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Best Of Chthonic (Taiwan) "Pandemonium" CD

Chthonic - Pandemonium - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Deathlight Records  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.1.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 67:46
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Symphonic Black Metal
Homepage: http://www.chthonic.org
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Weitere Infos zu Chthonic:
REVIEWS:
Chthonic Relentless Recurrence
Chthonic Pandemonium
Chthonic Mirror Of Retribution
Chthonic Takasago Army
Chthonic Bu Tik
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Außen hui, innen pfui – gerade in Zeiten des vehement grassierenden Verpackungswahns trifft diese Sentenz leider allzu oft auf halbgare und zu Unrecht hochgelobte Veröffentlichungen zu. Hauptsache ein dickes Digipack mit Stickern, Poster, Buch-Booklet…den Ideen der Labels, schlechte Musik durch opulente Packages zu vertuschen, sind keine Grenzen gesetzt.
Auch Chthonics aktuelle Best-Of-Kollektion „Pandemonium“ bietet verpackungstechnisch schlichtweg atemberaubend Schönes: Goldprägung, Banderole, taiwanesische Schriftzeichen auf Pergamentblättchen, Postkarten, eine Bandchronologie…ein wahrhafter Augenschmaus. Doch glücklicherweise wurde hier nicht geklotzt, um fehlende musikalische Tiefe zu verbergen – der Rückblick auf elf Jahre Chthonic (1996 – 2007) fällt auch musikalisch äußerst gefällig aus, wenn er mit dem schmucken auch nicht mithalten kann.
Elf Songs für elf Jahre haben die erfolgreichen Taiwanesen hier für uns kompiliert, beziehen ihre vier bisherigen Studioalben alle mit ein und haben einen Großteil der Songs 2006 respektive 2007 neu aufgenommen. Klingt nach mehr Engagement als bei derlei Releases üblich ist, und das passt gut ins Bild der emsig tourenden, fleißig an ihrem Erfolg arbeitenden Asiaten. Zwar ließ man 2006 bereits mit „A Decade To The Throne“ ein Live-Dokument auf die Hörerschaft los, für die durch Gigs wie auf dem Wacken neu gewonnenen Hörerschichten stellt „Pandemonium“ jedoch genau den richtigen Einstieg in die mystische Welt Chthonics dar: Sinfonisch-packender Black Metal, ebenso Thrash- wie Keyboard-geschwängert, bestimmt die knapp 70 Minuten Musik. Auch an dieser Kompilation wird deutlich, welch großen Einfluss die ersten drei Cradle Of Filth-Werke auf diese Band ausgeübt haben müssen, allerdings versehen mit dem Zusatz, dass Chthonic diese frühe Cradle-Phase teils kräftig mit Thrash und Death Metal-Anteilen zu würzen wissen. Dies liest sich bislang nicht sonderlich spektakulär, klingt jedoch alles andere als nach einer müden Kopie. Energetisch, besessen und unverbraucht schlängeln sich Chthonic durch ihre melodischen Kompositionen, setzen auf Keyboard-Allmacht und verklärten Damengesang – und die Mischung geht auf!
Am besten sind Chthonic allerdings nach wie vor dann, wenn sie ihre Herkunft durchschimmern lassen. Dies geschieht auf „Pandemonium“ leider nicht übertrieben oft, wenn jedoch die tieftraurigen asiatischen Violinen erklingen („Guard The Isle Eternally“ – rührend schön!), hat uns die Kapelle fest in der Hand. Neblige Bilder sind es dann, die vor unserem inneren Auge wabern – schwül-asiatische Wälder und kleine geheimnisvolle Seen.
Doch der Fokus liegt klar auf bratendem Metal – mal rasend, mal schleppend, mal treibend und immer von unverfälschter Ehrlichkeit. Wenn man auch nicht mehr ganz so roh zu Werke geht als noch auf „Relentless Recurrence“. Sei’s drum – vorliegende randvolle Best-Of bietet einen gelungenen Querschnitt durch 11 Jahre in der Karriere Chthonics, die nun zunehmend in die Gänge kommt. Laufempfehlung also vor allem an Chthonic-Neulinge, die hier wunschlos glücklich gemacht werden. Sammler müssen sich hingegen überlegen, ob ihnen die tolle Verpackung und die neu aufgenommenen Songs eine Anschaffung wert sind.

 
Tracklist: Lineup:
01. City Of Obscurity
02. Onset Of Tragedy*
03. Revert To Mortal Territory*
04. Grad The Soul To Hell*
05. Decomposition Of The Mother Isle [Aboriginal Gods Enthroned]**
06. Floated Unconsciously In The Archeron**
07. Indigenous Laceration
08. Bloody Gaya Fulfilled
09. Quasi Putrefaction
10. Guard The Isle Eternally**
11. Relentless Recurrence**
*=Neuaufnahme 2007
**=Neuaufnahme 2006
 

 
ohne Wertung von Björn Springorum (am 01.02.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 01.02.08 wurde der Artikel 4753 mal gelesen ]
 
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