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 Pure Reason Revolution (Großbritannien) "The Dark Third" CD

Pure Reason Revolution - The Dark Third - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Inside Out  (195 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.2.2007   (1417 verwandte Reviews)
Spieldauer: 64:55
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Ambient Progrock
Homepage: http://www.myspace.com/purereasonrevolution
 Leserwertung
4 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Pure Reason Revolution:
REVIEWS:
Pure Reason Revolution The Dark Third
Pure Reason Revolution Hammer And Anvil
Mehr über Pure Reason Revolution in der Metalopedia
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Eine Sängerin, vier Sänger, drei Gitarristen, der Keyboarder spielt auch Violine – das dürfte eine ungewöhnliche Platte werden. Das erste Stück beginnt mit floydiger Gitarre, trip-ähnlichem Schlagzeug und Ambient-Grundstimmung, was tatsächlich die Beschreibung "Missing Link zwischen Pink Floyd und 21. Jahrhundert" nahelegt, den schon die Plattenfirma im Pressetext vorgibt. Das Instrumental geht nahtlos in den zweiten Song los. Sängerin Chloe Alper überzeugt mit einer warmen Stimme, die auch zu Irish Folk passen würde. Spätestens beim Einsatz der zusätzlichen Gesangsstimmen lässt die Ähnlichkeit zu Pink Floyd dann aber nach, und schnell steht fest, dass der mehrstimmige, oft polyphone Gesang ein bestimmender Teil des Pure-Reason-Revolution-Sounds darstellt. Die Jungs kriegen einen schönen Gegenpol zur Sängerin hin, und als zweite Säule sägen die Gitarren oft heftig los. Schlagzeuger Andrew Courtney – der einzige Nicht-Sänger – unterlegt alles mit treibendem, aufwendigem Rhythmus.

Auch wenn der Gesang sehr harmonisch und stimmig kommt, wirkt er auf Dauer durch die häufigen Wiederholungen der Refrains etwas eintönig. Auch ähneln sich viele Songs im Aufbau und in der Art, den Gesang einzubauen – das haben Pink Floyd nie so gemacht, das muss dann wohl der Einfluss des 21. Jahrhunderts sein. Vielleicht war auch die Entscheidung nicht allzu glücklich, den 12-Minüter "The Bright Ambassador Of Morning" durch einen Break so zu unterteilen, dass er sich fast wie zweimal der gleiche Song anhört, und dann die Platte auch noch mit einem 13-Minüter aufhören zu lassen, dessen zweiter Teil "Ambassadors Return" fast wie ein Remix des ersten Longtracks klingt – mit dem dabei oft wiederholten Ambassador-Refrain schrappen sie nur ganz knapp an der Penetranz vorbei.

So fällt es nicht leicht, sich an andere Songs zu erinnern. Die Platte setzt sich weniger aus einzelnen Liedern zusammen, sondern wirkt als Gesamtklangwerk, als lange Wanderung durch einen dichten Wald im Sommergewitter – kein Baum gleicht dem anderen, aber es sind halt doch alles nur Bäume. Aber erholend und entspannend ist dieser Spaziergang allemal. Es ist erstaunlich, wie ruhig, wie entspannend, wie atmosphärisch die Songs mit ihrem treibenden Drumming und den doch recht heftigen Gitarrenriff-Stürmen klingen, wie modern die eigentlich altertümlichen Orgeleinsätze wirken.

Die Mischung aus Ambient, Rock und mehrstimmigem Gesang ist trotz einer gewissen Eintönigkeit – und natürlich letztlich auch genau deswegen – gelungen, es entsteht Artrock mit vielen alten und neuen Zitaten, mit klarer Tendenz zu den ruhigeren Stimmungen und mit einem innovativen (ja, das ist kein Widerspruch), wohlig warmem Sound. Außer den Floyd-Freunden dürften sich auch Fans der ersten Porcupine-Tree-Scheiben und von Bands wie Oceansize und Riverside angesprochen fühlen, aber auch die aus der Richtung Morcheeba oder Amber Light. Möglicherweise finden auch Hörer von Mehrstimmlern wie Gentle Giant Gefallen an den modernen Sounds.

 
Tracklist: Lineup:
CD1:
1. Aeropause 5:07
2. Goshen´s Remains 5:45
3. Apprentice 4:17
4. The Bright Ambassadors Of Morning 11:57
5. Nimos & Tambos 3:45
6. a) Voices in Winter b) In The Realms Of The Divine 6:35
7. Bullitts Dominae 5:23
8. Arrival / The Intention Craft 8:54
9. a) He Tried To Show Them Magic b) Ambassadors Return 13:16
CD2:
1. In Aurelia 3:59
2. Borgens Vor 4:17
3. The Exact Colour 4:05
4. The Twyngyn / Trembling Willows 7:17
5. Golden Clothes 7:31


 
Bass, Gesang: Chloe Alper
Schlagzeug: Andrew Courtney
Gesang, Gitarre, Keyboards, Bass: John Courtney
Gitarre, Gesang: Jamie Wilcox
Keyboards, Violine, Gesang, Bass: James Dobson
Gitarre, Gesang, Keyboards: Gregory Jong

 
9.0 Punkte von Jockel (am 02.12.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Progressive Metal, Heavy Metal, Melodic Metal, bisschen Gothic/Dark, aber auch ProgRock, Emo
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3. Pink Floyd "Animals"
4. Pain Of Salvation "Remedy Lane"
5. Dream Theater "Awake"
6. Oceansize "Effloresce"

[ Seit dem 02.12.07 wurde der Artikel 4943 mal gelesen ]
 
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