame ''aufgemotzt'' wurde.

Nun aber zur Mucke selbst :
Es handelt sich hierbei um etwas verspielten Hardcore, der durchaus einige Metalelemente aufzuweisen vermag, wobei es sich trotz dieser Definition keinesfalls um Metalcore handelt - eine Seltenheit in heutigen Gefilden, man muss es immerhin glatt, wo doch momentan fast jede Kapelle
dem Metalcore frönt, extra erwähnen.
Geil dahinsägende Riffs wechseln sich mit richtig moshigen Parts perfekt ab und es gibt auch stellenweise richtiges DoubleBass Geballer. Die Jungs wissen exzellent mit bestimmten Melodiebögen umzugehen und dadurch bestimmte Emotionen zu erwecken (wütend, verärgert, depressiv, aber durchaus auch pppaaarrttyyy-feeling - ein Widerspruch in sich, der bei PAINT THE TOWN RED keiner ist ...)! Die Vocals - natürlich, wie sollte es anders sein - sind vorwiegend dahergebrüllt und wechseln sich mit den typischen Chorpassagen bei den Refrains ab.
Nichts Neues, aber geil! Mich erinnert das Ganze ein bißchen an Bands wie BOILING POINT oder
auch (die aus dem Ösiland stammenden - aber nicht mehr existierenden) RACIAL ABUSE, falls diese noch bekannt sein sollten.

Als Anspieltips hervorzuheben sind folgende Nummern:
Track 3 : The hate brigade - Subjektiv gesehen wird einem hier förmlich ''Pppaaarrtttyyyy'' entgegengerufen! Auf alle Fälle handelt es sich hierbei sicherlich um den ''positivsten'' Track auf diesem Album, zumindest stimmungsmäßig betrachtet, ausgestattet mit einer dermaßen geilen Refrainmelodie, dass es einfach ein LiveKracher sein muß. Da fängt es sofort an in den Beinen zu kitzeln, dass man am liebsten auf die Bühne kraxeln würde, um in bester Stagedivemanier selbige wieder per Sprung ins Publikum zu verlassen. Genial!!!

Track 4 : Bored in the USA. Hier handelt es sich um ein richtig geiles HardcoreBrett, das teilweise an die legendären EARTH CRISIS erinnert. Hier wird sehr viel mit ''laut – leise''-Effekten gearbeitet, sowie dem Spielchen der ''Guitar-only''-Parts, wobei die Gitarre hier zwischen links und rechts (am besten richtig laut auf Kopfhörer zu genießen) hin und her pendelnd gespielt wird, um die Stille dann mit purer Aggression und alles zerfetzenden Gitarrenläufen zu durchbrechen. Ich vermute, dass es sich auch bei diesem Track um einen echten Nacken- und Beinbrecher handelt, wenn man ihn live
dargeboten bekommt.
Ebenso sollte einem der Songtitel hier zu Denken geben, schließlich dürfte einem Bruce Springsteens legendäres 'Born in the USA' noch bekannt sein.

Noch ein Anspieltipp darf Euch auf keinen Fall vorenthalten werden, und zwar handelt es sich hierbei um Track 13 : The fighting years. Man könnte, wenn man nur mal schnell reinhört, dieses Lied sogar als reinrassigen Metalsong durchgehen lassen, aber dieser Eindruck hält natürlich nicht lange an. Geiler HardCoreTrack, der mit geilem StakkatoRiffing und ebenso geilen, sehr metallastigen Melodiebögen aufwartet.

Fazit : Ein geiles Stück Hardcore, das mit Metalelementen versetzt ist und die amerikanische
Konkurrenz locker hinter sich läßt! Die Vocals sind vielleicht beim ersten Mal reinhören etwas gewöhnungsbedürftig, können aber nach dem zweiten Durchlauf schon auf ganzer Linie überzeugen!
HAMMER-ALBUM!!! Umdedingt anchecken!!





 
8.0 Punkte von Meaningless (am 25.09.2004)
 
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[ Seit dem 25.09.04 wurde der Artikel 6581 mal gelesen ]
 
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