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 Burst (Schweden) "Lazarus Bird" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Relapse Records  (104 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 22.9.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 59:56
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Death / Psychedelic Metal
Homepage: http://www.burst.nu
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Weitere Infos zu Burst:
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Burst Lazarus Bird
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Kleines Assoziationsspiel zu Beginn - Köttbullar, Elche, Pressholzmöbel, Abba - wer jetzt Schweden gesagt hat bekommt 100 Punkte. Mit diesem skandinavischen Land verbinden viele - zumindest die Metalfans unter uns - eine Art Gütesiegel wenn es um Deathmetal geht, war Schwedenstahl doch schon immer angesehen und qualitativ hochwertig.

Etwas weiter weg von den toughen schwedischen Kollegen rückt der progressive Fünfer von "Burst". Nach ihrem letzten Release "Origo" sind bereits drei Jahre vergangen und der Nachfolger "Lazarus Bird" steht kurz vor seiner Veröffentlichung.

Den Stil von BURST zu beschreiben ist recht schwierig bis quasi unmöglich. Die Jungs schaffen es mit den Songs auf "Lazarus Bird", den Hörer auf eine emotionale Reise zu schicken, die über alle Facetten von Furcht, Verzweiflung, Kummer, Wut bis hin zur Raserei reicht. Charakteristisch dafür ist das Crescendo der Songs. Mit der steigenden Dynamik wächst auch die Intensität, die Agressivität und das Gefühl. Aber die Spannung entsteht nicht nur durch das sequentielle Spiel zwischen Laut und Leise, sondern auch durch die instrumentale Umsetzung.

Grimmig-stampfende, herausfordernde Riffwände stellen sich dem Hörer entgegen, packen und schütteln ihm am Kragen um im nächsten Augenblick von sphärisch-wirren Soundsamples abgelöst zu werden. Getrieben von Blastattacken brüllt Fronter Linus sich durch den fast 70 minütigen Epos.
Ebenso wie die brutale Arschtreter - Attitüde verbal zu vertreten ist er in der Lage seiner Gesangesstimme einen wohligen, warmen Klang zu geben. Dieser kommt meist in den psychedlisch-progressiven Parts zum Einsatz.

Die Arbeit auf "Lazarus Bird" klingt reif, ausgefeilt und durchdacht. Hier klingt nichts halb fetig oder zusammengeschustert, jeder Song ist in sich stimmig und im Ganzen betrachtet bilden sie eine für in sich integere Einheit. Wobei das Rezept ein recht Einfaches ist. Die Grundidee besteht bei jedem Stück aus einem prägnaten Metal-Riff, das die Marschrichtung vorgibt. Als schmückendes Beiwerk gibt es dann noch die psychedelisch, softrockigen Arrangements, die bis ins jazzige ausufern können.

Dennoch klingt "Lazarus Bird" nie langweilig, gerade weil die Stücke epische Klangwelten bilden, in die der Hörer versinken kann. die Scheibe ist zwar nichts für Easy - Listener, aber für jene die gerne über den Tellerrand der 08/15 - Kost schauen ein echter Anspieltipp.
 
Tracklist: Lineup:
1. Hold Vertigo
2. Exterminate the I
3. We Are Dust
4. Momentum
5. Cripple God
6. Nineteenhundred
7. (We Watched) The Silver Rain
8. City Cloaked
 

 
7.5 Punkte von Margesh (am 20.09.2008)
 
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