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 The Cure (England) "4:13 Dream" CD

The Cure - 4:13 Dream - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
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Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Geffen  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.10.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:55
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Pop Wave Rock
Homepage: http://www.the-cure.de
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Weitere Infos zu The Cure:
REVIEWS:
The Cure 4:13 Dream
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Diskussion zum Review
im Forum

13 scheint nun die Glückszahl im Hause der Düster-Poper zu sein. Das mittlerweile dreizehnte Album hat zwar ganze vier Jahre auf sich warten lassen, aber dafür gab es jeweils an einem 13. der Vormonate Singles/EP. Und siehe da, die Mannen aus Südengland, die natürlich in die Jahre gekommen sind, können es noch. Allgemein betrachtet darf man nach einigen Durchgängen zugeben, das Album vereint die guten alten Zeiten mit ihrer leider viel zu poppigen, also der allgemein zugänglichen Ära. Es gibt sie also noch, die düsteren, depressiven Sounds mit ihrer melancholischer Ader. Die Tracks, die an früher erinnern. Aber es verbergen sich auch die reizvollen Popparts und pop-rockigen Elemente, an die man sich mittlerweile gewöhnt hat. Eben nicht bloß Songs, die an die Glanzzeiten á la „Disintegration“ oder „Kiss Me…“ erinnern, auch derartige, die diese (Chart)-Fans der neueren Ära ansprechen werden. Wobei man auch gleich zugeben muss, dass ein Stück wie „Sleep when I´m dead“ nicht nur aufgrund des Titels/Textinhalts besonders auf die Anfangszeit anspricht – ein post-punkige Nummer, einfach grandios.
Allemal passt hier so einiges zusammen. „The Scream“ klingt eher modern, auch wenn anfangs der düstere, zurückhaltende Sound im Vordergrund steht, so endet dieser Song im fast spacig-angehauchten Chaos. Einfach cool. Bei „Switch“ kann man dagegen so richtig abrocken und das überrascht eigentlich, da er schon fast zu schnell ist. So sieht es fast auch mit dem letzte Track aus, der eher an eine rockige Nummer anderer Mainstream-Bands erinnern lässt, auch wenn hierbei jedoch der Basspart besonders cool daherkommt. Der Opener dagegen wirkt nicht wie ein wirklich echter Rocksong, da es eher ein ruhiger Song mit schönen Gitarrenläufen ist und mich an so etwas wie eine Mischung aus Klimt 1918 und Antimatter erinnert. Aber für Cure Fans ein gelungener Anfang eines dreizehnten Albums, bevor mit „The Only One“ oder aus heutiger Sicht medientauglichen Song wie „The Hungry Ghost“ der für jedermann charakteristische Cure-Sound einschlägt. So ähnlich klangen sie zu ihren Zeiten, zwischen dem Post Punk/Wave und dem Mainstream Pop - kurz, direkt und eben eher fröhlich, mit dieser gewissen Deprinote. Daher wundert es auch nicht besonders, dass genau dieser Song bereits als Single veröffentlicht worden ist. Zu diesen Vorabsingles zählten auch die pop-punkige Nummer „Freakshow“, „Sleep when I´m dead“ und „The Perfect Boy“. Zudem wurden diese Songs als Remixversionen auf einer EP veröffentlicht.
Ich könnte nun ewig so weitermachen, aber was soll das alles mit den Vergleichen, dem Striptease jedes einzelnen Songs, das Album steht für sich und so sollte es auch betrachtet werden.

Ich kenne noch Zeiten, da wurde man in der Schule als „Scheiß-Deprirocker“ beschimpft, nur weil man einige Scheiben von The Cure und Depeche Mode aus den 80ern besaß. Nachdem The Cure jedoch ihre echte Mainstreamphase mit Sonsg wie „Friday I´m in Love“ eingeschlagen haben, wollten eben diese „Beschimpfer“ auf einmal so einiges an Tapes ausgeliehen bekommen. So änderten sich die Zeiten? Man selbst wollte von diesen neuen Songs nix wissen, aber andere wiederum wollten immer mehr. Was bleibt? Diese gewissen Leute hören weiterhin nur den Schwachsinn, der in den Charts rauf und runter gespielt wird, ohne dabei je wirklich erfahren zu haben, um welches Lied es sich handelt oder wie lange eine solche Band existiert oder was diese Band je schon alles gemacht hat. Warum erzähl ich das alles? Nun ja, es gibt viele Facetten, die eine Band in so vielen Jahren aufzeigen kann und eben nicht bloß ein und dasselbe produzieren will oder komponiert hat. Vor allem ein Robert Smith nicht. Daher auch für die neuen Fans sei erwähnt, was mit dem 2004er Werk „The Cure“ angedeutet worden ist, wird nun mit „4:13 Dream“ fortgeführt und wenn nicht sogar weiterentwickelt und Cure-typisch ausgelebt. Der richtige Schritt, der auch nach über 30 Jahren im Geschäft gut klingt.
(Um einen Bezug auf für die metalglory.de Leser -also die reinen Metalfreaks!- zu bekommen, möchte ich erwähnen, dass eben durch dieses Album auch neue Fans dazu gewonnen werden können. Nicht zuletzt diejenigen, die sich mit Bands wie Autumnblaze, Sidewaytown, Sigur Ros, Klimt 1918 und Konsorten beschäftigen.)


Fazit: 13 ist wirklich eine Glückszahl; wünsche euch daher viel „depressiven“ Spaß mit diesem Album.
Düsternis trifft auf Melancholie und puren Rock, unverkennbar The Cure mit ihrem einzigartigen Sänger. Ein sehr emotionales und eingängiges Album, welches sowohl depressive als auch positive Erlebnisse vereint. „4:13 Dream“ geht ins Ohr und dies von der ersten bis zur letzten Minute.

 
Tracklist: Lineup:
Tracklist:
1. Underneath The Stars
2. The Only One
3. The Reasons Why
4. Freakshow
5. Sirensong
6. The Real Snow White
7. The Hungry Ghost
8. Switch
9. The Perfect Boy
10. This. Here And Now. With You
11. Sleep When I'm Dead
12. The Scream
13. It's Over
 

 
8.0 Punkte von Arturek (am 23.10.2008)
 
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