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 Emil Bulls (Deutschland) "The Black Path" CD

Emil Bulls - The Black Path - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Unterdurchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
nur für Maniacs und Puristen


Label: Drakkar  (37 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 4.4.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 66:00
Musikstil: HardCore/MetalCore   (673 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Nu Metal angehauchter Emocore
Homepage: http://www.emilbulls.de
 Leserwertung
3 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Emil Bulls:
REVIEWS:
Emil Bulls The Black Path
Emil Bulls Sacrifice To Venus
Mehr über Emil Bulls in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mit meinem neusten Review setze ich mich mit dem neuen Album der “Emil Bulls” auseinander. “The Black Path” ist das 5. Studio Album der Münchner und hat eine Spielzeit von etwas über einer Stunde, welche auf 14 Songs verteilt ist. Dies wäre positiv anzurechnen, wenn da nicht der letzte Track wäre, welcher im Grunde eine Mogelpackung ist. Dieser geht laut CD-Spieler fast 20min wovon allerdings nur 4min Musik sind. Der Rest des Songs ist einfach nichts. Kein Hidden-Track, sondern nur Pure Stille. Muss das sein?

The Black Path selbst hat mich um ehrlich zu sein ziemlich enttäuscht.
Beginnen wir mit dem Songwriting, welches klischeehaft und oft „billig“ wirkt. Ab und an entdeckt man mal einen Break, welcher die Songs auflockert, aber das war’s dann auch schon. Die Songs wirken simple strukturiert für anspruchslose Hörer. Schade.
Der Gesang unterstreicht diesen Eindruck noch. Gerade die Scream-Passagen klingen arg erzwungen und wirken oft „schief“. Ob dies ein Stilmittel der Band oder unbeabsichtigt ist, soll jeder selbst entscheiden. Mich nervt es. Der Cleangesang wiederum ist gar nicht mal so schlecht und setzt gewollt einen großen Akzent zum Screaming. Der Cleangesang erinnert mich u.a. an Soft-Rock Bands wie z.B. My Chemical Romance und Delaware.
Die Musik selbst könnte man als Nu-Metal beeinflussten Emo-Core bezeichnen, dem es leider an Wiedererkennungswert und wirklich guten Songs mangelt.

Kommen wir zum instrumentalen Können: Die Jungs verstehen ihr Handwerk! Ohne Frage. Die Gitarren sind ein großer Pluspunkt der Scheibe. Sie klingen nicht nur einfach Fett, sondern bauen oft wirklich drückende Soundwände auf. Das Schlagzeug wiederum ist genau das Gegenteil. Alleine klingt es gar nicht schlecht, aber zusammen mit den Gitarren fehlt die Durchsetzungskraft, welche man von einem Drumset erwartet und so verschwindet es oft dumpf klingend hinter den Gitarren.
Die ganze Produktion der Scheibe ist nicht wirklich das gelbe vom Ei wenn man bedenkt, dass Benny Richter das Album produzierte, welcher auch Bands wie Caliban ihren Sound verpasste. Gerade bei Caliban klingt der Sound auch wesentlich druckvoller, sauberer und besser als bei Emil Bulls.

Zu der Musik: Das Album ist von den Songs her wirklich unterdurchschnittlich. Der einzigen wirklichen Höhepunkte sind die Singleauskopplung „The most evil spell“ und „10050“. Der Rest will einfach nicht positiv im Ohr bleiben. „The most evil spell“ hat aber leider ein schwaches Songwriting und wirkt arg klischeehaft.
Positiv anzurechnen ist den Emil Bulls immerhin, dass sie vielseitig sind, was die Belanglosigkeit und Langeweile, welche man auf „The Black Path“ findet auch nicht wirklich retten kann. Die Band hat sich übrigens beim schreiben der Songs von den Wetterwechseln im Algäu inspirieren lassen. Schade, dass sie es nicht geschafft haben einen tosenden Sturm einzufangen sondern nur verregnetes Misstwetter eingefangen haben.

Fazit:

Was bleibt zu sagen? Ich bin wirklich keiner, der gerne Bands niedermacht, aber ich möchte die CD nicht als überdurchschnittlich gut bezeichnen, denn dies ist sie einfach nicht.
Es erweckt den Eindruck, als ob hier auf den Zug des belanglos angehauchten
Emo- Metalcore aufgesprungen wird. Dies mag kommerziell erfolgsversprechend sein, reißt den eingefleischten „Metaller/Emo-/Metalcoreler“ aber nicht vom Hocker.

Eventuell sollte sich ein Kollege noch mal in einem Crossreview mit der Scheibe auseinandersetzen. Mich konnte sie jedenfalls nicht überzeugen.
Daher 4,5 Pünktchen.


Bandmitglieder:

Vocals - Christoph von Freydorf
Gitarre - Chrissy Schneider
Gitarre - Stephan Karl
Bass - James Richardson
Drums - Fabian Füss



 
Tracklist: Lineup:
1. The Black Path (Intro)
2. To End All Wars
3. The Most Evil Spell
4. All In Tune With The Universe
5. Pledge Allegiance To The Damned (The Unseen One)
6. Wolfsstunde
7. Nothingness
8. Collapsed Memorials
9. Close To The Wind
10. Worlds Apart
11. Pure Anger (The Hex)
12. 10050
13. Cigarette Scars
14. Glad To Be With You Again
 

 
4.5 Punkte von Lavalampe (am 10.04.2008)
 
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