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Eigenproduktion Abnormity (Deutschland) "Come Get Some" CD

Abnormity - Come Get Some - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 31:59
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Infernal Metal
Homepage: http://www.abnormity.de
 Leserwertung
6 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Abnormity:
REVIEWS:
Abnormity Come Get Some
Mehr über Abnormity in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Meinen Einstand bei Metalglory feiere ich mit einem Review des Debut-Ablum der Norddeutschen Band Abnormity, welche im Sommer des letzten Jahres nach 2 Jahren Arbeit ihr Debut fertiggestellt haben.

Abnormity bezeichnen ihren Musikstil selbst als „Infernal Metal“. Der geneigte Leser frage sich jetzt bestimmt, was das nun wieder sein soll? Ganz einfach: Man nehme einen Mix aus Mudvayne und Disturbed, würze das ganze mit einer Prise Thrashmetal und gebe noch einen Schuss verdünnte Devildriver hinzu. Fertig ist ein feuriger Mix-Metaleintopf. Einen Vorgeschmack gibt es auf der Myspace Seite der Band.

Die Scheibe selbst ist leider nur ein kleiner Happen mit 8 Songs, welche gerade mal 32min Spielzeit haben. Dafür wurde allerdings nicht an der Produktion gespart und die Scheibe klingt zeitgemäß aus den Boxen.

Der Opener „Deaf Eyes“ und das folgende „Ghost of Now“ machen Lust auf mehr. Hier kann man sehen, dass die Band musikalisch einiges auf dem Kasten hat. Vor allem Sänger „Jan aka Jackloaf“ beweist stimmliche eine wirklich große Bandbreite und das ist auch der größte Trumpf der Band, nämlich der wirklich sehr vielseitige Gesang.
Seien es normale oder tiefe Growls, passender Sprechgesang, eingestreuter Clean-Gesang oder „69 Eyes“ artiger Gothic-Gesang wie bei „Last Journey“ der Mann kann viel und das wirklich gut.
Die Gitarrenfraktion leistet auch saubere Arbeit mit teilweise wirklich sehr groovigen Gitarrenriffs. Allerdings hätten es für meinen Geschmack ein paar mehr Solos sein dürfen!
Die Rhythmusfraktion macht ebenfalls einen guten Job und spielt abwechslungsreich indem zwischen verspielten Passagen und eher songdienlichem Spiel gewechselt wird. Das macht die Musik vielseitig und klingt erfrischend.

Wo liegt also der Haken?
Den Songs mangelt es teilweise ein wenig an Eingängigkeit und Wiedererkennungswert.
Von den 8 Songs sind meiner Meinung nach nur 3 Songs überdurchschnittlich gut bis sehr gut (Attitute, Come what may come, Last Journey) und leider ist auch ein Totalausfall dabei (Soft Velvet). Der Rest ist eher Durchschnittskost, welche sich aber auch hören lassen kann.
Zudem weiß Abnormity nicht so recht wo sie hinsteuern. Ihr sogenannter Infernal Metal hat zwar viele Einflüsse von guten Bands, aber leider mischen sie nur die Eigenschaften und nicht die Stärken der Bands!
Es fehlt die Eingängigkeit von Disturbed, das technische Können von Mudvayne und der Mosh-Faktor von Devildriver.
Wenn beim nächsten Album nicht nur der Musikstil der genannten Bands gemischt wird, sondern auch das, was sie so besonders und beliebt macht und noch ein klein wenig am den Songtexten gefeilt wird, dann könnte uns ein wirklicher Kracher bevorstehen.

Trotzdem bleibt zu sagen, dass „Come Get Some“ kein schwaches Debüt ist, sondern das erste Lebenszeichen von einer neuen und modernen Metalband mit potential in der deutschen Szene.
Jetzt muss sich nur noch zeigen, ob die Jungs auch international Marktfähig sind.
Die Sterne stehen gar nicht mal so schlecht.


Bandmitglieder:

Vocals - Jan Aka Jackloaf
Guitar - Seiichi
Guitar - Robert
Drums - K.N.
Bass - Andreas Libera
 
Tracklist: Lineup:
1. Deaf Eyes
2. Ghost of Now
3. Attitude
4. Inverted Torment
5. Come What May Come
6. Soft Velvet
7. Last Journey
8. Lands of Dust
 

 
6.5 Punkte von Lavalampe (am 30.03.2008)
 
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