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 Carthaun (Deutschland) "Blutt und Threnen" CD

Carthaun - Blutt und Threnen - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Durchschnittlich
 
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Für Fans der Gattung


Label: Ewiges Eis Records  (14 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.3.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 43:05
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: roher Black Metal
Homepage: http://www.carthaun.de
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Weitere Infos zu Carthaun:
REVIEWS:
Carthaun Einheit
Carthaun Blutt Und Threnen
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Die Idee ist durchaus als gelungen zu erachten: Das Ensemble Carthaun bietet auf „Blutt und Threnen“ (sic) ein viergeteiltes, konzeptionell verbundenes Werk deutschen Black Metals, das die lyrischen Großtaten weltbekannter und eher weniger ruhmvoller Poeten und Lyriker als Fundament der Stücke nutzt.
Jedes der vier Kapitel beginnt mit unheiligen Glockenschlägen, woraufhin der Dreier mal mehr, mal weniger traditionellen Black Metal zu morbider Todes- und Kriegslyrik darbietet. Sind die Songtexte konsequenterweise überaus atmosphärisch und überzeugend gehalten, kann die musikalische Seite mit jenem Erbe nicht mithalten: Insbesondere der Gesang ertönt die gesamte Spielzeit über als uninspiriert herausgekeiftes Gezeter, eintönig und ohne Überzeugungskraft. Deutlich besser sieht es auf der rumpelnden, rohen Black Metal-Seite aus, die Carthaun zumindest ordentlich herüberbringen können. Viele treibende Midtempo-Passagen sorgen für Gefälligkeit, die schnelleren respektive geblasteten Passagen indes stehen dem Trio nicht so gut zu Gesicht.
Das Können Carthaun kann man exemplarisch an den wirklich gelungenen Nummern „Angelwings And Ravenclaws“ und „Die heiligen Steine“ ablesen – einfache, aber effektiv fräsende Riffs, ein gewisser Groove und gelungen gesetzte Chöre in ersterer und klirrende Anmut in der zweiten Nummer beweisen, was das heimische Projekt auf dem Kasten hat. Auf dem übrigen Werk bleibt es allerdings bei guten Ansätzen, die entweder nicht konsequent zu Ende gedacht, oder von zu mittelmäßigen Riffs und Melodien abgelöst, oder von dem zu prägnant-einförmigen Gesang übertüncht werden.
Auf Albumlänge bedeutet dies ein überaus interessantes Konzept, das jedoch nicht völlig ausgeschöpft werden konnte. Eine musikalisch anständige Leistung mit einigen Höhepunkten, der jedoch das letzte Quäntchen Originalität und Klasse und ein Sänger mit Wiedererkennungswert fehlt.

 
Tracklist: Lineup:
1. Im Schlachtendonnerwetter 00:19
2. Gebet während der Schlacht 04:47
3. Threnen des Vatterlandes anno 1636 04:44
4. Paria 02:12
5. Vergiß die Toten nicht 00:15
6. Last Effort 03:50
7. Gesang der Toten 03:45
8. Tieff und Höh' 00:20
9. Angelwings and Ravenclaws 03:03
10. Die Hölle 07:06
11. Thor´s Hammerwurf 03:25
12. Der Zeiten Strom 00:25
13. Die heiligen Steine 04:44
14. Zorn 04:10
 

 
5.5 Punkte von Björn Springorum (am 02.06.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 02.06.08 wurde der Artikel 4722 mal gelesen ]
 
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