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 W.A.S.P. (USA) "The Neon God - Part 2" CD

W.A.S.P. - The Neon God - Part 2 CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Sanctuary Records  (6 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:42
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: WASP eben
Homepage: http://www.waspnation.com/
Weitere Links: http://www.sanctuaryrecordsgroup.co.uk
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu W.A.S.P.:
REVIEWS:
W.A.S.P. The Neon God - Part 2
W.A.S.P. Dominator
W.A.S.P. Best Of The Best
W.A.S.P. Babylon
W.A.S.P. The Crimson Covers - A Tribute To W.a.s.p.
INTERVIEWS:
W.A.S.P. - Babylon Soll Provozieren Und Zum Nachdenken Anregen...!
Mehr über W.A.S.P. in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die „White Anglo Saxon Protestants“ sind so etwas wie der Oliver Kahn des Heavy Metal. Sie gehörten einmal zu den ganz Großen, doch heute kann sie irgendwie keiner mehr leiden. Warum eigentlich nicht? Was ist denn passiert? Na schön, „KFD“ war wirklich schauderhaft und „Unholy terror“ und „Helldorado“ nicht unbedingt erste Sahne. „Inside the electric circus“, „The headless children“ und vor allen Dingen „The crimson idol“ gehören aber immer noch zu dem besten, was mein CD Regal zu bieten hat. Und mit „The Neon God“ schickten sich Blackie und Company an, diese Glanzzeiten herauf zu beschwören.
Der zweite Teil der Saga liegt bereits seit Ende September in den Regalen der Stores und Versandhäuser. Es ist schon so einiges über dieses Album geschrieben worden. Und endlich darf auch ein Metalglory Redakteur seinen Senf dazu geben.
Beinahe fünfzig Jahre ist es jetzt her, dass Blackie Lawless als Steve Duren in New York geboren wurde. Und seine Stimme gehört immer noch zu den charismatischsten der gesamten Hartwurstszene. Ich könnte ihm stundenlang zuhören. Ich finde es einfach unglaublich, wie man derart ausdruckstark, gefühlvoll und dennoch ungemein heavy ein so breites Spektrum an Stimmungen mit einem einzigen Kehlkopf abdecken kann. Doch die Musik auf „The Neon God“ hat noch eine ganze Menge mehr zu bieten.
Los geht es mit einem treibenden Rocker, der so richtig Laune auf die kommenden fast fünfzig Minuten macht. „Ressurector“ schlägt ungefähr in die gleiche Kerbe und besticht mit interessanter Gitarrenarbeit und sehr fantasievollen Melodieführungen im Gesang. Hammersong. Der aufwendig gestaltete Titeltrack stellt mit seinem ambitionierten Aufbau das Herzstück des ersten Drittels dieser Fortsetzung dar, während „Clockwork Mary“ eine typische Ballade im Stil der „The crimson idol“ Highlights ist. Im folgenden funktionieren sowohl die schnelleren Stücke wie „Tear down the walls“ genau so perfekt wie bedachtere Töne („All my life“). Lediglich das mir zu simple „Come back to black“ kann nicht überzeugen. Ähnlich wie die mittlerweile deutlich erkennbare Vorlage „The crimson idol“ gipfelt auch „The Neon God Part 2“ in ein opulentes und sehr ausgedehntes Schlussepos („The last redemption“), das sich ebenfalls ganz hervorragend hören lassen kann.
Das Line Up neben Blackie himself ist sicher Nebensache. Stet Howland (Drums), Mike Duda (Bass) und Darrell Roberts (Gitarre) komplettieren die Band derzeit. Nicht verschweigen möchte ich, dass die Produktion ziemlich schwach ist. Die hat der Meister selbst besorgt. Vielleicht hätte er besonders angesichts der saftlosen Gitarren jemanden fragen sollen, der sich damit auskennt. Das kann die Freude über die Rückkehr von Blackie Lawless zu den Großtaten vergangener, aber noch lange nicht vergessener Tage jedoch kaum schmälern.
Kommen wir noch auf die Story zu sprechen: Judah Magic hat mittlerweile den Protagonisten Jesse Slane zu einem Messias herangezogen, dem die Welt als Neon God huldigt. In „Clockwork Mary“ trifft Jesse bei einer seiner Predigten auf seine Mutter, deren fehlende Liebe der eigentliche Grund für die Odyssey des tragischen Helden ist. Diese Begegnung bringt das Kartenhaus, das Judah Magic um Jesse gebaut hat, jäh zum Einsturz. Jesse verzweifelt und wendet sich im Schlusstrack ein letztes Mal an seine Jünger. Alles andere hört ihr lieber selbst heraus.
Allen Fans von „The crimson idol“, die seit so vielen Jahren sehnsüchtig auf einen würdigen Nachfolger dieses Meilensteins warten, sei der Kauf von „The Neon God Part 2“ aller wärmstens ans Herz gelegt. Näher werden die Wespen diesem göttlichen Werk nicht mehr kommen. Auf jeden Fall haben wir es hier mit einem absoluten Highlight in der beispiellosen Karriere von W.A.S.P. zu tun. Und das ist nach so langer Zeit eine erstklassige Leistung. Welche Band kann so etwas nach zwanzig Jahren schon noch hervor bringen? Hier hatte noch jemand eine Menge Hunger und Kreativität.
 
9.0 Punkte von Christian (am 30.11.2004)
 
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