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 Stuck Mojo (USA) "The Great Revival" CD

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Kaufenswert


Label: Napalm Records  (241 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 28.11.2008   (1535 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:08
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Southern Rock/Crossover Metal
Homepage: http://www.stuckmojo.us
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Weitere Infos zu Stuck Mojo:
REVIEWS:
Stuck Mojo Southern Born Killers
Stuck Mojo The Great Revival
INTERVIEWS:
Stuck Mojo - Die Welt Ist Nicht Schwarz-weiß
Stuck Mojo - The Great Revival - Rich Ward Zum Kommenden Album
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Nicht einmal ein Jahr nach der offiziellen Labelveröffentlichung von „Southern Born Killers“ schmeißen die Südstaaten-Rap-Metaller von STUCK MOJO ihr Nachfolgewerk „The Great Revival“ auf den Markt und warten mit so einigen Überraschungen auf.

Die größte dieser Überraschungen dürfte wohl sein, dass STUCK MOJO ihren Sound wesentlich stärker in Richtung des Southern Rock entwickelt haben. Obwohl sich mit „The Flood“ und „The Fear“ zwei wirklich heavy Nummern auf „The Great Revival“ finden, überwiegen doch neue, sehr rockige, teilweise sogar poppig-balladeske Töne auf dem Silberling. Ein wenig Blues, ein wenig Country und eine Menge Southern Rock bekommen die MOJO-Fans nun um die Ohren gehauen und gleichzeitig wurde der aggressive Metal-Anteil – abgesehen von den beiden oben erwähnten Songs - wesentlich zurückgefahren. Ob diese Neuorientierung nach dem Geschmack der meisten Fans ist, wird wohl erst die Zeit zeigen: Wenn Lord Nelson extrem bluesig und melodisch anfängt mit Christie Cook „Superstar Part 1“ zu singen, wenn „The Flood“ so extrem und übertrieben heavy daherkommt, dass der Song schon wieder fast unspektakulär wird oder wenn „Country Road“ von John Denver etwas umarrangiert gecovert wird, ist die musikalische Aufgeschlossenheit extrem gefordert und nicht jedermann wird sich mit all den neuen Ideen und Einflüssen anfreunden können.
Die große Wiederbelebung sollte es werden, doch leider haben sich im Gesamtbild auf „The Great Revival“ ein paar schwächelnde Songs eingeschlichen. Obwohl STUCK MOJO die emotionale, wesentlich rockigere Seite recht gut zu Gesicht steht und tolle Details und neue Einflüsse wie z.B. Gastsängerin Christie Cook den Sound bereichern, versinken ein paar der neuen Songs („Friends“, „Country Road“) beinahe im Kitsch. Sicherlich ist es schön, wenn die Bandatmosphäre so gut wie noch nie ist und Mastermind Rich Ward auf dem aktuellen Album gerne mal rein persönliche und sehr emotionale Themen behandeln möchte, doch sollte er sich diese Themen vielleicht eher für sein Soloprojekt THE DUKE aufheben und das nächste STUCK MOJO Album erst aufnehmen, wenn er wieder ordentlich Wut im Bauch verspürt.

„The Great Revival“ ist ein gutes und für offene Fans empfehlenswertes Southern-Rock-Album mit Metal- und Rap-Einschlag - in der Gesamtdiskographie von STUCK MOJO ist es in meinen Augen allerdings der schwächste Longplayer geworden. Angesichts des starken Comeback-Vorgängers wirklich schade.

Anspieltipps: „15 Minutes of Fame“, „Now that you’re all alone“, „Invincible“

 
Tracklist: Lineup:
1. Worshipping a False God
2. 15 Minutes of Fame
3. Friends
4. The Flood
5. Now that you're all alone
6. There's a Doctor in Town
7. The Fear
8. There's a Miracle Comin'
9. Country Road
10. Invincible
11. Superstar Part 1 (The Journey begins)
12. Superstar Part 2 (The World of Egos and Thieves)
 
Vocals: Lord Nelson
Guitars, Vocals: Rich Ward
Bass: Sean Delson
Guitars: Mike Martin
Drums: Steve Underwood
Keyboards: Eric Frampton

 
7.5 Punkte von Gorlokk (am 23.12.2008)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Prog Rock/Metal, Post Rock/Metal/Hardcore, Djent, Swedish/Melodic Death, Folklore/Neofolk, Neo-Thrash/Metalcore, Black Metal, Düster-Rock u.v.m.
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