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Re-Release Afflicted (Schweden) "Prodigal Sun" CD

Afflicted - Prodigal Sun - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Durchschnittlich
 
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Für Fans der Gattung


Label: Metal Mind Productions  (333 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 15.9.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:47
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Technischer Death Metal
Homepage:
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Weitere Infos zu Afflicted:
REVIEWS:
Afflicted Prodigal Sun
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Mit dem 1992er Full-Length Debüt „Prodigal Sun“ des Stockholmer Quintetts AFFLICTED haben Metal Mind Productions ein weiteres sehr exotisches Re-Release an den Start gebracht.

Schon Anno ’92 wurde die Band (und „Prodigal Sun“ im speziellen) wegen ihrer befremdlichen Definition von Death Metal heiß diskutiert. Wahrscheinlich besitzt „Prodigal Sun“ bei einigen Old School Lunatics deswegen sogar einen gewissen Kult Charakter.
Die Promotion von Nuclear Blast offerierte dem Interessenten (wie ich einer war) seinerzeit quasi das nächste „große Ding“ in Sachen Todesblei. Dazu passend wurde für die Produktion auf „Prodigal Sun“ auch auf keinen geringeren als Thomas Skogsberg (Sunlight Studio) himself zurückgegriffen. An der ordentlichen Produktion hat es dann zumindest nicht gelegen, dass das „next big thing“ ein ziemlicher Rohrkrepierer wurde. Also an der musikalischen Leistung? – Mal schauen wie die sich darstellt:

In Sunlight Studios typischem Soundgewand braten dem Hörer ordentlich verzerrt die Gitarren entgegen. Der Bassist ist für Death Metal der Mitt Neunziger fast überpräsent, setzt er doch desöfteren durchaus auch mal Songprägende Akzente. Der Gesang? – vollkommen OK. Von Death Metal üblichen Gegurgel bis zu anklagenden Gekreische und Cleanen Vocals reicht das dargebotene Spektrum. Der Drummer bearbeitet auch akkurat, präzise und druckvoll seine Felle. An den einzelnen Protagonisten liegt es somit nicht das man den erwünschten Durchbruch nicht schaffte.
Das Hauptproblem von AFFLICTED liegt schlicht und einfach an den völlig wirren und auf den ersten Blick konfus wirkenden Songstrukturen. Alle Songs auf „Prodigal Sun“ nehmen während ihres Verlaufs absolut unvorhersehbare Wendungen. Ein Break jagt das nächste und lässt keinerlei Spielraum für eingängiges Straight Forward Geholze und ordentliche Hooks. Sobald ein Song ein wenig Fahrt aufnimmt wird mittels Break dem ganzen abrupt ein jähes Ende bereitet. In Verbindung mit dem Abgehackten Riffspiel der Gitarren ergeben sich dann überaus schwer greifbare, ja fast unzugängliche Songs. Und das man dazu auch noch arabische Soundelemente verwurstete mag ja heute nicht mehr ungewöhnlich wirken; aber Anno 1992 wo im Death Metal Sektor schon in Minimum von Keyboardsound vielfach als Stilbruch verpönt wurde und über wohl und wehe einer Band entscheiden konnte???

Das Re-Release von „Prodigal Sun“ ist 24 Bit Digital Remastered auf Gold-Disc im Metal Mind Productions üblichen Klapp Digi-Pack, nummeriert und auf 2000 Einheiten limitiert, erhältlich.

Zusatz:
Mit „Dawn of Glory“ veröffentlichten Afflicted 1995 noch ein weiteres (letztes) Album. Hier wird allerdings komplett mit den Death Metal Roots gebrochen und versucht auf den Epischen Power Metal (!!!) Zug aufzuspringen....

Anspieltipps:
Hm, schwer. Am ehesten „Harbouring The Soul”, „Spirit Spectrum“ und „Tidings From The Blue Sphere”

Fazit:
Allem Kult Charakter oder experimentellen Einlagen zum Trotz: Auch Anno 2008 ist das AFFLICTED Debüt „Prodigal Sun“ einfach kein gutes Album. Zu sperrig und anstrengend gestaltet sich das Hören der 11 Songs.
Death Metal Jünger, die auf Bands wie z.B. Disharmonic Orchestra stehen können mit „Prodigal Sun“ vielleicht am ehesten warn werden. Aber Vorsicht! - Unbedingt vorher reinhören.
Alle andern können sich ihre Euronen für essentiellere (Wieder-)Veröffentlichungen bewahren.


 
Tracklist: Lineup:
1. Prodigal Sun
2. Harbouring The Soul
3. In Years To Come
4. Tidings From The Blue Sphere
5. The Empty Word
6. Astray
7. Rising To The Sun
8. Spirit Spectrum
9. The Doomwatcher's Prediction
10. Consumed In Flames
11. Ivory Tower

 
vocals: Joakim Bröms
Guitar: Jesper Thorsson
Guitar: Joacim Carlsson
Bass: Philip von Segebaden
Drums: Yasin Hillborg

 
5.0 Punkte von Blizzard (am 06.10.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
NWOBHM; Thrash- / Speed- / Power- / US- / Death- / Doom / Stoner Metal ; Glam / Classic/ Hard Rock & Sleaze,
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