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 Amaseffer (Israel) "Slaves for Life - Exodus" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Inside Out  (195 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 6.6.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 77:50
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Orchestraler Nahost-Prog-Metal
Homepage: http://www.amaseffer.com/
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Weitere Infos zu Amaseffer:
REVIEWS:
Amaseffer Slaves For Life - Exodus
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Neben den aktuell besprochenen MAR DE GRISES aus Chile habe ich gleich noch einen geographischen Exoten für euch am Start. AMASEFFER ist ein Trio aus Israel, das allerdings abgesehen von der geographischen Exklusivität nichts mit den Chilenen zu tun hat.
Musikalisch geht es auf AMASEFFERs Debut „Slaves for Life – Exodus“ eher in die Richtung des orchestral-bombastischen Metals, der jedoch viele, viele weitere Einflüsse vorzuweisen hat, denn die Israelis lassen sich in ihrer Ausdrucksweise keineswegs durch Genrebezeichnungen beschränken. Der melodische und bisweilen progressive Metal bietet dabei lediglich das Grundgerüst, um orientalische Klänge, nahöstliche Gesänge, klassische Arrangements in Stile eines Filmsoundtracks und hörspielartige Monologe oder Geräusche einzubauen. Da nicht vor so vielen verschiedenen Einflüssen zurückgeschreckt wird, verwundert es demnach auch kaum, dass die drei Herren sich auch in ihrer Instrumentalisierung nicht limitieren wollen: Neben den typischen Instrumenten für eine Metalband, findet man außerdem ein fast komplettes Orchester, das den Sound auf „Slaves for Life – Exodus“ auf seine epische Bandbreite erweitert. Leadsänger in einem kleinen Gesangsensemble ist Mats Leven (Ex-YNGWIE MALMSTEEN), der von zwei israelischen Sängern, einer Sängerin (und in „Midian“ außerdem kurz von Angela Gossow von ARCH ENEMY) unterstützt wird und seine gut passende Stimme professionell „zur Verfügung stellte“, denn auch Herr Leven läuft bei AMASEFFER nur unter dem Titel „Gastmusiker“ für dieses musikalische Projekt.
Thematisch dreht sich auf „Slaves for Life – Exodus“ alles um die alttestamentarische Geschichte des Volkes Israel und seine Versklavung in Ägypten, die jedoch – der Untertitel deutet es an – nur der erste Teil einer angedachten Trilogie sein soll. Aufgrund dieser starken Fixierung auf den zu vermittelnden Inhalt des Albums, der eingestreuten Geräuschsamples und der stellenweise überdeutlichen Nähe zu einem Soundtrack hat man in den beinahe 78 Minuten Spielzeit nicht selten das Gefühl, eigentlich einem Hörspiel oder Musical zu lauschen, das den Hörer direkt ins Buch Mose versetzen soll.
Da verwundert es einen nicht mehr, zu hören, dass die drei kreativen Köpfe hinter der Scheibe auch ihr eigenes Studio in Tel Aviv betreiben und bereits einen Filmsoundtrack geschrieben haben und zukünftig auch für Computerspielfirmen arbeiten werden.
Genau dort wo jedoch die Stärken AMASEFFERs liegen, verstecken sich auch die Schwächen von „Slaves for Life – Exodus“: Es gelingt den Israelis zwar sehr gut, mit ihrer Musik eine angenehm atmosphärische Dichte zu erreichen und auch die Varianz der verwendeten Instrumente und Stile ist wahrlich beeindruckend; Bisweilen hat man aber leider das Gefühl, dass manchmal weniger mehr gewesen wäre. Trotz eines guten Gesamteindrucks wirkt die eben angesprochene Varianz auf dem Album hin und wieder etwas zu verworren und lässt den Rezipienten in einer ständig wechselnden Hörsituation zurück: Mal konzentriert man sich mit Samples und hebräischem „Erzähler“ auf die Thematik, im nächsten Moment klingen wundervoll melodische Metalsongs aus den Boxen, plötzlich wird man mit orientalischer Musik konfrontiert oder wird – trotz der Abwechslung – beinahe von einem Gitarrensolo zu Tode gelangweilt („Wooden Staff“). Nicht immer gelingt es AMASEFFER also, die verschiedenen Einflüsse in ihren Songs sinnvoll miteinander zu verweben, was ab und zu eher Abgrenzung als Einbettung schafft. Nichtsdestotrotz ist „Slaves for Life – Exodus“ ein gutes Album mit einigen tollen Momenten geworden, das Spannung auf die zukünftige Arbeit der Israelis und den zweiten Teil der Trilogie aufbaut.

 
Tracklist: Lineup:
1. Sorrow
2. Slaves for Life
3. Birth of Deliverance
4. Midian
5. Zipporah
6. The Burning Bush
7. Wooden Staff
8. Return to Egypt
9. Ten Plagues
10. Land of the Dead
 
Guitars: Hanan Avramovich
Guitars: Yuval Kramer
Drums, Percussion, Narrator: Erez Yohanan
Vocals: Mats Leven

 
7.0 Punkte von Gorlokk (am 10.06.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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[ Seit dem 10.06.08 wurde der Artikel 4386 mal gelesen ]
 
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