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 Nickelback (Kanada) "Dark Horse" CD

Nickelback - Dark Horse - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Roadrunner Records  (146 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 14.11.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 43:40
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Alternative New Rock
Homepage: http://www.nickelback.com
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Weitere Infos zu Nickelback:
REVIEWS:
Nickelback All The Right Reasons
Nickelback Silver Side Up
Nickelback Dark Horse
Nickelback Live At Sturgis - 2006
Mehr über Nickelback in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

„Dark Horse“ bedeutet sinngemäß ins deutsche übersetzt „unbeschriebenes Blatt“. Das sind die kanadischen Megaseller mit Grammy und etlichen Chartplatzierungen nicht, aber vielleicht wollen sie doch mit ihrem düsteren und doch aussagekräftigen Titel des neuen Werkes etwas mehr Aufmerksamkeit erzielen. Doch braucht eine Band, die diesen Namen trägt noch mehr Aufmerksamkeit und Publicity auf diese Art und Weise?

Drei Jahre sind seit dem eher, meiner Meinung nach, durchschnittlichem Album „All the right reasons“, welches jedoch in den Radiostationen auf und runter gespielt worden ist, vergangen. Nach einige exklusiven Shows in diesem Jahr und der letzten Tournee als Support von Bon Jovi steht nun das sechste Werk in den Läden: „Dark Horse“!
Worauf spielt der Titel nun wirklich an? Wird die Musik der Jungs nun doch härter, düsterer, sind sie ein unbeschriebenes Blatt?

Nach dem ersten Durchgang kann man sofort sagen, wo Nickelback drauf steht, ist auch Nickelback drin. Kein Wunder, dies wird auch niemanden überraschen und es hätte auch niemand etwas anderes erwartet, nicht wahr?! Überrascht ja auch nicht, dass das Album auch sofort in den Charts eingestiegen ist. Einerseits ist der gleichbleibende Sound gut, andererseits nicht so dolle, da es nicht wirklich viel Neues zu entdecken gibt. Aber man braucht bei diesem Werk auch einige Durchgänge mehr.
Die ersten beiden Tracks sind bestens platziert, da es gleichzeitig die coolsten sind. Vor allem, weil sie nahtlos in einander übergehen können. „Burn It To The Ground“ hat einen genialen Stoner Rock-Anfang und „Something in Your Mouth“ ist einfach geradeaus purer, fast metallischer Rock! Diese beiden Songs knüpfen auch eher an die etwas härteren Rocksongs zu ihrer besten Zeit an, damit meine ich persönlich „The Long Road“.
Dann gibt es noch eine schöne bluesige Nummer, die ich auch so nicht erwartet hätte.

Es wunder auch nicht besonders, dass „Gotta Be Somebody“ die erste Single geworden ist. Typisch Nickelback und zu 100% Radiotauglichkeit. Für mich die langweiligsten Nummer, aber ich habe auch nichts mit den Verkaufszahlen am Hut.
Selbstverständlich gibt es die obligatorischen Rockballaden der Bon-Jovi-Schmalz-Art. Ist auch nicht schlimm, da sich die Songs auch aus Nickelback-Sicht hören lassen können, aber etwas besseres Songwriting hätten die Jungs sich nun wirklich einfallen lassen können. Denn zum Beispiel „Never Gonna Be Alone“ klingt wie ein zweiter Teil von „Photograph“. Der Was soll das?!

Auch wenn dieses Album tatsächlich etwas rockiger ausgefallen ist (u.a. „Shakin´Hands“, „Next Go Round“ und „S.E.X“), scheinen sich die Mannen um Chad Kroeger doch lieber auf der sicheren Seite bewegen zu wollen. Sie präsentieren im Endeffekt doch nur gängige Rocksongs, die eben für die allgemeine Chart-/Medienwelt „ohrgerecht“ gemacht sind.
Doch trotz dieser Tatsache meine ich: “Why not?“. Schließlich dürfen sich solche Megabands dies erlauben und die eingefleischten Fans wollen sowieso nichts anderes hören oder? Hauptsache es ist auch ernst und ehrlich gemeint. Und bei diesem Album habe ich wirklich das Gefühl, dass sie es selbst auch so haben wollen, es eben ehrlich meinen. Und nur so den alternativen Rock Sound made by Nickelback ausleben!
Doch auf der anderen Seite sage ich auch, dass sich eben solche Topseller/Megastars gerade doch leisten könnten auch mal über sich hinaus zu wachsen und ein besseres Songwriting abliefern können – vor allem, wenn man eben Topproduzenten an der Strippe hat. Trotz der Gefahr aller Kritik der gewöhnlichen Medien. Die Kasse machen die Jungs sowieso, der Name bleibt ja. Beispiel gefällig? Bitte schön: HIM! Hört euch deren zweites Erfolgsalbum „Razorblade Romance“ an, mit dem sie in Europa eingeschlagen hatten wie sonst was und sie seit dem aus den bunten Blättern der Teenies nicht mehr wegzudenken sind. Und dann zieht euch das letzte Werk „Venus Doom“ oder schon „Love Metal“ rein. Da liegen einfach Welten zwischen, ohne dass es den Jungs wirklich geschadet haben mag. Okay, HIM sind vielleicht nicht gerade solche Megaweltstars wie die Kanadier, aber man sieht, dass es eben trotzdem läuft, auch im Amiland, welches ja immer als Hauptabsatzmarkt angesehen wird.


Fazit: Für meine Begriffe ist „Dark Horse“ doch etwas rockiger und ehrlicher als der Vorgänger ausgefallen, aber dennoch nicht wirklich überzeugender als ihre ganz alten Songs. Doch was soll es, wenn Nickelback drauf steht, dann will man verdammt noch mal auch Nickelback hören, nicht wahr?! Fans werden ihre Freude an diesem Album durchaus haben.

…allen anderen empfehle ich eher, aber wärmstens die ersten beiden Tracks sowie das Southern rockige Stück „Shakin´Hands“ und das knallende „Next Go Round“ anzuhören. Diese Songs sollten zu jeder neuen Liveshow gehören. Ich hoffe, dass vor allem die ersten beiden Kracher auch mal als Single erscheinen und eben nicht nur, wie es bestimmt kommen wird, bloß die ruhigeren Nummern wie hier „Never Gonna Be Alone“ & „I´d Come For You“.


Das Album komplett im Netz antesten @ Roadrunner Records
 
Tracklist: Lineup:
1. Something In Your Mouth
2. Burn It To The Ground
3. Gotta Be Somebody
4. I'd Come For You
5. Next Go Round
6. Just To Get High
7. Never Gonna Be Alone
8. Shakin' Hands
9. S.E.X.
10. If Today Was Your Last Day
11. This Afternoon
 

 
7.0 Punkte von Arturek (am 25.11.2008)
 
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