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 Primal Fear (Deutschland) "New Religion" CD

Primal Fear - New Religion - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Frontiers Records  (393 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.9.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:00
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.primalfear.de
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Primal Fear:
REVIEWS:
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Primal Fear New Religion
Primal Fear 16.6 (before The Devil Knows You Are Dead)
Primal Fear 16.6 All Over The World
Primal Fear Nuclear Fire
Mehr über Primal Fear in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Auf Primal Fear kann man sich verlassen. Was die Formation anpackt, hat mit Metal zu tun. So viel ist mal sicher. Als die Band 1997 startete, hatte ich ihr keine großen Chancen ausgerechnet. Doch sie sollten mich eines besseren belehren. Mittlerweisle sind Primal Fear aus der europäischen Metal Szene nicht mehr wegzudenken und haben meine volle Sympathie als bodenständige, äußerst versiert agierende Heavy Metal Band.

Besonders erfreut nahm ich beim Einlegen des neuen Albums „New religion“ zunächst zur Kenntnis, dass auch Henny Wolter wieder mit dabei ist, den ich als Hannoveraner Lokalpatriot seit alten Thunderhead Tagen sehr schätze. Dann überrascht der kalte Gitarrensound im Rhythmusbereich, an den man sich erst einmal gewöhnen muss. Gefällt mir ganz gut, denn er gibt dem Album seine vergleichsweise düstere und beklemmende Identität. Der Opener „Sign of fear“ wirkt allerdings etwas unausgegoren. Den Refrain hätte man ideenreicher gestalten können. Die unterkühlte Produktion der Rhythmusgitarren scheint bei allzu simpel erdachten Songstrukturen nicht zu funktionieren. Sehr viel besser kommt da das atmosphärische „Face of emptiness“. Was den Gitarren an Druck fehlt, bringen Bass und Schlagzeug tausendfach zurück. Das balladeske „Everytime it rains“ mutiert zu einem Duett zwischen Ralf Scheepers und Epica’s Simone Simons, dem mehr Dramaturgie gut getan hätte. Dennoch ist der Song aufgrund des Gegensatzes zwischen den beiden Stimmen und aufgrund Simones erstklassiger Performance sehr empfehlenswert. Die fehlende Dramaturgie liefert das dreiteilige Epos „Finding the darkness“ / „The darkness“ / „Reprise“ sehr gelungen nach. Obwohl mir Songs wie „Blood on your hands“, die dominiert von knackigen Riffs kurz und knapp auf die Fresse geben, deutlich besser gefallen. Hier funktioniert auch der Refrain erstklassig, und somit haben wir einen Anspieltipp für Headbanger. Wer sich lieber an ausgefeilten Gesangslinien erfreut, sollte seinen Player in Richtung „The curse of Sharon“ knipsen. Die vom kanadischen Ausnahmedrummer Randy Black famos inszenierte Double Bass Orgie „Too much time“ knallt dann so richtig fett durch die Gehirnwindungen. Im Groovemonster „Psycho“ kann Basser Mat zeigen, wie sehr ein gut gespielter Tieftöner einen Song voranbringen kann. Der hat nämlich ansonsten nicht viel zu bieten und würde ohne das Langholz in der Bedeutungslosigkeit ertrinken. „World on fire“ ist dann eine typisch germanische Speed Hymne mit Ausnahmeklasse. Bleibt noch das episch breit angelegte „The man (that I don’t know)“, das einen sehr guten Abschluss für eine sehr gute Platte abgibt. Wunderbare Melodien, viel Atmosphäre – einfach nur geil. Unterschlagen habe ich euch bisher den Titeltrack. Der ist ein typischer Primal Fear Priest Lookalike in der Strophe und entwickelt dann einen starken Mitgröhlrefrain. Beides sicherlich Gründe, warum er zum Namensgeber gewählt wurde.

Primal Fear haben erneut ein sehr wertvolles Album rausgehauen, das aufgrund der individuellen Produktion und einer großen Vielfalt von teilweise verflucht starken Songs seinen Platz im Backkatalog der Formation verdient. Mit diesen Herrschaften ist also weiter zu rechnen. Dem Digi Pack liegen übrigens noch die Videos zu „Sign of fear“ und „Finding the darkness“ bei.
 
Tracklist: Lineup:
1. Sign of Fear
2. Face the Emptiness
3. Everytime it rains
4. New Religion
5. Fighting the Darkness / The Darkness / Reprise
6. Blood in your Hands
7. The Curse of Sharon
8. Too much Time
9. Psycho
10. World on Fire
11. The Man (that I don't know)
 
Gesang: Ralf Scheepers
Gitarre: Stefan Leibing
Gitarre: Henny Wolter
Bass: Mat Sinner
Drums: Randy Black

 
8.0 Punkte von Christian (am 16.09.2007)
 
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[ Seit dem 16.09.07 wurde der Artikel 5170 mal gelesen ]
 
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