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 Heaven & Hell (Großbritannien) "Live Radio City Music Hall" DVD

Heaven & Hell - Live Radio City Music Hall - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Steamhammer  (53 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 147:2
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.heavenandhelllive.com
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Heaven & Hell:
REVIEWS:
Heaven & Hell Live Radio City Music Hall
Heaven & Hell Live Radio City Music Hall
Heaven & Hell The Devil You Know
Heaven & Hell Radio City Music Hall – Live! Blu-ray
Mehr über Heaven & Hell in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Bei Heaven & Hell handelt es sich um Black Sabbath unter anderem Namen. Es sind die Black Sabbath der Dio Ära, mit Vinnie Appice hinterm Schlagzeug, der ja auch zwei der drei Sabbath Alben mit Dio einspielte. Nach der CD Veröffentlichung ist uns nun also auch endlich die DVD Aufnahme des Göttertreffens ins Haus geflattert, das am 30. März 2007 in der Radio City Music Hall in New York stattfand. Das Video ist also kein Zusammenschnitt, sondern die authentische Aufzeichnung eines einzelnen Konzertes, und das hat es wirklich in sich. Die Setlist enthält bekannte und unbekanntere Klassiker, deren Liveinterpretationen noch mal neu zu hören man kaum zu hoffen gewagt hätte. Zudem gibt es sogar zwei brandneue Songs, die ohne Probleme neben den Klassikern bestehen. Soundtechnisch lässt die Scheibe kaum Wünsche offen, 5.1 und Stereo Mix klingen beide super. Und auch optisch gerät die Show sehr lecker. Das Radio City ist ein wunderschönes Theater, in das sich die recht aufwendigen Bühnenaufbauten im düsteren Kathedralen Stil wunderbar einfügen. Von den Showeffekten abgesehen gibt es standesgemäß auf der Bühne sehr wenig Bewegung, dabei lässt Vinnie seinen merkwürdigen Drumaufsteller zur Linken noch ordentlich wackeln, aber Tony und Geezer haben je zwei Meter Aktionsradius und verziehen während des Konzertes keine Miene und starren Stur auf ihr Griffbretter. Diesen alten Herren steht das aber ganz würdig zu Gesicht, und außerdem ist da ja noch Ronnie James Dio, der also fast als alleiniger Blickfang herhalten muss. Ihn zu beobachten macht aber auch eine Menge Spaß; seine gnomhaften Bewegungen und Mimiken sind absolut unvergleichlich, und niemand macht das Metalhörnchen so anmutig und unprollig wie er. Nicht nur optisch, auch musikalisch lässt Dio seine Mitstreiter weit hinter sich. Nicht das der Rest schlecht wäre, nein, weit gefehlt, aber bei jedem einzelnen Gesangseinsatz, und mag die Instrumentierung dazu noch so geil sein, lässt Dio die Sonne aufgehen. Auch in seinen Mittsechzigern singt der Mann wie ein junger Gott. Aber: Es gibt aber auch ein wenig was zum Rumkritteln, doch muss ich vor der Majestätsbeleidigung anfügen, dass auch ich die DVD mit spitzen Fingern und feuchten Augen behandelt habe. Dennoch, was Tony Iommi so an Solos auf die Bretter legt ist aller unterste Kanone. Er spielt fast jedes Mal das selbe langweilige Zeugs, mit wenig Feeling und meist sehr unpassend zur Stimmung des jeweiligen Songs. Bei zwei bis drei Solos pro Song artet das zu einer mittleren Katastrophe aus (Sorry Dude!). Auch das Schlagzeugsolo ist völlig überflüssig, und selbst Dio gibt irgendwie saudämliche "Zwischengesänge" von sich. Da ist leider ganz viel Spinal Tap in der Luft. Dass man den Keyboarder versteckt und gelegentlich Backings aus dem Nichts kommen, finde ich schade, ist aber eher zu verschmerzen. Trotz dieser Schwächen macht die DVD richtig Laune, da die Band tight zockt und die meisten Songs einfach absolut magische Hits sind. Und nicht zuletzt befinden sich einige kleine Dokufilmchen zum Auftritt als Extras auf dem Video, welche die Geschichte würdig abrunden. Alleine wegen Dio muss man sich als traditionsbewusster Metaler das Ding kaufen.
 
Tracklist: Lineup:
01. E5150/After All (The Dead)
02. The Mob Rules
03. Children Of The Sea
04. Lady Evil
05. I
06. The Sign Of The Southern Cross
07. Voodoo
08. The Devil Cried
09. Computer God
10. Falling Off The Edge Of The World
11. Shadow Of The Wind
12. Die Young
13. Heaven And Hell
14. Lonely Is The Word
15. Neon Knights

 
Geasang: Ronnie James Dio
Gitarre: Tony Iommi
Bass: Geezer Butler
Schlagzeug: Vinnie Appice
(Gast) Keyboards: Scott Warren

 
7.5 Punkte von chicken (am 21.09.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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