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 Trivium (USA) "Shogun" CD

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Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.9.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 66:29
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodischer und moderner Thrash Metal
Homepage: http://www.trivium.org
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Weitere Infos zu Trivium:
REVIEWS:
Trivium Ascendancy
Trivium Shogun
Trivium In Waves
Trivium Vengeance Falls
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Heute ist Stichtag! Von vielen verhasst und von noch mehr geliebt, veröffentlichen die Jungspunde von TRIVIUM am heutigen Freitag ihr neustes Werk „Shogun“. Viel ist für die Amis in den letzten Jahren passiert: Angefangen mit dem Achtungserfolg und Durchbruch ihres Zweitlings „Ascendancy“, das gemeinhin noch eher in das Genre „Metalcore“ fiel, über diverse Touren mit Großmeistern des Metals bis zu ihrer doch recht drastischen Weiterentwicklung auf dem Nachfolger „The Crusade“, auf dem plötzlich fast nur noch Metal und kaum noch Core geboten wurde. Bei solch einer Erfolgsgeschichte verwundert es kaum, dass die Erwartungen zu „Shogun“ schon fast utopische Züge annahmen und man sich gespannt fragte, wie die vier Jungs wohl weitermachen werden.

Nun, wie klingt „Shogun“ jetzt also? Die Antwort: Richtig! TRIVIUM haben es geschafft, ihre Stärken weiter auszubauen, beinahe alle Schwächen zu eliminieren und einen weiteren, nachvollziehbaren Schritt in allen Bereichen zu machen. Musikalisch verfolgt man noch immer den melodiösen und gleichzeitig drückenden Thrash-Kompott, wie man ihn bereits von „The Crusade“ gewohnt war, doch orientieren sich die Vier ebenfalls wieder etwas in Richtung der „Ascendancy“. Diese Besinnung auf die „Wurzeln“ hört man besonders an den Vocals, da Matt im Gegensatz zur „Crusade“ nun neben den thrashigen Shouts und dem melodiösen Gesang auch wieder aggressives Gepöbel einfließen lässt und teilweise sogar tiefe Growls einschiebt. Hier findet sich also mit dem Gesang auch bereits der einzige „Geschmacksfaktor“ der Scheibe, der selbst für TRIVUM-Freunde entscheidend sein könnte, denn wenn man mit der „Ascendancy“ nicht viel anfangen konnte, wird man die Vocals auf „Shogun“ vermutlich als manchmal störend empfinden.
Der Rest des Albums präsentiert sich aber fern jeglicher Kritik. Mit technischer Perfektion holzen sich die Amis durch die elf Songs des Albums, dass es nur so kracht! Wie schon auf dem Vorgänger hört man besonders in der (makellosen und mitreißenden) Gitarrenarbeit und den Songstrukturen die sehr starke IRON MAIDEN- und METALLICA-Begeisterung der Band heraus, doch kreieren TRIVIUM ihren eigenen Sound aus diesen Einflüssen und kopieren nicht etwa nur. Besonders positiv fällt dabei auf, dass Matt, Corey & Co. ihre gewonnene Erfahrung und Reife direkt in der Musik umsetzten können: Auf zwar melodiöse, aber eher plakativ oder pathetisch wirkende Songs á la „Anthem (We are the Fire)“ wird auf „Shogun“ verzichtet. Stattdessen schaffen es TRIVIUM, supermelodische Songs zu schreiben, die aber nicht der nötigen Härte entbehren, unglaublich catchy Refrains aufweisen ohne poppig zu sein und sich von Großmeistern des Metals beeinflussen zu lassen ohne stumpf zu kopieren.
Ebenfalls textlich scheint Frontmann Matt einen großen Schritt nach vorne gemacht zu haben. Fand man auf den Vorgängern noch teilweise recht platte oder direkte Texte, scheint sich (so weit ich die Texte ohne Booklet verstanden habe) auf „Shogun“ besonders die griechische Mythologie als Quell der Inspiration und Symbolik und natürlich die Beschäftigung Matts mit der japanischen Kultur durchgesetzt zu haben.

„Shogun“ ist ein moderner und begeisternder Thrash-Hammer mit viel Respekt gegenüber den Altmeistern des Genres geworden, durch den TRIVIUM eindrucksvoll beweisen, dass sie die besten Kandidaten für einen Brückenschlag des klassischen (Thrash) Metals zu modernen Ufern sind. Ob es nun die mitreißende Gitarrenarbeit, die eingängigen Refrains oder die drückende Aggression des Albums sind – Dieses Album nötigt schon beinahe zum Headbangen und Mitsingen! Spätestens wenn man im Refrain des abschließenden 11-Minuten Epos „Shogun“ das Anfangsthema des ersten Songs „Kirisute Gomen“ wiedererkennt, schließt sich der Kreis und man erkennt ein Album, das nicht nur in seiner CD-Form rund ist.
In meinen Augen ist den vier Amis mit „Shogun“ ihr bisher bestes und reifstes Album gelungen.

Anspieltipps: Tendenziell alles, aber besonders “Torn between Scylla and Charybdis”, “Down from the Sky”, “Throes of Perdition” und “Shogun”
 
Tracklist: Lineup:
1. Kirisute Gomen
2. Torn Between Scylla and Charybdis
3. Down From The Sky
4. Into The Mouth Of Hell We March
5. Throes Of Perdition
6. Insurrection
7. The Calamity
8. He Who Spawned The Furies
9. Of Prometheus And The Crucifix
10. Like Callisto To A Star In Heaven
11. Shogun
 
Vocals, Guitars: Matthew Kiichi Heafy
Drums: Travis Smith
Guitars: Corey Beaulieu
Bass: Paolo Gregoletto

 
9.0 Punkte von Gorlokk (am 26.09.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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2. Anathema "The Silent Enigma"
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5. Tori Amos "Little Earthquakes"
6. Katatonia "Last Fair Deal Gone Down"

[ Seit dem 26.09.08 wurde der Artikel 5342 mal gelesen ]
 
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