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Eigenproduktion Banner Of Wrath (Deutschland) "Through A Decade Of Wrath" CD

Banner Of Wrath - Through A Decade Of  Wrath - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.2.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 61:53
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Dark Metal mit verschiedenen Einflüssen
Homepage: http://www.bannerofwrath.de
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Weitere Infos zu Banner Of Wrath:
REVIEWS:
Banner Of Wrath Through A Decade Of Wrath
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Die Münchener Banner of Wrath haben mir bereits auf ihrem Demo „MK1“, was vor sage und schreibe 7 Jahren erschien und auf 333 Stück limitiert ist, recht gut gefallen. Nun liegt mir hier ihr in Eigenregie entstandenes Debüt „Through A Decade Of Wrath“ vor. Hier wurden neben den Songs vom Demo 7 neue Tracks veröffentlicht. Wer also kein Demo abbekommen hat muss nicht gar so traurig sein, auch wenn ihm ein Sammlerstück(wurde mit Gitarrenplektrum geliefert)und die Urversion der 4 Stücke entgeht. Aber diese wurden nicht einfach nur vom Demo übernommen sondern neu eingespielt und teilweise mit anderem Gesang bestückt. Das die Veröffentlichung des Debüts so lange gedauert hat liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran das die Band immer wieder mit Line Up Problemen zu kämpfen hatte. Mehr dazu könnt ihr auf der Homepage der Band lesen
Dementsprechend erfreut war ich als ich von der Veröffentlichung gelesen habe und mich sofort ans Werk gemacht mir das Teil zu ordern. Die Band hat mir ein Exemplar sogar als Promo, sprich für nothing, überlassen, was ich ihnen hoch anrechne.
Doch nun zur Musik. Zu hören bekommen wir Dark Metal mit Black-Death Metal Einschlag. Das Ganze klingt ziemlich eigenständig. War das Demo doch eher Black Metal lastig und klang teilweise wie viele andere Bands auch so hat man sich doch deutlich gesteigert und versucht dem ganzen eine Banner eigene Note zu geben. Dies gelingt zwar nicht immer, aber bei der Masse an Bands die heute den Markt fluten ist das auch nicht gerade einfach. Wie bereits erwähnt wurden die Demos mit auf dem Long player verarbeitet. Nachdem man Sunny für die femalen Vocals und Violine mit an Bord hat wurde sie natürlich auch bei der Neueinspielung der Songs mit eingebunden und so ziert auch ihre Stimme den einen oder anderen Titel, „Cursed“ und „To The End“, des damaligen Demos.
In Songs wie „Banner Of Wrath“ oder „Gone“ gefällt die Gitarrenarbeit sehr gut und der raue, leicht gurgelnde, Gesang von Bluhm weiß hier zu überzeugen. Hier gibt’s kräftige Tritte in den Hintern und auch Schlagwerker September liefert einen ordentlichen Job ab. Oder „Ambush“, auch ein schöner im Midtempo gehaltener, mit ruhigem Zwischenspiel versehener, Dark Metal Kracher. Mit „Cursed oder „To The End“ sind aber auch „ruhigere“ Nummer vertreten, welche mit dem Gesang von Sunny angereichert sind und teilweise auch in die Gothic Ecke passen würden. „Red Wine“ hingegen will überhaupt nicht ins Album passen. Dieses knapp über 4 min lange Instrumental, ich meine im Hintergrund etwas Gemurmel gehört zu haben???, klimpert ganz simpel und ruhig dahin. Das passt eher zu Goethes Erben als zu Banner Of Wrath, den Track hätten sie weglassen sollen. Bis auf diesen Song gibt es allerdings keinen wirklichen Ausfall auf dem Album. Das einzige wirkliche Manko ist der cleane männliche Gesang welcher zu oft neben der Spur liegt. Daran muss gearbeitet werden. Ansonsten ist die Scheibe abwechslungsreich und verarbeitet die verschiedenen Spielarten recht gut. Beim Opener „Stronghold“ ist sogar eine Spur Doom auszumachen.

Fazit: Das Debüt ist den Münchenern recht gut gelungen und auch, für eine Eigenproduktion, ziemlich gut produziert und abgemischt worden. Der Zugang von Sunny hat der Band gut getan, denn die Violine und auch ihr Gesang(sehr schön) fügen sich ziemlich gut in die Banner Musik ein. Diese beiden Komponenten haben sicher einen nicht unerheblichen Teil zum eigenständigen Sound beigetragen. Wenn an erwähnten Schwachpunkt noch etwas gefeilt wird und die kleinen Stolperstellen noch etwas ausgemerzt werden, dann wird beim nächsten Langeisen garantiert noch einer oben drauf gesetzt. Dark Metal Freunde sollten mal ein Ohr riskieren, aber auch alle Gothic und Black Metaller, welche nicht nur die weiblichen Vocals bzw. nur die rohe Spielart bevorzugen sollten hier reinhören. 6,5/10 Punkte

Zu beziehen gibt es die CD auf Gigs und für 10 Euronen über die Homepage der Band.

Anspieltipp: Banner Of Wrath, Gone, Ambush, To The End

Band Website: http://www.bannerofwrath.de

Discoraphie:

MK1 (demo)2001
Through A Decade Of Wrath 2008

 
Tracklist: Lineup:
01 Stronghold
02 Banner Of Wrath
03 Gone
04 Cursed
05 Ambush
06 Red Wine
07 Schizophrenic
08 In The Eye Of The Strom
09 Dying Time
10 To The End
11 Wasted

 
Bass / Vocals: Bluhm
Violin / Vocals: Sunny
Guitar: Andy
Drums: September

 
6.5 Punkte von gelal (am 13.03.2008)
 
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