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 Cipher System (Schweden) "Central Tunnel Eight" CD

Cipher System - Central Tunnel Eight CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Lifeforce Records  (52 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:30
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Death Thrash Metal
Homepage: http://www.cipher-system.com
Weitere Links: http://www.lifeforcerecords.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
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Weitere Infos zu Cipher System:
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Cipher System Central Tunnel Eight
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im Forum

Das neue Jahrtausend gebiert in seinem vierten Jahr nunmehr eine ganze Generation neuer und heißer Metal Bands. Viele davon kommen – und das ist das nicht Neue – aus Schweden, wie CIPHER SYSTEM (Ich weiß nicht, ob ich den Gruppennamen, den Albumtitel oder das Albumcover am seltsamsten finden soll, aber das sind gute Interviewfragen ... ;-)))
Neu an diesen wie Phönix aus der Asche erscheinenden Bands ist oftmals die Professionalität und Aggressivität, mit welcher sie zu Weke gehen.
CIPHER SYSTEM – nun ja, als Band existieren sie schon seit 1996; aber richtig ernst wurde es erst 2002 – spielen auf „Central Tunnel Eight“ so auf, als würden sie schon eine halbe Ewigkeit zusammen musizieren, wie etwa DARK TRANQUILLITY, von denen die Schweden laut eigener Aussage ebenso infiziert bzw. beeinflußt sind wie von ihren Ebenfalls-Landsleuten IN FLAMES.
Alle diese Voraussetzungen lassen ein abwechslungsreiches, aggressives und über weite Strecken durchaus melodisches Death-Thrash-Metal-Album entstehen, welches sich vor Genre-Juwelen wahrlich nicht zu verstecken braucht. Es ist allerdings eines der Alben, welches zwei bis drei Durchläufe benötigt, um richtig zu zünden bzw. voll durchzustarten.
Das liegt zum großen Teil an den ausgefeilten und komplexen Songstrukturen bzw. –Arrangements (Hörbeispiel: Track 4 – ‚State Unknown’).
Herausstechend sind außer den gefälligen heißer-aggressiv gebrüllten Vocals von Daniel Schöldström die phasenweise eingebrachten Synthesizer-Parts (beispielsweise beim Beginn und im weiteren Verlauf von ‚C.S.I. oder als vollwertiges Begleitinstrument fungierend bei ‚Recieve, Retrieve & Escalate’), welche moogartig rüberkommen und die Melodik wunderbar ergänzen.
Was mir über die gute Dreiviertelstunde gerechnet aber ein wenig fehlt, ist ein Stück mit Hitpotential, ein wirklich herausragendes Stück, an welches man sich erinnert und das man am nächsten Tag vor sich hinsummt – ein Stück eben wie z.B. ‚Valkyrie’s Ride’ von der neuen AMON AMARTH.
Als Anspieltip sei dennoch Stück 10, ‚Complete’ genannt, welches insgesamt am ausgereiftesten und frischesten klingt, gefolgt von dem psychedelisch-elektronischen Outro ‚Slow Chemical – Control H’.
Fazit: Ein ziemlich gutes, wenn auch nicht überragendes modernes Metal-Album, von welchem ich befürchte, daß es in der Veröffentlichungsschwemme vor Weihnachten ein wenig untergehen wird.
7 ½ Punkte.

VÖ: 2. November 2004

Tracklist:
1. In Perfection
2. 24 Hours Left
3. What If
4. State Unknown
5. Central Tunnel Eight
6. Life Surrounds
7. C.S.I.
8. Sufferstream
9. Recieve, Retrieve & Escalate
10. Complete
11. Slow Chemical – Controle H (Outro)

Line-Up:
Peter Engström – electronics
Henric Carlsson – bass
Daniel Schöldström – vocals
Pontus Andersson – drums
Magnus Öhlander – guitar
Johan Eskilsson – lead guitar

Diskographie:
2002 – Eyecon (Demo)
2004 – Split-CD (EP) mit BY NIGHT (Lifeforce Records)
2004 – Central Tunnel Eight (CD, Lifeforce Records)


 
7.5 Punkte von WARMASTER (am 28.10.2004)
 
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