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 Pray For Redemption (Deutschland) "Purification Of The Unhallowed" MCD

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Label: Demons Run Amok  (23 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1294 verwandte Reviews)
Spieldauer: 34:43
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: MetalCore mit Death Metal-Einflüssen
Homepage: http://www.myspace.com/prayforredemption
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Weitere Infos zu Pray For Redemption:
REVIEWS:
Pray For Redemption Purification Of The Unhallowed
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Die in den letzten Jahren neu erfundene Spielkultur des sogenannten Metalcores wird von dem einen oder anderen sicherlich mit einem gewissen Argwohn oder gar mit Vorurteilen beobachtet worden sein. Nicht zuletzt, wenn man sich die Konzerte ansieht. Dort geht es derbe zur Sache, vor allem wenn es in die sogenannte Wall Of Death gipfelt. Ungeachtet dessen schossen und schiessen unzählige Combos wie Pilze aus dem Boden, um den grossen Vorbildern nachzueifern.

Damit der Metalcore bei diesen Veröffentlichungsmassen nicht an Abnutzungserscheinungen leidet, lassen zum Glück Bands wie Pray For Redemption ihr auf CD gepresstes musikalisches Schaffen auf die Menschheit los. Denn bei ihrer Debut-EP „Purification Of The Unhallowed“ wird nicht irgendein Einheitsbrei aufgetischt, hier wird mit einer gehörigen Prise Death Metal und Hardcore alter Schule ein wahrhaft explosiver Cocktail kreiert. Dieser bewährte sich bereits erfolgreich im Vorprogramm von Bands wie Biohazard, Agnostic Front, Cataract oder Maroon.

Bevor allerdings der Fünfer aus Süddeutschland mit seiner Hasstirade loslegt, wird erstmal ein düsteres, orchestrales Bombastintro geboten, das wie die Ruhe vor dem Sturm wirkt.
Aber ab dem folgenden „One Bullet Until Oblivion“ werden keine Gefangenen mehr gemacht. Anfangs könnte man wirklich vermuten es hier mit einem Death Metal-Output zu tun zu haben. Jedoch kommen nach einem kurzen Break und einer kurzen, gesprochenen Einlage des Shouters die anderen Einflüsse zum Tragen: Typische Hardcore-Riffs paaren sich mit gewaltigen Groove-Elementen, wie man sie von Metalcore-Bands her kennt. Diese Markenzeichen ziehen sich von Song zu Song, werden aber immer wieder so kombiniert, dass keine Langeweile aufkommt.
Es finden sich liebgewordene Stilelemente oben genannter Genres in den Songs wieder. „All Good Things Must Come To An End“ startet erstmal mit einer 20-sekündigen Rückkopplungsorgie, wie man sie von einigen Hardcorebands kennt, während bei „It´s Hard To Say ´I Love You´ With A Gun In My Mouth“ die sägenden Death Metal-Gitarren den Anfang machen.

Insofern hat jeder Song im Grunde alles zu bieten, um einem nach Strich und Faden den Hintern zu versohlen: Treibende Hardcore-Parts, tonnenschwer groovende Walzen und aggressive Death Metal-Einlagen. Der Sänger growlt und kreischt sich zudem wie ein Berserker durch die Songs, da darf auch mal ein flottes „Let´s go!“ nicht fehlen. Um es mit einem Wort auf den Punkt zu bringen: MOSH!

Die Debut-EP von Pray For Redemption wurde noch um die drei Songs ihres „Affection Fills The Void“-Demos angereichert, die insgesamt etwas monotoner sind, aber den anderen Songs in Brutalität in nichts nachstehen
Einzige Wermutstropfen sind der vereinzelt eingestreute Sprechgesang und die rar gesäten melodiöseren Elemente und Solis, die arg spartanisch und hölzern rüber kommen.

Für die passende rohe, nichtsdestoweniger kraftvolle Produktion ist Christoph Brandes verantwortlich, der auch schon Bands wie Necrophagist oder Fragments Of Unbecoming den Sound auf den Leib schneiderte.

Daumen nach oben, diese Band wird live beim Publikum für einige blaue Flecken sorgen... mindestens!

 
Tracklist: Lineup:
1. Introduction
2. One Bullet Until Oblivion
3. A Conversation With The Mirror
4. All Good Things Must Come To An End
5. Septic Icon
6. It´s Hard To Say "I Love You" With A Gun In My Mouth
7. Purification Of The Unhallowed

Bonus Tracks (taken from "Affection Fills The Void" demo):
8. The Good, The Bad And The Ugly
9. Affection Fills The Void
10. Generation Of Annihilation
 
Vocals: Elu
Drums: Kern
Bass: Ronny
Guitar: Frank
Guitar: Pi

 
7.0 Punkte von Arne (am 29.11.2007)
 
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Anfänge mit 80er Heavy- und 90er Death-Metal, inzwischen findet auch alles jenseits des metallischen Paralleluniversums bei mir Gehör
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