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 Airged L´Ahm (Griechenland) "The silver arm" CD

Airged L´Ahm - The silver arm CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Black Lotus Records  (48 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:34
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Barbaric Folk Power Speed oder so
Homepage: http://www.airgedlamh.com/
Weitere Links: http://www.black-lotus-recs.com
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Airged L´Ahm:
REVIEWS:
Airged L´Ahm The Silver Arm
INTERVIEWS:
Airged L´Ahm - Celtic Legends!
Mehr über Airged L´Ahm in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Häh? Wie heißen die??? Wie soll ich denn das aussprechen? Wo kommen die her? Ach so, aus Athen. Die spinnen, die Griechen. Auf jeden Fall ist das Gaelisch und heißt – na was schon: The silver arm. Ob man sich mit so einem Bandnamen einen Gefallen tut, ist äußerst fraglich. Allerdings muss ja nun auch nicht wirklich jede Band „Dragon Warrior“ oder „Steel Wizard“ heißen. Also hören wir lieber gleich in die CD rein, ohne uns über weitere Dinge Gedanken zu machen.
Arschlahm (ahäm, man verzeihe mir diesen Kalauer) beginnt „The silver arm“ keineswegs. Nach einem kurzen Intro knallen uns die Europameister einen lupenreinen und traditionsreichen Uptempo / Speed Metal Kracher um die Ohren. Typisches rifforientiertes Songwriting und ein eher tiefer und kräftiger Gesang sind die ersten auszumachenden Visitenkarten von Airged L’ahm. Tighte Double Bass und ein stets herausragend agierender Bassist sind die weiteren Eckpfeiler eines sehr soliden Debüts. „Fate of the king“ haut in dieselbe Kerbe. Namen wie Satan oder Onslaught kommen mir da in den Sinn. „Dissection seeds“ und „Warp spasm“ setzen die eingeschlagene Richtung fort, und so langsam frage ich mich, warum im Inner Sleeve der Promo die Bezeichnung „Barbaric Epic Folk Metal“ steht. Die wunderschöne Ballade „Mourning grief“ beschwört solche Gedanken erstmalig herauf. Der Titelsong erinnert jedoch eher an langsamere Overkill und gipfelt dann in einen Maiden Part. „Balor of the evil eye“ beginnt eher als geil dynamischer Power Metal Kracher. Dann, nach ein paar Takten dieses Songs, sind sie endlich da, die epischen Einflüsse. Und bei „The arrival“ können wir auch wirklich ohne schlechtes Gewissen von barbarischem Folk Metal sprechen. Das folgende Instrumental lassen wir mal wegen Belanglosigkeit außer acht. Die klassisch epischen Melodic Speed Tracks „Splendor divine“ und „Painless vengeance“ jedoch auf gar keinen Fall. Metal at it’s best. Und der Schlusstrack „End Domain” besorgt es uns dann richtig. Hier wird alles, was in den Songs von „Mourning grief“ bis hin zu „Painless vengeance“ passiert ist, noch einmal zusammengefasst und auf den Punkt gebracht. Es wird uns eine herausragende Komposition zwischen Folk und Power Metal präsentiert, die ihresgleichen sucht. Die Stärke der Griechen liegt dabei in ihrer Unbekümmertheit, die es ihnen erlaubt, konventionsfreie und dennoch nachvollziehbare Musik fern jeglicher gesellschaftlicher Zwänge zu schreiben. Macht einfach Spaß.
So weit so gut. Daumen hoch also. Lediglich der etwas verwaschene Sound und die für meinen Geschmack viel zu selten stattfindenden Gitarrensoli trüben das Vergnügen kaum merklich.
Die Band besteht übrigens schon seit einiger Zeit und brachte es 1996 auf ein Demo „A vertigo edda arised“, das natürlich auf nordischer Mythologie basierte. Die üblichen Besetzungswechsel legten Airged L’ahm dann erst mal äh, lahm. 2002 wurde das Demo mit zwei neuen Songs über Metal Reunion Records wiederveröffentlicht. Zwei Jahre später erscheint nun „The silver arm“. Dieses basiert auf dem Konzept über eine alte keltische Legende, die vom Stamm Tuatha de Dannan und dem silbernen Arm des Königs Nuada berichtet.
Mir jedenfalls gefällt dieser frische Mix aus fast schon ausgestorbenen Metal Klängen und folkloristischer Musik ganz hervorragend „The silver arm“ ist ein abwechslungsreiches und somit kurzweiliges Album geworden. Die erste Hälfte wirkt dabei etwas durchwachsen. Spätestens ab Song Nr. 7 wird man nicht mehr losgelassen. Einfach klasse!




 
Tracklist: Lineup:
1. Intro - Guardian of the Ancient
2. Fate of the King
3. Dissection Seeds
4. Warp Spasm
5. Mourning Grief
6. The silver Arm
7. Balor of the evil Eye
8. The Arrival
9. Armies Assemble
10. Splendor Divine
11. Painless Vengeance
12. End Domain
13. Homeland
 

 
8.5 Punkte von Christian (am 18.11.2004)
 
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